KINSKI - Leben im Grenzbereich
LESEPERFORMANCE
dedicated to Klaus Kinski

KK: einer der wichtigsten Schauspieler des 20. Jahrhunderts
- als "the ultimate actor" wurde er u.a. von den Medien bezeichnet aber
wer war der Mensch und der Künstler Klaus Kinski, der sich hinter dem Image des "enfant terrible" und des "Irren vom Dienst" versteckte?


Anlässlich des 84. Geburtstages (KK*18.10.1926) und des 19. Todestages (✝ 23.11.1991) arbeitet sich theater-JA.KOMM nun im 2. Teil der Trilogie : "Die Kinski-Akte" durch die widersprüchlichen Fakten aus Kinskis Leben sowie durch die zerrissenen Untiefen seiner schillernden Persönlichkeit. Klaus Kinski ist ein so genannter Gesellschaftskristall (vgl.: Elias Canetti: "Masse und Macht"). Ein Dorn im Auge der Öffentlichkeit, im positiven wie im negativen Sinn. Er ist das Alibi für die unerfüllten Träume der Bürger. Einer, der sich nicht verstellt und nicht nachgibt. Er vereinigt in sich sämtliche Höhen und Abgründe des menschlichen Seins und zeigt dabei allgemeingültige Mechanismen und Zusammenhänge auf. Kinski verstand das Leben an sich als gewaltsamen Prozess, sich selbst als zutiefst lebendig und in dieser Lebendigkeit unendlich einsam. Wühlen Sie gemeinsam mit den SchauspielerInnen von theater-JA.KOMM in Erinnerungen, Konflikten, Liebesabenteuern, Rollen und Image des berühmten Stars.
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Genießen Sie vorab oder auch hinterher ein Gläschen Welschriesling- Sekt aus dem Hause Szigeti

Eine Leseperformance, jeder Abend ist neu und eigenständig.
Eine einmalige Gelegenheit!

Wann: Donnerstag, 11. Nov. 2010, 20 Uhr
Wo: Galerie Pool7, Rudolfsplatz 9, 1010 Wien (Catering vom Grünen Kreis)
Eintritt: Spende: ab 5 Euro
Kartenreservierung: [email protected] oder Tel: 0664 4023647

Demnächst weitere Leseperformances:
23. NOV. 2010, Bühne Brennesseln, Auerspergstrasse 19, 1080 Wien - 19.30 UHR 24. NOV. 2010, Denkraum Donaustadt in der Apotheke zum Löwen von Aspern, Groß Enzersdorferstraße 4, 1220 Wien - 19.30 UHR


@Klaus Kinski
1926 als Nikolausz Günther Naksynski geboren, entwickelt sich Klaus Kinski nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft rasch zu Deutschlands gefragtesten, charismatischsten und exzentrischsten Schauspieltalent. Seinen ersten triumphalen Erfolg feierte Kinski mit Jean Cocteaus Einakter "La voix humaine" - verkleidet als Frau. Für das prüde Berlin der 1950er Jahre ein Skandal. Aufgrund seiner Filmrollen von der deutschen Presse bald zum 'Horrorstar' der Edgar Wallace-Serie und "Irren vom Dienst" degradiert, flieht Kinski nach Italien, wo er sich zu Hause fühlt, wie ein "Emigrant, der in seine Heimat kommt, so herzlich und überfließend von spontaner Liebe sind die Italiener!" (zit.n.: Kinski, Klaus: Ich brauche Liebe, 153) Kinskis Natur will unaufhörlich Liebe geben. Er verschwendet sich, macht keinen Unterschied zwischen alt und jung, groß und klein, schön und hässlich. Er versprüht seine unbändige Lebensenergie und befriedigt hemmungslos Gelüste und Bedürfnisse. Kinski lebt beschleunigt, nähert sich immer wieder der gefährlichen Grenze, von der es keine Wiederkehr gibt. Die einzige Autorität, die er gelten lässt, ist er selbst und Gott. Alles andere ist ihm "scheißegal'". In der Filmmetropole Rom lebt er sein "eigenes Märchen". Er schmeisst mit Geld um sich, wechselt ständig seine Autos, manchmal weil "der Aschenbecher voll war" oder "die Türe klemmt". 1969 besitzt er schon seinen achten Rolls Royce - insgesamt sein 45. Wagen. Kinski dreht ununterbrochen, oft mehrere Filme gleichzeitig. Es gab für ihn keine Grenzen, "nur wahnsinnige Extreme". Christian David, Kinskis Biografie, entknotet für den Leser seines Buches - mittels zahlreicher von ihm geführten Interviews - die exzessive, ambivalente Natur, die emotionalen Stürme, und die vielen Auf- und Abs in Kinskis Persönlichkeit und Karriere. Wir lesen Auszüge daraus und stellen ihnen Zeitungsartikel gegenüber.

Mit:
Gunther Elmer, Eva Jankovsky, Michael Pöllmann, Jenny Ellen Riemann
Weitere Informationen über "Die Kinski-Akte" finden Sie unter www.theater-ja.co m



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