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LCG (KI) (CI)                        Dienstag, 16. November 2010
Wien/Veranstaltungen/Kultur/Literatur/Termin


Eine Stadt ein Buch 2010 - BILD

Anhänge zur Meldung unter
http://presse.leisuregroup.at/echo/eseb2010

Utl.: Dai Sijie: Balzac und die kleine chinesische Schneiderin =

Wien - Wir freuen uns, die Damen und Herren von Presse, Hörfunk, Fernsehen,
Foto- und Internetredaktionen zu „Eine Stadt. Ein Buch" 2010 einladen zu
dürfen. Im Rahmen der Aktion  wird jedes Jahr ein eigens hergestelltes Buch
in einer Auflage von 100.000 Exemplaren gedruckt und in ganz Wien in
Buchhandlungen, Büchereien, Volkshochschulen, auf der BUCH WIEN gratis
verteilt. Das Buch wird jedes Jahr sorgfältig von einem Team des Echo
Medienhauses zusammen mit Bürgermeister Michael Häupl (S) eigens für Wiens
Leserinnen und Leser ausgewählt.

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Wichtige Termine rund um „Eine Stadt. Ein Buch ":

+++ Donnerstag, 18. November 2010, um 12.00 Uhr
    Startschuss zur Gratis-Buch-Aktion auf der Buch Wien mit
    Bürgermeister Michael Häupl
    Ort: Messezentrum Wien

+++ Donnerstag, 18. November 2010, um 14.00 Uhr
    Lesung mit Dai Sijie, Moderation: Christian Fillitz (Ö1)
    Ort: Messezentrum Wien

+++ Freitag, 19. November 2010, um 19.00 Uhr
    Lesung mit Dai Sijie, Moderation: Christian Fillitz (Ö1)
    Ort: Fernwärme Wien Spittelau, 1090 Wien,
    Spittelauer Lände 45
    Eintritt: frei
    TIPP: Einzige Möglichkeit ein signiertes Examplar zu
    ergattern!
 
+++ Samstag, 20. November 2010
    Diskussion mit Dai Sijie im Anschluss an die Filmvorführung
    Ort: Admiral Kino, 1070 Wien, Burggasse 119
    Reservierungen unter Tel.: +43 1 523 37 59

+++ Montag, 22. November 2010, um 19.00 Uhr
    Abschlussgala mit Dai Sijie und Michael Häupl
    Ort: Rathaus
~

Zwtl.: Das Gratisbuch 2010

   Mit dem Roman „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" des in
Paris lebenden chinesischen Schriftstellers Dai Sijie geht die Aktion „Eine
Stadt. Ein Buch." heuer ins neunte Jahr.
In dem Buch geht es um das Lesen in politisch turbulenten Zeiten der
Kulturrevolution in China zwischen 1966 und 1976. Bücher - mit Ausnahme der
Mao-Bibel - waren verboten. Kultur galt generell als konterrevolutionär.

   Die Geschichte, die uns Dai Sijie erzählt, ist zum Teil autobiografisch.
Zwei Schüler werden zum Arbeitsdienst in ein Bergdorf verbannt, mit der
Aussicht niemals wieder in ihre Heimatstadt zurückzukommen. Da ihre Eltern
Ärzte sind, gelten die beiden als Intellektuelle, obschon ihre schulischen
Leistungen keineswegs hervorragend waren. Die zwei Schüler erfahren nun,
dass ein ebenfalls verbannter Kollege einen Bücherschatz versteckt. Und als
dieser das Glück hat, aus der Verbannung wieder heimkehren zu dürfen,
stehlen sie ihm kurzerhand die Bücher. Inzwischen haben sie die Tochter des
Schneiders kennen gelernt. Mit Hilfe der Bücher versuchen sie nun, ihr Herz
zu gewinnen. Das gelingt zwar, die Lektüre von Balzac und anderen Klassikern
hat aber auch noch andere Auswirkungen auf die Geliebte. Sie beginnt sich zu
emanzipieren.
„Balzac und die kleine chinesische Schneiderin" ist ein wunderbar
geschriebenes Plädoyer für das Lesen. Mit diesem Roman, der in zahlreichen
Sprachen erschien, wurde Dai Sijie im Jahr 2000 schlagartig berühmt.

Zwtl.: Über den Autor.

   Dai Sijie wurde am 2. März 1954 in Chengdu, Provinz-Sichuan,
Volksrepublik China, geboren. Der Vorname Sijie bedeutet übersetzt: „Held
der Gedanken". Sein Großvater war christlicher Priester, seine Eltern Ärzte.
Vom Beginn der Kulturrevolution 1966 an galt die Familie - wie alle
Akademiker - als „Feind des Volkes". Repressalien waren an der Tagesordnung.

   Von 1971 bis 1974 wurde Dai Sijie im Zuge der kulturellen Umerziehung in
ein Bergdorf in Sichuan verschickt. Angestellt in einem Gymnasium in der
Provinz, studierte er nach Maos Tod 1976 Kunstgeschichte und emigrierte 1984
nach Paris. Dort studierte er Film. Nach mehreren Arbeiten als Regisseur und
Drehbuchautor veröffentlichte er 2000 seinen ersten Roman in Frankreich:
„Balzac et la petite tailleuse chinoise". Das Buch wurde ein internationaler
Erfolg. Er erhielt dafür den „Prix Relay du Roman d'Evasion". 2002 verfilmte
Dai Sijie den Roman selbst als französisch-chinesische Koproduktion. Im
selben Jahr wurde der Film in Cannes präsentiert. Dai Sijie lebt als
Regisseur, Drehbuchautor und Schriftsteller in Paris.

Zwtl.: Über „Eine Stadt. Ein Buch."

Die Aktion des Echo Medienhauses ist die erfolgreichste österreichische
Aktion, die sich dem Thema Buch und dem Lesen widmet. Sie findet heuer
bereits das neunten Mal statt. Seit 2001 erschienen folgende Bücher in der
Aktion „Eine Stadt. Ein Buch.":

* Frederic Morton: „Ewigkeitsgasse"
* Nobelpreisträger Imre Kertész: „Schritt für Schritt"
* Johannes Mario Simmel: „Das geheime Brot"
* Oscargewinner John Irving: „Laßt die Bären los!"
* Nobelpreisträgerin Toni Morrison: „Sehr blaue Augen"
* Nick Hornby: „Fever Pitch"
* Ruth Klügers Autobiografie „weiter leben"
* Irvin D. Yaloms Roman „Und Nietzsche weinte"

Weitere Informationen zur Aktion „Eine Stadt. Ein Buch." online unter
http://www.einestadteinbuch.at.

   Das Bildmaterial steht zum honorarfreien Abdruck bei redaktioneller
Verwendung zur Verfügung. Weiteres Bild- und Informationsmaterial im
Pressebereich unserer Website unter http://www.leisuregroup.at. (Schluss)

Rückfragehinweis:
   echo medienhaus
   Christoph Langecker
   Tel.: (+43 664) 2162227
   E-Mail: [email protected]
 



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