Montag, 10. Jänner, 19.00 Mord durch Hunger Vortrag Nach dem Abbruch der Erwachsenen-Euthanasieaktion ?T4? 1941 wurden die NS-Euthanasiemorde dezentral in den einzelnen Anstalten fortgesetzt. Diese Anstaltsmorde müssen vor allem auch im Kontext der Lebensmittelversorgungs-politik NS-Deutschlands gesehen werden. Während das NS-Regime die Nahrungsmittelversorgung für die ?arische Bevölkerung? bis knapp vor dem Zusammenbruch 1945 zu sichern vermochte, wurde ganzen Bevölkerungsgruppen eine ausreichende Ernährung verweigert. Insbesondere die Wagner von Jauregg Heil-und Pflegeanstalt am Steinhof entwickelte sich zu einem Zentrum des organisierten Hungersterbens.
Peter Schwarz, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Dienstag, 11. Jänner, 19.00 Existenz ? Differenz ? Konstruktion Buchpräsentation und Diskussion Existenz, Differenz und Konstruktion fanden als Leitbegriffe des 20. Jahrhunderts auch Eingang in die Geschlechterforschung. Simone de Beauvoir, Luce Irigaray und Judith Butler sind ihre prominenten Vertreterinnen. Wurden deren philosophische Positionen bislang als Gegensätze rezipiert, geht Silvia Stollers Studie mittels eines phänomenologischen Ansatzes einen ganz anderen Weg. Arno Böhler, Institut für Philosophie, Universität Wien Christina Schües, Hochschule Vechta Silvia Stoller, Institut für Philosophie, Universität Wien Moderation: Thomas Hübel, Institut für Wissenschaft und Kunst Silvia Stoller: Existenz ? Differenz ? Konstruktion. Phänomenologie der Geschlechtlichkeit bei Beauvoir, Irigaray und Butler. München: Wilhelm Fink 2010 In Kooperation mit dem IWK ? Institut für Wissenschaft und Kunst Mittwoch, 12. Jänner, 19.00 Die Erfahrung Gedenkdienst Vortrag und Diskussion Die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, auch in Bezug auf das gegenwärtige ? und mögliche zukünftige ? politische Bewusstsein, stehen im Zentrum der Gedenkdienste an KZ-Gedenkstätten. Für ihre Studie befragte die Erziehungswissenschafterin Doreen Cerny GedenkdienerInnen zu ihren Motiven für dieses Engagement, sowie zu ihren Erfahrungen vor Ort. Anhand der Ergebnisse lassen sich Fragen nach dem Potential, aber auch den Grenzen des ?Lernfeldes KZ-Gedenkstätte? stellen und somit auch Perspektiven für biographisch relevante Bildungsprozesse eröffnen. Doreen Cerny, Erziehungswissenschafterin, Salzburg In Kooperation mit GEDENKDIENST Freitag, 14. Jänner, 19.00 Sozialismus für das 21. Jahrhundert? Publikumsdiskussion Der Sozialismus ist als eine Alternative zum Kapitalismus durch Stalins brutale Diktatur diskreditiert worden. Ebenso haben die sozialistischen Parteien außerhalb der Sowjetunion ihren Teil zum schlechten Ruf einer guten Idee beigetragen. Wie kann an das ursprüngliche sozialistische Konzept einer grundlegend demokratischen und sozial gerechten Gesellschaft wiederangeknüpft werden und welche Relevanz kann Sozialismus im 21. Jahrhundert haben? Einführung: Manfred Ecker, Linkswende Eine Veranstaltung der Linkswende Depot Breite Gasse 3 A-1070 Wien NEUE TELEFONNUMMER: +43 (0)699 13 53 77 10 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
