Montag, 7. März, 19.00
Psychische Erkrankung und Armut
Podiumsgespräch

Die Gesundheit gilt in der Armutsdiskussion als eine besonders  
wichtige Komponente. Zwischen psychosozialen Erkrankungen und Armut  
besteht ein deutlicher Zusammenhang: Zwei von drei chronisch psychisch  
kranken Menschen in
Österreich leben unter der Armutsgrenze. Oft ist der Zugang zu  
Therapien und Medikamenten für sie erschwert. Groß ist die Forderung,  
das Bewusstsein für die Lage armer Menschen zu schärfen, ihren Zugang  
zu Rechten, Ressourcen und
Dienstleistungen zu fördern und Stereotype und Stigmatisierungen
zu bekämpfen.

Werner Schöny, Psychiater, OÖ Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg, pro  
mente Österreich
Martin Schenk, Sozialexperte, Diakonie Österreich

Moderation: Gabriele Horak-Böck, freie Journalistin



Dienstag, 8. März, 19.00
Black Brown White
Let´s talk about...Scripts

Der Fernfahrer Don Pedro fährt nicht zum ersten Mal mit einer Ladung  
ukrainischem Knoblauch nach Marokko. Dort nimmt er Flüchtlinge auf, um  
sie hinter das Gemüse gepfercht nach Europa zu schmuggeln. Eine  
tückenreiche Reise nach Schengenland beginnt.

Erwin Wagenhofer, Drehbuchautor und Regisseur Black Brown White  
(Allegro Film, Ö 2010)
Moderation: Robert Buchschwenter, drehbuchFORUM

Eine Veranstaltungsreihe von drehbuchFORUM Wien



Mittwoch, 9. März, 19.00
Zur sozialen Lage der Roma und Sinti
Vortrag

Roma und Sinti wurden in Österreich über Jahrhunderte benachteiligt  
und verfolgt, lange vor dem so genannten Anschluss. Die Mehrheit der  
rund 12.000 Mitglieder der bis lange nach dem Krieg als "Zigeuner"  
diskriminierten Volksgruppe fiel der Vernichtungspolitik der  
Nationalsozialisten zum Opfer.
Für die Überlebenden war die Situation nach dem Krieg nicht anders als  
vor 1938. Berichte von Polizei und Fürsorge sowie fotografische  
Quellen geben Auskunft über die soziale Lage der Roma und Sinti von  
der Zwischen- bis zur Nachkriegszeit.

Gerhard Baumgartner, Historiker und Journalist

In Kooperation mit GEDENKDIENST



Donnerstag, 10. März, 19.00
Urbanismus und räumliche Demografie
Theoriesalon

Deane Simpson untersucht die zunehmend wichtige Rolle von  
statistischen Marketinginstrumenten in der Produktion von Stadträumen.  
Im Speziellen fokussiert er auf die Auswirkungen einer speziellen  
zeitgenössischen Art der Demografie, die sich ausschließlich auf  
Populationscharakteristiken wie
Alter, Gender, Rasse, Bildung und verfügbares Einkommen konzentriert  
und überwiegend für Marketingzwecke eingesetzt wird. Als Fallbeispiele  
dienen Deane Simpson PensionistInnen- Enklaven, die so genannten Sun  
Cities.

Deane Simpson, Architekt, Zürich / Kopenhagen
Andreas Rumpfhuber, Expanded Design, Wien

Veranstaltung in englischer Sprache.

In Kooperation mit Expanded Design


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