Montag, 2. Mai, 19.00
Embedded Feminism?
feminismen diskutieren. Workshop

Die Bezugnahme auf Frauenrechte und sexuelle Minderheiten spielt bei  
militärischen Interventionen immer wieder eine Rolle, auch in Debatten  
um Migration und Integration, um innere und äußere Sicherheit, um  
Bildung. Krista Hunt spricht daher analog zur Strategie des in  
militärische Aktivitäten integrierten "embedded journalism" von  
"embedded feminism", wenn es
um die Indienstnahme von Frauen- und Geschlechterfragen für die  
Legitimation staatlicher Gewalt geht. Doch tragen feministische und  
queere Positionen mitunter nicht auch selbst dazu bei, repressive  
Politiken zu legitimieren?

Claudia Brunner, Politikwissenschafterin, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Katrin Oberdorfer, Psychologin, Universität Wien
Moderation: Sabine Prokop, Kulturwissenschafterin, Verband  
feministischer Wissenschafterinnen

In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen



Dienstag, 3. Mai, 19.00
Fair Flowers - Mit Blumen für Menschenrechte
Vortrag und Diskussion

Kenia ist der größte außereuropäische Blumenproduzent für die  
Europäische Union. Guatemala hingegen produziert, wenn auch in weitaus  
kleinerem Maßstab, hauptsächlich für den US-amerikanischen Markt.  
Gemeinsam sind ihnen Arbeitsrechtsverletzungen und Belastungen der  
Umwelt durch die Blumenproduktion.
Redempta Akoth Josia und José Gabriel Zelada Ortiz sprechen über die  
spezifische Situation der BlumenarbeiterInnen in Kenia und Guatemala  
und von den Strategien ihrer Organisationen im Einsatz für  
menschenwürdige Arbeitsbedingungen.


Redemta Akoth Josia, Generalsekretärin der NGO KEWWEDO - Kenya Women  
Workers Educational and Development Organization
José Gabriel Zelada Ortiz, Direktor der Arbeitsrechtsorganisation  
CEADEL- Centro de Estudios y Apoyo al Desarrollo Local/ Studien- und  
Unterstützungszentrum für lokale Entwicklung
Moderation: Sophie Veßel, FIAN Österreich und Philip Doyle, Südwind Agentur
Veranstaltung mit Übersetzung aus dem Englischen und Spanischen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne Fair Flowers - Mit Blumen  
für Menschenrechte  von FIAN Internationalen  
Menschenrechtsorganisation für das Recht sich zu ernähren, der  
Volkshilfe Österreich, sowie I SHOP FAIR - KonsumentInnen-Netzwerk von  
Südwind.



Mittwoch, 4. Mai, 19.00
Another Road Map for Arts Education
Präsentation und Diskussion

Anlässlich der UNESCO-Weltkonferenz für kulturelle Bildung wurde 2006  
die Road Map for Arts Education verabschiedet. In dieser werden  
Strategien für eine "effektive Bildung" durch Kultur als Empfehlungen  
an Regierungen und Bildungseinrichtungen weitergegeben. Als kritische  
Reaktion rief das Institute
for Art Education in Zürich das Projekt Another Road Map for Arts  
Education ins Leben: "One that does not take for granted the positing  
of creative education in relation to the expansion of a creative  
class, or a creative economy." Im Rahmen dieser Initiative hat eine  
Gruppe aus Wien ihre eigene Analyse und
Kritik der UNESCO-Variante erarbeitet.

Carla Bobadilla, Fotografin
Barbara Mahlknecht, Kulturorganisatorin
Katharina Morawek, Kunstvermittlerin
Karin Schneider, Kunstvermittlerin
Iver Ohm, Kunstheoretiker



Donnerstag, 5. Mai, 19.00
Dekonstruktion, Differenz und Lernen
Vortrag

Dekonstruktiv orientierte Differenztheorien eröffnen neue reflexive  
Perspektiven für die Analyse wie auch für die konzeptionelle  
Gestaltung von Lehr- und Lernsituationen. Wie können Lehr- und  
Lernsituationen unter Bezugnahme auf die Theorien der Dekonstruktion  
und die Theorien der Differenz
neu verstanden und anders gestaltet werden? Was sind die  
Besonderheiten dekonstruktiver Perspektiven auf Differenzverhältnisse,  
was können Ansatzpunkte für eine dekonstruktive Didaktik sein?

Melanie Plößer, Fachhochschule Kiel

In Kooperation mit IWK ? jour fix Bildungstheorie




Freitag, 6. Mai, 17.00
Phantombilder ? Zwischen Fakt und Fiktion
KINOLOG ? Vorträge, Filme, Diskussion

Phantombilder beschreiben Grauzonen zwischen Vergangenheit
und Gegenwart, zwischen Vergessen und Erinnern, zwischen
Wahrnehmung und Einbildung; dabei gehören sie weder
zu der einen noch zu der anderen Zone, wohl eher sind sie ein
Ausdrucksmittel auszuverhandelnder Grenzen. Sie sind Mittel
der Konstruktion wie der Re- und Dekonstruktion zur Vergegenwärtigung
des Abwesenden, um es ins Bild zu bringen.

17.00 Vortrag: Fait ? Fétiche ? Faitiche. Laurette Burgholzer,  
Studentin der TFM, Uni Wien
Film: Dialog von Michael Paninski,Kameramann und Student der TFM, Uni Wien

18.30 Vortrag: Verdichtung. Mirjam Garscha, Studentin  
derKomparatistik, Uni Wien
Film: Schwester von Christian Müller, freischaffender Filmemacher und  
Student der TFM, Uni Wien

20.00 Vortrag: Drehbarkeiten des Tabus.Markus Lehner, Student der TFM,  
Uni Wien
Film:  Der Widerwärter von Tanja Wögerbauer, freischaffende  
Filmemacherin, Wien

Moderation: Viktor Dill, Andreas Schmiedecker, Studierende der TFM, Uni Wien


In Kooperation mit KINOLOG


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