Montag, 28. November, 19.00 Wie kann Literaturpolitik umgesetzt werden? Miniaturenquete Literaturpolitik, Teil 2
Wie stehen KulturpolitikerInnen der Stadt zu den Forderungen der Literaturszene nach Veränderung in der Literaturpolitik. Wollen sie mit den AutorInnen, ÜbersetzerInnen, Verlagen, Medien und VeranstalterInnen Wien für Literaturschaffende attraktiver machen? Welche konkreten Schritte wollen sie setzen? Sind die Forderungen der Literaturszene umsetzbar? Hannah Lioba Egenolf, gleichzeit Walter Famler, Alte Schmiede Karin Fleischanderl, kolik Günther Friesinger, IGKW Isabella Leeb, ÖVP Gerhard Ruiss, IG AutorInnen Klaus Werner-Lobo, Grüne Ernst Woller, SPÖ Eine Initiative der IG Autorinnen Autoren und IG Kultur Wien Dienstag, 29. November, 19.00 Auf der Suche nach dem verlorenen Körper feminismen diskutieren Ausgehend von der Diagnose einer latenten "Somatophobie" aktueller post/ feministischer Strömungen untersucht die Diplomarbeit "Die feministische Philosophie und der Frauenkörper" deren mögliche Ursachen und Hintergründe und versucht theoretische Alternativen dazu zu erschließen. Die Analyse von Simone de Beauvoirs "Das andere Geschlecht", deren Theoretisierung des weiblichen Körpers das feministische Körperverständnis entscheidend geprägt hat, steht dabei im Mittelpunkt. Eva Scheufler, Philosophin, Wien Moderation: Sabine Prokop, VfW In Kooperation mit dem Verband feministischer Wissenschafterinnen Mittwoch, 30. November, 9.30 - 18.30 Junge Literaturwissenschaft Graduiertentagung 9.30 Begrüßung 10.00- 12.00 The Delicate Place. Das Motiv des Fensters als Öffnung ins Innere in Romanen und Erzählungen seit 1945. Gianna Zocco, Vergl. Literaturwissenschaft (Über) Bilder schreiben. Intermedialität im Werk Paul Nizons. Martina Wunderer, Vergl. Literaturwissenschaft Macht durch Bücher. Die patriarchale Dimension der Literatur. Ulrike Koch, Vergl. Literaturwissenschaft Seltsame Schleifen im postmodernen Roman. Christine Hermann, Nederlandistik 12.00 - 12.30 Kaffeepause 12.30 - 14.00 "Post 90er Generation" - Popliteratur in Russland, Polen und Ukraine. Agnieszka Kowalczyk, Slawistik Der polnische Poproman. Miriam Kovacs, Slawistik Der Holocaust aus Kinderperspektive - Autobiographische Werke von "Child survivors". Judith Götz, Vergl. Literaturwissenschaft 14.00 - 15.00 Mittagspause 15.00 ? 16.30 Lyrik nach dem scheinbaren Nullpunkt: lyrische Avantgarde in Österreich nach 1945 und China nach der Kulturrevolution. Lea Pao, Vergl. Literaturwissenschaft "...da rauscht doch was!" - Die heimsuchende Kraft der Erinnerung. Eva Schörkhuber, Germanistik Die Darstellung des Körpers in zeitgenössischer, österreichischer Literatur und Malerei, anhand ausgewählter Beispiele aus den Werken Elfriede Jelineks und Maria Lassnigs. Kathrin Klöckl, Vergl. Literaturwissenschaft 16.30 - 17.00 Kaffeepause 17.00 - 18.30 Witold Gombrowicz und Ernesto Sábato im Kontext der deutschsprachigen Literatur. Margarethe Glac, Germanistik Das Interview als künstlerische Praxis. Antonia Rahofer, Vergl. Literaturwissenschaft Trauma in postkolonialen Bildungsromanen. Hano Pipic, Anglistik und Amerikanistik 18.30 Abschlussworte Norbert Bachleitner, Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft Eine Veranstaltung der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft Mittwoch, 30. November, 19.00 Doktor, und dann? Zukunft (in) der Forschung Podiumsdiskussion Welche Fördermöglichkeiten geisteswissenschaftlicher Forschung während und nach der Dissertation gibt es und wie sehen die Zukunftsperspektiven der literatur- und kulturwissenschaftlichen Forschung in Österreich aus? Lutz Musner, Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften - IFK Falk Reckling, Abteilung Geistes- und Sozialwissenschaften, FWF Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Forschung und Nachwuchsförderung, Uni Wien Lucas Zinner, DoktorandInnenzentrum, Uni Wien Moderation: Sandra Vlasta, Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft, Uni Wien In Kooperation mit der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Wien Donnerstag, 1. Dezember, 19.00 Wie man leben soll Let's talk about scripts... Wie man leben soll ist ein Roman von Thomas Glavinic, der nun nach einem Drehbuch von David Schalko und Thomas Maurer mit Star-Besetzung (Josef Hader, Detlev Buck, Robert Palfrader, Bibiana Zeller, uvm.) verfilmt wurde. Charlie, dick, patschert und liebenswert, ist ein "Sitzer", wie er aus seinen Lebenshilfebüchern lernt. Aber auch für den Faulsten geht?s ans Erwachsenwerden - und siehe da, das hat auch spannende Seiten zu bieten. David Schalko, Drehbuchautor und Regisseur, Wie man leben soll (Ö 2011) Moderation: Robert Buchschwenter, drehbuchFORUM Eine Veranstaltung des drehbuchFORUM Wien Freitag, 2. Dezember, 19.00 Scheineheverdächtig? Vortrag und Diskussion Mit der vorliegenden Dissertation Intersektionelle Analyse staatlicher Konstruktionen von "Schein-" bzw. "Aufenthaltsehe" und ihre Auswirkungen im Fremdenpolizeigesetz 2005 verfolgt Irene Messinger die rechtshistorische Entwicklung des staatlichen Umgangs mit dem Phänomen Scheinehe - von der NS-Zeit über die migrationspolitischen Restriktionen der 1980er und 1990er Jahre bis zur aktuellen strafrechtlichen Relevanz. Und sie stellt Fragen zu strittigen Themen wie der Nachweisbarkeit von Scheinehen, der Konstruktion von "verdächtigen" Paarkonstellationen und der Praxis fremdenpolizeilicher Kontrolle. Irene Messinger, Politikwissenschafterin Irene Messinger: Intersektionelle Analyse staatlicher Konstruktionen von "Schein-" bzw. "Aufenthaltsehe" und ihre Auswirkungen im Fremden-polizeigesetz 2005. Dissertation, Uni Wien 2011. Depot Breite Gasse 3 A - 1070 Wien Tel: +43 (0)699 1353 7710 E-Mail: [email protected] www.depot.or.at Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert. _______________________________________________ Depot-news mailing list [email protected] http://mailman.sil.at/mailman/listinfo/depot-news Sollten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, genügt ein E-mail an [email protected]. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
