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Österreichische Gesellschaft für Architektur ___________________________________ Veranstaltungen März-April/2012 Freitag, 30. März 2012, 19:00 Schwerpunkt 2011/2012 Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume? Wer plant hier? Methodencheck: Demokratie und Stadtplanung Impulsreferate und Podiumsdiskussion Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien Eintritt frei! Weitere Informationen Freitag, 13. April 2012, 16:00 Bauvisite 165: bahnorama Planung: RAHM architekten Adresse: Favoritenstraße 49-53, 1100 Wien Treffpunkt: Haupteingang Infogebäude Eintritt frei! Weitere Informationen Samstag, 14. April 2012, ganztags Haus Tugendhat und mährischer Funktionalismus Exkursion Brünner Moderne Brünn, Tschechische Republik Treffpunkt: Operngasse 1, 1010 Wien, 7:50 Abfahrt Wien: 8:00 Rückkehr nach Wien: 19:30 Preise siehe Information! Beschränkte Teilnehmerzahl! Verbindliche Anmeldung bis 2.April 2012 Weitere Informationen Facebook: ÖGFA/Facebook Architekturtage Wien-Bratislava/Facebook Die Österreichische Gesellschaft für Architektur lädt herzlich zu Wer plant hier? Methodencheck: Demokratie und Stadtplanung Impulsreferate und Podiumsdiskussion im Rahmen des Programmschwerpunkts Solidarität - Wie entstehen demokratische Räume? Zeit: 30.03.2012, 19:00 Veranstaltungsort: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien Wie könnten demokratische Planungsprozesse aussehen? Welche Planungsmethoden eignen sich sinnvollerweise für welche Planungsaufgaben? In Politik und Verwaltung gibt es wie in anderen Städten auch in Wien derzeit Interesse und Willen, die Bevölkerung stärker in Planungsprozesse miteinzubinden: Bottom-Up Projektentwicklungen, Pionierprojekte, moderierte Planungsprozesse, Bürgerbeteiligungsverfahren, etc. Nach Stuttgart 21 wissen Planungsverantwortliche, dass es sich bei größeren Planungen lohnt, in Verfahren zu investieren, die Information in zwei Richtungen generieren. Einerseits werden Informationen aus Teilen der Bevölkerung gesammelt, andererseits werden Teile der Bevölkerung darüber informiert, was geplant ist, um sie mehr oder weniger in den Planungsprozess einzubinden. In kurzen Impulsreferaten wird die allgemeine Erfolgsformel “Partizipation” kritisch in Bezug auf deren Einschluss/Auschluss-Mechanismen differenziert; weiters werden diverse Planungsverfahren spezifisch vorgestellt und analytisch verglichen, um Unterschiede und Qualitäten herauszuarbeiten – zwischen Partizipation bei Ottokar Uhl, Sozialraumanalyse, dem Konzept des Bürgerhaushalts in Porto Alegre, sowie starker Planung in der Tradition von Equity Planning oder Anwaltsplanung. Einführung: Gabu Heindl, Architektin, ÖGFA Vorstandsmitglied, Kuratorin des Programmschwerpunkts "Solidarität. Wie entstehen demokratische Räume". Impulsreferate von: Bernhard Leubolt Autor von „Staat als Gemeinwesen. Das Partizipative Budget in Rio Grande do Sul und Porto Alegre.”, Wien 2006. Arbeitet am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft, WU Wirtschaftsuniversität Wien. Johannes Novy Stadtplaner, arbeitet an der Technischen Universität Berlin. Er ist Mitherausgeber von Searching for the Just City. Debates inUrban Theory and Practice (Routledge, 2009/11) und lehrt und forscht über Stadtentwicklung, soziale Gerechtigkeit und städtische Prozesse. Bernhard Steger Architekt in Wien, Sprecher der Plattform für Architektur und Baukultur, Autor von „Vom Bauen : zu Leben und Werk von Ottokar Uhl“. Gesa Witthöft forscht, schreibt und lehrt u.a. zu Sozialraumanalyse, Senio Scientist am Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung, TU Wien Moderation: Elke Krasny Kulturtheoretikerin, Künstlerin, Publizistin und Ausstellungsmacherin Diese Veranstaltung ist die letzte im Rahmen des Programmschwerpunkts "Solidarität. Wie entstehen demokratische Räume", 2011/2012. Zur Information über alle stattgefundenen Vorträge der Reihe siehe: www.oegfa.at Nächste Veranstaltungen: Die Österreichische Gesellschaft für Architektur lädt herzlich zu Bauvisite 165 - bahnorama Zeit: 13.04.2012, 16:00 Adresse: Favoritenstraße 49-53, 1100 Wien Treffpunkt: Haupteingang Infogebäude Beschränkte Teilnehmerzahl Anmeldung bis 11. April erforderlich! Architektur: RAHM architekten ZT-KG, www.rahmarchitekten.at Funktion: Informationszentrum für den neuen Hauptbahnhof Wien Typologie: Ausstellungshalle und Aussichtsturm Fertigstellung: August 2010 Auftraggeber: ÖBB-Infrastruktur AG & Stadt Wien Tragwerksplanung: RWT plus ZT GmbH & Ing Hans Matzinger Lichtplanung: Christian Ploderer Haustechnik, Bauphysik: Bauklimatik GmbH Örtliche Bauaufsicht: KS – Ingenieure ZT-GmbH Holzbau, Fassade: Graf Holztechnik Panoramaaufzüge: Schmitt Aufzüge GmbH Es führt Hans Scharter Projekt Hauptbahnhof wird vor Ort vom BÜRO WIMMER erläutert, Atelier Albert Wimmer ZT-GmbH, www.awimmer.at. Im März 2008 wurde das Projekt von einer Fachjury im Rahmen des geladenen Wettbewerbs der Young Viennese Architects Yo.V.A.I, unter 13 jungen Wiener Architekturbüros, einstimmig mit dem ersten Preis prämiert. Das Projekt wurde in vielfacher Hinsicht als herausragend beurteilt: Die funktionale Trennung in Ausstellungsgebäude und Aussichtsturm überzeugte als einfache und selbstverständliche Lösung. Die Jury sah die Anforderung, hier ein temporäres Zeichen im Stadtbild zu setzen, neben dem funktionalen, architektonischen Konzept auch in der Wahl des Materials Holz effizient und gelungen umgesetzt. Der höchste begehbare Holzturm Europas ist 66,72m hoch. 2 Panoramalifte fahren auf eine Plattform in 40 Meter Höhe, von der aus ein Blick auf das neu entstehende, 109ha große Stadtviertel rund um den Hauptbahnhof, geworfen werden kann. Auch das Ausstellungsgebäude, ein schlichter 2-geschossiger Holzbau, hebt sich durch seine signalhafte Farbgebung von der Umgebung ab. Auf einem leicht erhöhten Sockel steht das bahnorama über dem Platz. Über eine Rampe erreicht man das transparente Sockelgeschoß und betritt durch eine Drehtüre Foyer und Cafe. In die Ausstellung im 1.Stock führt eine großzügige Treppe, die sich nach oben hin leicht verjüngt. Der Raum der Ausstellung ist eine neutrale Box und über eine gläserne Brücke mit dem Turm verbunden. Text: RAHM architekten ZT-KG Die Österreichische Gesellschaft für Architektur lädt herzlich zu Haus Tugendhat und mährischer Funktionalismus Brünner Moderne Zeit: 14.04.2012, 7:50 Treffpunkt: Operngasse 1, 1010 Wien Abfahrt Wien 8:00 Uhr Rückkehr nach Wien ca. 19:30 Uhr Preise für Busfahrt und Führung durch Brünn mit Iris Meder (ohne Verpflegung) Große Führung (1 1/2h) Haus Tugendhat, einschließ- lich Untergeschoß im Eintrittspreis enthalten Preis Vollzahler: 65.- zuzügl. 14.- Eintritt Preis ÖGFA-Mitglieder: 57.- zuzügl. 14.- Eintritt Preis Studierende: 55.- zuzügl. 8.- Eintritt Preis Studierende ÖGFA-Mitglieder: 48.- zuzügl. 8.- Eintritt (ICOM: Eintritt frei) Begrenzte Teilnehmerzahl! Verbindliche Anmeldung bis 2. April 2012 Die Wiedereröffnung von Ludwig Mies van der Rohes Haus Tugendhat nach seiner zweijährigen Restaurierung bietet der ÖGFA einen Anlass zu einem neuen Blick auf den Brünner Funktionalismus. Mährens Hauptstadt Brünn wurde zum Zentrum einer Schule des Funktionalismus, in der Ludwig Mies van der Rohes Haus Tugendhat nur eines von zahlreichen architektonischen Zeugnissen von Weltrang ist. Das 1931 für eine Familie von Textilindustriellen gebaute Haus, das heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, wurde kürzlich nach einer sorgsamen Restaurierung glanzvoll wiedereröffnet. Neben einer Spezialführung, die auch bisher nicht zugängliche Bereiche wie den Heizungskeller mit der original erhaltenen Maschinerie des ausgeklügelten Heiz- und Lüf- tungssystems und die begehbaren „Etuis“ der versenkbaren Wohnzimmerfenster im Souterrain umfasst, steht ein Rundgang durch die Altstadt Brünns mit einer Vielzahl von Ikonen der Moderne auf dem Programm. Neben Bauten Bohuslav Fuchs‘ wie der Alfa-Pas- sage, dem Hotel Avion und der Mährischen Bank am Hauptplatz werden auf der von Iris Meder, die sich seit langem mit den Bezügen von österreichischer und tschechischer Moderne beschäftigt, geführten Tour bekannte und unbekannte Perlen des Brünner Funktionalismus besichtigt, darunter das Gebäude der Ersten Mährischen Sparkasse, die ehemaligen Warenhäuser Friedmann und Brouk & Babka, das Hochhaus der Schuhfirma Bata und mehrere Schulbauten. Nicht zu kurz kommen wird auch der Besuch einiger neu restaurierter und teilweise nach jahrzehntelanger Schließung jüngst wieder eröffneter Café-Restaurants, darunter Bohuslav Fuchs‘ Café Zeman, der erste funktionalistische Bau der Stadt aus dem Jahr 1925, und das unter dem Einfluss der niederländischen De-Stijl-Bewegung und des Dessauer Bauhaus-Gebäudes von Josef Kranz entworfene Café Era mit seinem ungewöhnlichen avantgardistischen Farbkonzept. Die ÖGFA greift damit eine alte Tradition auf: Bereits in der Zeit des „Prager Frühlings“ wurden Kontakte zur tschechoslowakischen Architekturszene geknüpft. Eine ÖGFA-Exkursion und eine Ausstellung zur tschechischen Moderne waren damals Ergebnisse dieser fruchtbaren Beziehungen. Text: ÖGFA Wir danken für die Unterstützung: bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at MA 7 Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/ Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten www.wien.arching.at Fördernde Mitglieder der ÖGFA A-NULL EDV, BIG - Bundesimmobilien GmbH, Bogner Edelstahl, Kallco Projekt, Macke Malerbetrieb, Silent Gliss, proHolz, und 2move, Wiesner Hager ÖGFA-Mitgliedschaft Werden Sie Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Architektur, unterstützen Sie damit unser Programm und profitieren Sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft. Informationen über eine Mitgliedschaft erhalten Sie auf der ÖGFA-Website oder unter unserer Mailadresse [email protected]. 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