q/Talk Di. 24.4.: Geht es der Wirtschaft gut, geht es den Parteien gut - wieviel Korruption braucht Österreich
Seit Monaten stolpern österreichische Politiker von Korruptionsskandal zu Korruptionsskandal. Nicht endend wollend scheinen die Enthüllungen die einen Sittenverfall in der österreichischen Politik aufzeigen. Es reicht, meint Georg Markus Kainz, denn seit Jahren kommen österreichische Politiker nicht mehr aus den Schlagzeilen und beschädigen damit nachhaltig das Bild Österreichs in der Welt. Ein Skandal jagt den nächsten, und in der Öffentlichkeit entsteht das Bild eines durch und durch korrupten Staates, entsteht das Bild, es würden bereits "italienische" Verhältnisse herrschen. Ort: Raum D / MQ Wien Museumsplatz 1, 1070 Wien Datum: 24. April 2012 Zeit: 20.00 (Einlass 19.00) Podium: * NR Gabriela Moser, Grüne, gruene.at * DDr. Hubert Sickinger, Transparency International, ti-austria.at * Georg Markus Kainz, quintessenz.at -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- Man bekommt den Eindruck, dass wir Bürger völlig andere Moralvorstellungen haben, als die, die uns Regieren und Verwalten. - Als die, die sich ihre Gesetze selber schreiben, und dafür sorgen das Schlupflöcher erhalten bleiben, um jenseits der politischen Verantwortung nicht auch noch von den Gerichten belangt werden zu können. - Als die, die in den staats- und gemeindenahen Wirtschaftsbetrieben lediglich Selbstbedienungsläden sehen, zur Parteienfinanzierung, zur Querfinanzierung von befreundeten Organisationen und zur Finanzierung von persönlichen PR-Werbekampagnen. - Als die, die in Politikern und Verwaltungsbeamten fette Karpfen sehen, die man "anfüttern" muss und leider auch "anfüttern" darf. Provisionen, Beraterverträge, Inserate sind das Schmiermittel der Republik und sollen durch das Amtsgeheimnis geschützt werden. "Die Telekom als Bankomat der Politik" titelten die österreichischen Zeitungen. Aber wenn die Regierung ein Korruptionspaket vorschlägt, und Justizministerin Beatrix Karl sogar einen Anfütterungsparagrafen vorsieht, dass Geschenke nur dann strafbar sind, wenn sie gegeben werden, um ein Amtsgeschäft "anzubahnen". Statt Korruption effektiv bekämpfen zu wollen schlägt sie vor über die Wortwahl zu diskutieren. Im größten Korruptionsausschuss der zweiten Republik wird derzeit im Parlament versucht die politische Verantwortung für zahlreiche Skandale zu klären. Abseits vom parteipolitischen Schmutzkübelwerfen. Georg Markus Kainz erkundet mit seinen Gästen, der U-Ausschuss-Vorsitzenden Gabriela Moser und Hubert Sickinger, Lehrbeauftragter für Politikwissenschaft an der Universität Wien, die Frage der Korruption in Österreich. Wie kann man Korruption erkennen, wie kann man sie verhindern und welchen Schaden richtet Korruption für uns alle an, denn das Wort Korruption stammt vom lateinischen Wort corrumpere und bedeutet verderben, vernichten, bestechen. Online Version: http://quintessenz.at/d/000100017059 mit freundlichen Grüßen -- Christian Jeitler Mob.: +43-(0)699-81729005 -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- "privacy is a human right" Board of Directors, q/uintessenz http://www.quintessenz.at association for the restoration of civil rights in the information age MQ - Electric Avenue ZVR: 63 56 16 285 Museumsplatz 1 Kto.Nr. 01755-0534-00 A-1070 Wien BLZ 11000 - Bank Austria -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. _______________________________________________ Safari - Die Mailingliste fuer Kunst und Wien http://listen.esel.at/mailman/listinfo/safari MAILS SENDEN: mailto:[email protected] Anmelden: mailto:[email protected]?subject=subscribe Abmelden: mailto:[email protected]?subject=unsubscribe Termin RECHTZEITIG für eSeL Mehl & kalender.esel.at eintragen: http://esel.at/fuettern >:e)
