Österreichische Gesellschaft für Architektur
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Veranstaltungen Juni/2012



Freitag, 22. Juni 2012, 17:00
Bauvisite 167: Wohnbau Schönbrunner Straße
Planung: lichtblauwagner architekten zt gmbh
Adresse/ Treffpunkt: Schönbrunner Straße

Eintritt frei!
Weitere Informationen




Freitag, 22. Juni 2012, 19:00
Haus Tugendhat und mährischer Funktionalismus
The fate of a missing wall

Miroslav Ambroz, Brünn
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
Eintritt frei!
Weitere Informationen




Freitag, 29. Juni 2012, 17:00
Bauvisite 168: Selbstbestimmtes Wohnen am "Meisenbühel"
Planung: In Progress Architektur Consulting
Adresse: Veitlissengasse 35-45, 1130 Wien
Treffpunkt: Parkplatz direkt über der Anlage

Eintritt frei!
Weitere Informationen




Samstag, 30. Juni 2012, ganztags
Exkursion Ternitz / Pernitz
Eine Landpartie zu Roland Rainer und Josef Frank
Treffpunkt: Operngasse 1, 1010 Wien, 8:45
Abfahrt Wien: 9:00
Rückkehr nach Wien: 19:00
Preise siehe Information!
Beschränkte Teilnehmerzahl!
Es gibt noch Restplätze!
Weitere Informationen



Facebook:

ÖGFA/Facebook

Architekturtage Wien-Bratislava/Facebook









Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur


Bauvisite 167 - Wohnbau Schönbrunner Straße

Zeit: 22. Juni 2012,17:00
Adresse/ Treffpunkt: Schönbrunner Straße 158

Architektur: lichtblauwagner architekten
generalplaner zt gmbh, Wien
www.lichtblauwagner.com
Bauherr: EBG Gemeinnützige Ein- und Mehrfamilienhäuser Baugenossenschaft reg. Ges. m.b.h.
Mitarbeiter: Sebastian Ewers, Petra Glaninger,
Ton Homs i Rodo, Doreen Todtenhaupt
Bauphysik: DI Walter Prause, Wien
Verkehrs- und Umwelttechnik: Rosinak & Partner Ziviltechniker Gmbh, Wien
Landschaftsarchitektur: lichtblauwagner architekten generalplaner zt gmbh mit Anton Starkl
GmbH, Frauenhofen/Tulln

Es führen Susanne Wagner und Andreas Lichtblau

Der neue Wohnbau liegt im dichten innerstädtischen Gebiet. Nichtsdestotrotz öffnet sich das Gebäude in den Außenraum mit einem großzügigen Erschließungs- und Kommunikationsbereich sowie südseitig zur Straße mit einer Glasfassade vor den Loggien.
Bäume als „technische“ Beschattungselemente vor Glasfassaden sowie Erschließungsflächen als Kommunikationszonen sind wiederkehrende Themen in den Projekten von lichtblauwagner
architekten. Im Wohnbau Schönbrunner Straße bildet ein großkroniger Baum diesen Sonnenfilter, der im Innenhof eigens dafür gepflanzt wurde. Als „grüne Lunge“ zieht sich dieser Grünraum ins Innere des Gebäudes, stellt das raumbildende Element des Wohnbaus dar und lädt als Erschließungszone mit breiten, hellen Gangflächen zur Aneignung durch die Bewohner ein. Der Großteil der Wohnungen ist durchgesteckt und zweiseitig belichtet. Die Loggiatüren sind jeweils an den Zimmer- bzw. Wohnungswänden angeordnet, wodurch das einfallende Licht als Streiflicht an den Wänden reflektiert wird – ein Effekt, den man aus den traditionellen Villen des Veneto kennt. Text: lichtblauwagner architekten





Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zu


Miroslav Ambroz - The fate of a missing wall

Zeit: 22. Juni 2012,19:00
Adresse: Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien



Soon after its completion, Mies van der Rohe’s “Tugendhat Villa” was recognized as an outstanding example of an innovative concept for living space. The new approach was related to existentialism and transformed what had been isolated living areas into a living environment without boundaries. The main living area – including a generously scaled winter garden – was subtly articulated to accommodate different functions: a study with library and seating corner, a larger sitting area, and a dining area. The most visible elements in the space were the freestanding onyx wall and semi-circular Macassar partition defining the dining niche. The Tugendhat family left their villa in 1938 in anticipation of the events that ensued the following year. The Gestapo then confiscated the villa, and in 1940 the Macassar wall disappeared. It was believed that it had been destroyed willfully or by fire. Miroslav Ambroz‘ research has recently determined the fate of this wall. Text: Miroslav Ambroz

Miroslav Ambroz
Independent researcher and art historian, expert and appraiser of art; 1994 Municipality of the City of Brno, Department of Historical Monuments; 2001 fine arts conservation consulting expert for several architectural companies and government institutions, including the Department of Historical Monuments Protection; 1995 Department of Historical Monuments Protection, Brno art historian expert for reconstructions of historical buildings and monuments; 2001–2005 Moravian Gallery, Brno, fine and applied arts expert, exhibition curator, appraising and authenticating documentation, head curator of the exhibition project ‘Vienna Secession’.





Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur


Bauvisite 168 - Selbstbestimmtes Wohnen am "Meisenbühel"

Zeit: 29. Juni 2012,16:00
Adresse:
Veitlissengasse 35-45, 1130 Wien
Treffpunkt: Parkplatz direkt über der Anlage

Architektur: In Progress Architektur Consulting
www.architektur-inprogress.at/home
Projektentwicklung/Projektbetreuung: Volker
Dienst, In Progress Architektur Consulting
Masterplan: noncon:form (in Zusammenarbeit mit
bn-architekten, sofa architekten und planhaus) mit
3:0 Landschaftsarchitektur
Haus_2: Pichler & Traupmann Architekten
Haus_4: Volker Dienst
Haus_5: B. Bauer-Hammerschmied und K. Hagmüller
Haus_6: site.at
Haus_7: gitschtaler, aichholzer und partner
Haus_8: hobby a.
Haus_10: nonconform

Es führt Volker Dienst

Im Rahmen eines neuen Bauherrnmodelles wurde das ca. 6000m² große Areal am Rande des Lainzer Tiergartens von insgesamt sieben Familien bebaut. Ziel der Projektentwicklung war es, jedes der sieben Einfamilienhäuser durch ein anderes, innovatives Architektenteam individuell und maßgeschneidert nach den Wünschen der unterschiedlichen Bauherrn zu planen, um so die Qualität und Vielfalt zeitgenössischer Architektur erlebbar zu machen. Bereits in der Frühphase wurden durch einen Masterplan die Sichtbeziehungen zum Wienerwald, als auch zur Stadt für jedes Haus in Abstimmung zu den benachbarten Objekten festgelegt. Weitere Vorgaben des moderierten Entwicklungsprozesses waren die Schaffung eines kinderfreundlichen Ambientes sowie die Erhaltung naturräumlicher Qualitäten. Durch die Einbettung in ein gemeinsames Landschaftskonzept und die Festlegung einer „Angerzone“ mit gemeinschaftlichen Einrichtungen entlang der Erschließungsstraße ist es gelungen sowohl einen Mehrwert für die einzelnen NutzerInnen, als auch für die Gemeinschaft zu erreichen. Text: In Progress Architektur Consulting





Die
Österreichische Gesellschaft für Architektur
lädt herzlich zur


Exkursion Ternitz / Pernitz
Eine Landpartie zu Roland Rainer und Josef Frank


Preise für Busfahrt und Führungen
mit Iris Meder und Andreas Vass
(ohne Verpflegung)

Preis Vollzahler: 42.-
Preis ÖGFA-Mitglieder: 38.-
Preis Studierende: 35.-
Preis Studierende ÖGFA-Mitglieder: 30.-
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Es gibt noch Restplätze!

Der ÖGFA-Ausflug führt zu Zentren der Bautätigkeit von zwei bedeutenden Architekten des 20. Jahrhunderts, die in Pernitz und Ternitz Kindergärten, Schulen, Wohnbauten und Freibäder realisiert haben. Die niederösterreichischen Industriestädtchen Pernitz und Ternitz sind Geheimtips unter Architekturinteressierten. In Pernitz befinden sich noch heute die Bunzl & Biach-Papierwerke, die, seinerzeit im Besitz von Verwandten Josef Franks, zu einem der wichtigsten Auftraggeber Franks wurden. Für Hugo und Olga Bunzl realisierte Frank in Pernitz ab 1914 eine Werkssiedlung, ein Wochenendhaus, ein Direktorenwohnhaus und einen Kin-
dergarten. Im von den Schoeller-Bleckmann-Stahlwerken geprägten Ternitz entstand in den 1950er Jahren ein neues Ortszentrum westlich des Bahnhofes. 1952-54 entstand hier Roland Rainers Hauptschule, deren klare architektonische Lösung nach wie vor überzeugt. Mit einer 1956 gebauten Wohnsiedlung konnte Rainer einmal mehr für die von ihm – wie in der Ersten Republik von Josef Frank, Adolf Loos und Franz Schuster – immer wieder postulierte Überlegenheit von Reihenhaussiedlungen gegenüber Stockwerksbau argumentieren. Ab 1958 realisierte Rainer neben dem nach Plänen von Josef Vytiska, einen ehemaligen Mitarbeiter von Peter Behrens und Oskar Strnad, zeitgleich gebauten „Ternitzer Dom“ die Stahlbetonkonstruktion der Stadthalle, einer wenig bekannten, hocheleganten kleinen Schwester der gleichzeitig entstandenen Wiener Stadthalle mit sechseckigem Veranstaltungssaal, die 2002 durch Mario Teynor und Josef Schmidt saniert wurde. Zeitgleich ent-
stand das in Sichtbeton ausgeführte Parkbad mit seinen angehobenen Sprungbecken, das über seitliche Fenster spektakuläre Unter-Wasser-Einblicke gewährt. Zum Abschluss der Landpartie kehren wir im Heurigen „Rotes Mäuerl“ in Gumpoldskirchen ein, der im 1923- 24 von Adolf Loos entworfenen ehemaligen Landhaus Spanner untergebracht ist. Text: ÖGFA





Wir danken für die Unterstützung:
bm:ukk – Kunstsektion www.bmukk.gv.at
MA 7  Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung www.wien.gv.at/kultur/

Kammer Arch+Ing für W, NÖ, B – Sektion Architekten  www.wien.arching.at

Fördernde Mitglieder der ÖGFA

A-NULL EDV, BIG - Bundesimmobilien GmbH, Bogner Edelstahl, Kallco Projekt,
Macke Malerbetrieb, Silent Gliss, proHolz,
und 2move, Wiesner Hager

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