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--- Für faire und rechtskonforme Arbeitsverträge bei der MA48!
--- Unterstütze die Scheinselbständigen der Stadt Wien!
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--- Tipp: Heute Live-Sendung um Mitternacht auf Ö1
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Die Abfallberater*innen der Stadt Wien kämpfen seit Monaten gegen ihre prekäre 
Beschäftigungssituation. Seit sie dies öffentlich tun, antwortet die MA48 mit 
Repressalien: plötzlich gestrichene Dienste bedeuten für die betroffenen 
Scheinselbständigen seit Monatsbeginn NULL Einkommen. Die – ohnehin nichts 
rechtskonformen – Werkverträge laufen noch bis 31. Juli, Verlängerungen sind 
erstmals nicht mehr vorgesehen. Eine Weiterbeschäftigung mit rechtskonformen 
Dienstverträgen lehnen die Verantwortlichen aus Kostengründen ab. Nachdem 
betriebsinterne Gespräche und Aktivitäten bislang keine Erfolge zeigten, 
organisieren die rund 30 Abfallberater*innen weiter Widerstand und wenden sich 
an die Öffentlichkeit. Auch Gewerkschaft und ein Anwalt sind bereits 
eingeschaltet. Arbeitsrechtlich scheint die Sache klar, doch vorerst noch 
setzen die Abfallberater*innen auf ein Einlenken der Verantwortlichen.

Sie wollen ihre Jobs zurück, die sie seit vielen Jahren engagiert, loyal und 
aus Überzeugung machen. Sie wollen faire Löhne und rechtskonforme 
Dienstverträge! Sie wollen Anstellungen für alle und sich nicht 
auseinanderdividieren lassen!

Dafür benötigen sie auch DEINE UNTERSTÜTZUNG! 

--- Unterzeichne die Petition an Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima
http://www.petitiononline.at/petition/die-initiative-fuer-faire-rechtskonforme-arbeitsbedingungen-bei-der-ma48/299

--- Unterstützte die „Initiative Abfallberatung Wien“ via Facebook:
http://www.facebook.com/AbfallberatungWien

--- Verbreite Infos und Anliegen der Abfallberater*innen!
Leite zB dieses Mail weiter, erzähle deinen Freund*innen davon, weise auf die 
Website hin: http://abfallberatung.prekaer.at

--- Schreibe eine Solidaritätsbotschaft an [email protected]

--- Schreibe an die Entscheidungsverantwortlichen, zB:
[email protected]  (Umweltstadträtin)
[email protected]  (Leiter der MA48)
[email protected] (Bürgermeister)
(und schicke dein Mail cc auch an [email protected])


--- TIPP!
--- Heute um Mitternacht in der Ö1-Sendung „Nachtquartier“: ALLES MIST!
Die Abfallberaterin Verena Sommer ist live zu Gast bei Elisabeth Scharang im 
Ö1-Nachtquartier und wird von der prekären Lage der Abfallberater*innen bei der 
Stadt Wien, den Arbeitskampf der Initiative Abfallberatung Wien und anderem 
mehr erzählen.
Freitag 20.7. nachts (Do auf Fr!) von 00:08-01:00 Uhr. Auch Anrufe in die 
Sendung sind möglich: 0800 22 69 79 - ruft an und bekundet eure Solidarität. 
Natürlich können auch Fragen gestellt werden. Mehr Info: 
http://oe1.orf.at/programm/307652


--- INFOS

--- Was macht die Abfallberatung der Stadt Wien?
„Die Wiener Abfallberatung besteht seit über 20 Jahren. Wir sind die 
Hauptschnittstelle zwischen der MA 48 und der Wiener Bevölkerung. Unsere 
Aufgabe ist es, die Bevölkerung hinsichtlich der richtigen Mülltrennung, 
Recycling und Umweltschutz zu informieren. Unsere Tätigkeiten reichen vom 
Misttelefon (ca 70000 Anrufe pro Jahr), über den Mistkasperl hin zu 
Unterrichtsstunden, Betreuung von Infoständen und Geschirrwaschen bei 
Veranstaltungen, Führungen von internationalen Fachdelegationen durch die 
Betriebsstätten der MA 48, usw.“ (weiterlesen: 
http://abfallberatung.blogspot.co.at/p/unsere-aufgabe.html)

--- Wer sind die Abfallberater*innen?
„Wir - die Initiative Abfallberatung - sind eine Gruppe von rund 30 
AbfallberaterInnen, arbeiten aber nicht in einem Angestelltenverhältnis für die 
Stadt Wien, sondern mit Gewerbeschein. Die MA 48 lässt uns seit vielen Jahren 
mittels Werkverträgen als Selbständige arbeiten. Die Verträge, die wir mit der 
MA 48 haben, entsprechen allerdings nicht einem fairen Arbeitsverhältnis, 
eigentlich sollten wir alle angestellt sein. … Durch die Selbständigkeit haben 
wir sehr viele Nachteile, wie zum Beispiel kein 13. und 14. Monatsgehalt, keine 
soziale Absicherung im Krankheitsfall oder wenn wir arbeitslos werden sollten. 
Wir müssen uns von unserem Einkommen selber Kranken- und Pensionsversichern und 
auch selber davon Steuern zahlen. Wir haben sehr unregelmäßiges Einkommen und 
manchmal sind wir ziemlich ratlos, wie wir unsere laufenden Rechnungen bezahlen 
sollen. Andererseits gelten für uns keine Regelungen, wenn es darum geht, uns 
als ArbeitnehmerInnen zu schützen - so k
 ommt es vor, dass wir manchmal über 100 Stunden pro Woche arbeite oder fast 24 
Stunden ohne Pause. Jahrelang haben wir uns das gefallen lassen, weil wir den 
Job trotzdem lieben und es als sehr wichtig erachten, der Wiener Bevölkerung 
(vor allem Kindern und Jugendlichen) erklären zu dürfen, wie Recycling und 
Umweltschutz funktioniert.“ (weiterlesen: 
http://abfallberatung.blogspot.co.at/p/brief.html)


--- PRESSESPIEGEL (Auszug)

--- Abfallberater fordern Stadt Wien heraus (Die Presse, 18.7.2012)
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1268516/Abfallberater-fordern-Stadt-Wien-heraus

--- Scheinselbstständige spalten Arbeitswelt (Der Standard, 17.7.2012)
http://derstandard.at/1342139247826/Notlagen-werden-ausgenutzt

--- "Kettenverträge": Abfallberater der Stadt Wien wehren sich (derStandard.at, 
12.7.2012) 
http://derstandard.at/1341845146403/Kettenvertraege-Abfallberater-der-Stadt-Wien-wehren-sich
 


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MAYDAY! MAYDAY!
no borders! no precarity!   
http://mayday-wien.org








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