Montag, 12. November, 19.00
Die neue Kunsthalle Wien
Gespräch

Mit Nicolaus Schafhausen hat die Kunsthalle Wien nach 16 Jahren einen  
neuen, international erfahrenen künstlerischen Leiter. Nach Stationen  
in jeweils leitender Funktion in Stuttgart, Helsinki, Köln und zuletzt  
am Witte de With Center for Contemporary Art in Rotterdam hat  
Schafhausen sich vorgenommen, der Wiener Institution ein neues Profil  
zu verleihen. Wie schauen seine Pläne aus?

Nicolaus Schafhausen, Künstlerischer Leiter Kunsthalle Wien

Thomas Trenkler, Der Standard



Dienstag, 13. November, 19.00
Feministisches Wissen und Politik
Vortrag

Soziale Bewegungen öffnen Räume, in denen alternatives Wissen  
gemeinsam produziert wird – Wissen, das Politik und Gesellschaft  
verändern soll. In diesem Sinne sind soziale Bewegungen genuine Orte  
des kollektiven Lernens. Diese Lern- und Emanzipationsprozesse und das  
Wissen sozialer Bewegungen können freilich im Raum des politischen  
Diskurses herrschaftlich vereinnahmt werden. Diese Paradoxie von  
Lernen und Wissen soll am Beispiel der österreichischen Anti-  
Gewalt-Bewegung dargestellt werden.

Birgit Sauer, Politikwissenschafterin, Universität Wien
Moderation: Rahel Baumgartner und Hakan Gürses, ÖGPB

In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für politische  
Bildung – ÖGPB



Mittwoch, 14. November, 19.00
Europa und die gemeinsame Erinnerung
Podiumsdiskussion

Ein Blick auf die unterschiedlichen Erinnerungslandschaften in Europa  
zeigt einen "Kampf" um die Erinnerungsarbeit zwischen west- und  
osteuropäischen Gesellschaften, vor allem im Hinblick auf die Deutung  
der Jahre 1945 und 1989. Welche Rolle spielen aktuelle Projekte für  
europäische Integrationsbemühungen um eine "gemeinsame Vergangenheit"?  
An welchem Punkt beginnt die "Politik mit der Erinnerung"  
wissenschaftliche und pädagogische Zugriffe auf die Vergangenheit neu  
zu prägen?

Meena Lang, Europe for Citizens Point Austria
Karin Liebhart, Politikwissenschafterin
Till Hilmar, Gedenkdienst

In Kooperation mit GEDENKDIENST



Donnerstag, 15. November, 19.00
Bauhaus & Film
Zeitschriftenpräsentation und Filmvorführung

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, es gäbe keine "Bauhaus-Filme",  
spielte dieses Medium eine beachtliche Rolle in Entgegen der Meinung,  
es gäbe keine "Bauhaus-Filme", spielte dieses Medium eine beachtliche  
Rolle in der Programmatik des Bauhauses. Filmische Praxis war Teil des  
Lehrkonzeptes einer "Wissenschaft des Sehens". Oskar Schlemmer  
formulierte die Idee eines Bauhauskinos. Trotz erfolgloser Bemühung  
von Moholy-Nagy eine "Versuchsstelle für Filmkunst" einzurichten  
entstanden beeindruckende Filmarbeiten.

Thomas Tode, Filmemacher, Publizist, HS für Bildende Künste Hamburg
Klemens Gruber, Medienwissenschafter, TFM, Universität Wien
Moderation: Kathrin Wojtowicz, Maske und Kothurn

BAUHAUS & FILM (Hrsg. Thomas Tode). Maske und Kothurn Jg. 57, Heft 1 –  
2, 2011. Wien 2011.

In Kooperation mit dem Institut für Theater-, Film- und  
Medienwissenschaften und kinoki



Freitag, 16. November, 19.00
Erinnerungen an die Zukunft
kinokis mikrokino #194

Chris Marker hat bis zu seinem Tod in diesem Jahr nicht aufgehört,  
sich zu verwandeln. Der Film La Jetée datiert den Beginn seines Kinos.  
Agnès Vardas Film gibt Einblick in seine letzten Projekte und der Film  
Ouvroir flaniert über eine künstliche Insel, die seinem Werk gewidmet  
ist. Mit Henchman Glance kehrte Marker zu Alain Resnais’ Film Nacht  
und Nebel über das System der NS-Vernichtungslager zurück.

Agnès de ci de là Varda / Agnès war da (F / D 2011), R: Agnès Varda, 6  
min [Ausschnitt], dt. F.

Ouvroir - A Second Life Wandering with Guillaume-en-Egypte (2010),
R: Guillaume-en-Egypte, 30 min, engl. F.

Am Rande des Rollfeldes / La Jetée (F 1962), R: Chris Marker, 28 min,
dt. F.

Henchman Glance (F 2008), R: Chris Marker, 32 min, engl. UT
Anschließend Gespräch mit Thomas Tode, Filmemacher und  
Filmwissenschafter, Hamburg

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und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.




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