Montag, 19. November, 19.00
Frauengesundheit in Theorie und Praxis
feminismen diskutieren

Welche theoretischen und praktischen Verbindungen zwischen  
Frauengesundheits-forschung, -praxis und feministischen Theorien gibt  
es? Historische, politische und gesellschaftliche Analysen zu  
Frauengesundheit werden beleuchtet und durch aktuelle Perspektiven aus  
der Praxis ergänzt.

Gerlinde Mauerer, Sozialwissenschafterin, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Frauenhetz



Dienstag, 20. November, 19.00
Die Wand
Let´s talk about... SCRIPTS!

Eine Frau wird durch ein unerklärbares Phänomen gezwungen, in einer  
fremden Welt ein völlig neues Leben zu führen.

Julian Roman Pölsler, Drehbuchautor und Regisseur Die Wand (A 2012) im  
Gespräch mit Robert Buchschwenter, drehbuchFORUM

In Kooperation mit dem drehbuchFORUM



Mittwoch, 21. November, 19.00
Eigeninitiative in der Demokratie
Gespräch

Aktive Teilnahme an der Demokratie muss sich nicht darauf beschränken,  
gelegentlich bei Wahlen seine Stimme abzugeben und ansonsten ohne  
Stimme zuzusehen, wofür und wogegen indirekt gewählte  
RepräsentantInnen in Gemeinden, Landtagen oder Nationalrat dieses  
Mandat einsetzen. Auch abseits gewählter Körperschaften und der darin  
vertretenen Parteien kann Einfluss auf die Politik genommen und die  
Gesellschaft aktiv mitgestaltet werden.

Sylvia Brenzel, Lehrgangsleiterin Pioneers of Change
Wilhelm Zwirner, Geschäftsführer Attac Österreich

Eine Veranstaltung von sinnvoll tätig sein



Freitag, 23. November, 9.00 – 14.00
Perspektiven interkulturellen Philosophierens
Tagung

Das Projekt eines interkulturellen Philosophierens hat sich nach über  
20 Jahren lebhafter Debatten im akademischen Diskurs zweifellos bis zu  
einem gewissen Grad etabliert. Es ist heute nicht mehr möglich,  
Philosophie zu betreiben, ohne eine generelle Offenheit für andere  
Perspektiven als die westliche zumindest zu deklarieren. Die  
Diskussionen der letzten Jahre haben auch zu einer Verschiebung  
ursprünglicher Positionen, Perspektiven und Haltungen geführt.

9.00 – 11.00
Vorträge von Studierenden im Rahmen eines Calls: Wo steht die Debatte  
um interkulturelle Philosophie heute, und wie soll es mit dem Projekt  
einer Philosophie in „interkultureller Orientierung“ weitergehen?

11.30 – 13.30
Die Aktualität: Welche spezifische Rolle spielt (interkulturelle)  
Philosophie in den gesellschaftlichen Debatten der Gegenwart?

Konsequenzen interkulturellen Philosophierens in der globalisierten  
Welt. Tina Ambos, Institut für Internationales Management,  
Kepler-Universität Linz
Krank sein – Fremd sein. Überlegungen im Anschluss an Bernhard Waldenfels.

Martina Schmidhuber, Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie  
der Medizin, Medizinische Hochschule Hannover „Felsefe yapma! / Nicht  
philosophieren!“ Zum sozialkritischen Aspekt der interkulturellen  
Philosophie.

Hakan Gürses, Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung Von  
der interkulturellen Philosophie lernen – Inter- und transdisziplinäre  
Forschung als Wissenschaft in interkultureller Orientierung.

Ulli Vilsmaier, Methodenzentrum, Leuphana-Universität Lüneburg


13.30 Schlusswort
Anke Graneß, Polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren

In Kooperation mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst (IWK), dem  
Institut für Philosophie der Universität Wien, der Wiener Gesellschaft  
für interkulturelle Philosophie und der Zeitschrift polylog

Weitere Informationen sowie Hinweise auf den an der Uni Wien  
stattfindenden ersten Teil des Symposiums am Donnerstag, den 22.  
November: www.univie.ac.at/iwk/interkulturell.html



Freitag, 23. November, 15.30
bis Sonntag, 25. November
Symposion: Postdemokratie

Als institutionelle Struktur, normativer Anspruch und  
Lebensformbefindet sich Demokratie seit längerem in einer Krise –durch  
das Abtreten von politischen Entscheidungen an nicht demokratisch  
legitimierte Institutionen, die Hegemonie der Ökonomie und das  
Sich-bestimmen-Lassen von den Finanzmärkten sowie den Abbau des  
Sozialstaats bei gleichzeitiger Aufrüstung zu einem Sicherheitsstaat.  
Chantal Mouffe nennt es Verleugnung des Politischen, Jacques Rancière  
und Colin Crouch sprechen von Postdemokratie. Was bedeutet diese  
Diagnose und wie weit trägt sie?

Freitag, 23. November
15.30: Begrüßung

15.45 – 17.00
Die unsichtbare Ideologie der Post-Demokratie. Claude Lefort und
die Kritik der Allsagbarkeit.
Felix Trautmann, eikones NFS Bildkritik, Basel

17.15 – 18.30
Das demokratische Begehren.
Andreas Hetzel, Institut für Philosophie, TU Darmstadt

19.00 – 20.15
Die Krise der repräsentativen Demokratie in der Europäischen Union.
Stefanie Wöhl, John-F.-Kennedy-Institut, FU Berlin



Samstag, 24. November

9.30 – 10.45
Poulantzas’ Theorie des autoritären Etatismus: eine  
materialistischpoststrukturalistische
Konzeption von Postdemokratie.
Hans Pühretmayer, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien

11.00 – 12.15
Wie ist der Demos? Jacques Rancière zum Verhältnis von Demos und Demokratie.
Liza Mattutat, Lea Klasen, Institut für Philosophie, TU Darmstadt

12.30 – 13.45
Krise und Kritik oder Bemerkungen zu einer „mikropolitischen“ Idee der  
Demokratie.
Marc Rölli, Institut für Philosophie, Fatih-Universität Istanbul

15.45 – 17.00
Demokratie und R/evolution/en.
Alice Pechriggl, Institut für Philosophie, Universität Klagenfurt

17.15 – 18.30
Die Bresche. Protest und demokratische Ethik unter Bedingungen der  
Post-Demokratie
Oliver Marchart, Soziologisches Seminar, Universität Luzern

19.00 – 20.15
Das Politische im Zeitalter der Hysterie. Über die Beziehung von  
Macht,Hegemonie und Begehren.
Cornelia Brüll, Politikwissenschafterin, Inst. für Kulturmanagement u.  
Kulturwissenschaften, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien



Sonntag, 25. November
9.30 – 10.45
Das Politische in der politischen Bildung.
Hakan Gürses, Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung

11.00 – 12.15
Demokratiepassion.
Marie-Christine Kajewski, Universität Hannover

12.45 – 14.00
Demos ohne Polis. Aufbegehren in Zonen postdemokratischer Indifferenz.
Andreas Oberprantacher, UNESCO Chair for Peace Studies der Universität  
Innsbruck
In Kooperation mit dem IWK und dem Institut für Philosophie der  
Universität Wien

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Breite Gasse 3
A - 1070 Wien
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Das Depot wird vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur  
und der Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.





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