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Radical practices of collective care!?
We wanna build a toolbox together: an open invitation

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Tuesday 8th January 2013, 18-20h
The Black Panther's free kiddie breakfast and Occupy Sandy
Presentation, discussion and screening
@ VBKOE (4. Stock, Maysederg. 2, 1010 Wien)


For German pls scroll down!


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Join us to hear and talk about the free breakfasts for children as  
hosted by the Black Panther Party in the 1960s/70s, as well as for a  
skype conversation with people active in the mutual aid efforts of  
Occupy Sandy!

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About

We'd like to invite you into a collective research process to  
investigate collective practices of care, reproduction and mutual aid  
as related to social movements. This will be based on a rota of  
research presentations (happening once a month) and an online toolbox,  
through which we want to gather examples of radical practices of  
caring, housing and food production.

We are interested in a range of practices emerging from historical  
women's or workers movements for example, as well as from contemporary  
movements responding to the current crises. Our aim is to collect and  
discuss a set of case studies that can help us think about the  
potentials and limitations of specific practices of autonomous  
reproduction... and hopefully also to act on them! We will map out  
initiatives occurring across Europe and beyond, trace their  
interrelations and the networks they sit within, look into their  
micropolitics and to try grasp their relations to the state.

Context

In the light of the current social crisis that traverses Europe (and  
particularly the so-called PIIGS), it seems urgent to put our heads  
(and hands, and hearts, ...) together to think about possible  
collective models of reproduction and care. Rapidly rising  
unemployment, precarisation, poverty and expropriation show a need for  
creating new social institutions and mutualist safety nets from below.

Support networks, solidarious economies and common institutions offer  
useful cues as to how collective practices of care may become possible  
and sustainable. We'll find and share such new and old examples, and  
discuss and develop tools for self-organisation.

The ongoing crises of public institutions and representative democracy  
offer ample opportunities to remake some of the structures determining  
our daily lives - all too ample, as many might say! But not just that:  
with policy models that draw on cooperation while enforcing  
competition and austerity., the relation between state and  
self-management has apparently become a billion dollar question yet  
again!

Join in...

We want to invite you to participate, to contribute examples or just  
join presentations and discussions. Our desire is to build a  
supportive and open collective process. Come to our first meeting to  
look into some first examples we prepared and to hear about the  
process and methodology we propose for this project. We also have a  
budget that we aim to spend on our labours of research-presentation.

Examples, examples...

Case studies may include: the free breakfast of the Black Panthers;  
the mutual aid of Occupy Sandy; the pay-as-you-wish restaurant Wiener  
Deewan; Einküchenhäuser; the Community Health Centre of San Fransisco  
Solano; peoples kitchens ? in crisis Greece as well as in 30s Europe;  
community supported agriculture at Ochsenherz Farm near Vienna; the  
mutual aid of the Plataforma de Afectados por la Hipoteca in Spain;  
the GAS network in Italy where community-based shopping from local  
producers is organised; the Icarus project for mutual aid and mental  
health support; initiatives from within historical womens movements,  
such as creches or healthcare; self-valorising institutions of the  
early workers movement; etc.



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Radikale kollektive Care* Praxen?!
Einladung: Zusammen einen Werkzeugkasten bauen/entwickeln

* Care hat in der deutschen Übersetzung eine Bandbreite an  
Bedeutungen: Fürsorge, Hilfe, Pflege, Versorgung, Anteilnahme,  
Zuwendung ...

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Dienstag  9. Jänner 2013, 18-20h
The Black Panther's free kiddie breakfast und Occupy Sandy
Präsentation, Diskussion und Screening
@ VBKOE (4. Stock, Maysederg. 2, 1010 Wien)

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Komm vorbei, um über das Frühstück für Kinder (free breakfast for  
children), das von der Black Panther Party in den 1960er Jahren  
organisiert wurde, zu hören, oder um an einem skype-Gespräch mit  
Aktivist_innen der Occupy Sandy Bewegung, teilzunehmen.

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Über

Wir laden zu einem kollektiven Rechercheprozess ein, um über  
kollektive Care Praxen, reproduktive Arbeit und gegenseitige  
Unterstützung (mutual aid) im Zusammenhang mit sozialen Bewegungen  
nachzudenken. Die gemeinsame Recherche beruht auf mehreren Runden von  
Präsentationen (die einmal im Monat stattfinden) sowie auf einer  
Online Toolbox. In diesen Formaten wollen wir radikale Beispiele von  
Care-Praxen, Wohnen oder Lebensmittelproduktion sammeln.

Dabei interessiert uns eine Bandbreite an Praxen, die zum Beispiel aus  
der historischen Arbeiterinnenbewegung kommen, oder auch  
zeitgenössische Beispiele sozialer Bewegungen, die auf die aktuelle  
Krise reagieren. Unser Ziel ist, eine Reihe an Fallbeispielen zu  
sammeln, die es uns erlauben über die Potentiale und Grenzen  
spezifischer Praxen autonomer Reproduktion nachzudenken und zu  
diskutieren? und hoffentlich auch darauf zu reagieren! Wir werden eine  
Karte der unterschiedlichen Initiativen, die in ganz Europa  
stattfinden, skizzieren und deren internationale Verknüpfungen und  
Netzwerke nachzeichnen; wir werden versuchen, die spezifischen  
Mikropolitiken zu verstehen und über deren Verhältnis zum Staat  
nachzudenken.

Kontext...

Angesichts der in Europa herrschenden (und speziell in den sogenannten  
PIIGS) sozialen Krise, scheint es um so wichtiger, unsere Köpfe  
(Hände, Seelen, ...) zusammenzustecken und über mögliche kollektive  
Modelle der Reproduktion und Care nachzudenken. Die schnell  
anwachsende Arbeitslosigkeit, Prekärisierung, Armut und Enteignung  
zeigen die Notwendigkeit auf, neue soziale Institutionen und Netzwerke  
zur gegenseitigen Unterstützung zu realisieren.

Netzwerke zur Unterstützung, solidarische Ökonomien und gemeinsame  
Institutionen zeigen Möglichkeiten auf, wie kollektive Care-Praxen  
nachhaltig machbar sein können. Wir finden und teilen alte und neue  
Beispiele; und diskutieren sie, um neue Werkzeuge der  
Selbstorganisation zu entwickeln.

Die aktuellen Krisen der öffentlichen Institutionen und der  
repräsentativen Demokratie bieten ein weites Feld an Möglichkeiten,  
manche der Strukturen, die unser tägliches Leben prägen, neu zu  
gestalten ? ein viel zu weites Feld, wie viele meinen! Aber nicht nur  
das: Durch den Einsatz von Strategien und Modellen, die kooperative  
Herangehensweisen bewusst integrieren, während gleichzeitig Wettbewerb  
und Sparmaßnahmen forciert werden, ist die Frage nach dem Verhältnis  
zwischen Staat und Selbstmanagement offensichtlich wieder einmal zur  
Millionenfrage geworden!

Mach mit...

Wir laden dazu ein mitzumachen, Beispiele vorzustellen, oder nur bei  
den Präsentationen dabei zu sein. Unsere Idee und Wunsch ist, einen  
unterstützenden kollektiven Prozess in Gang zu treten. Komm zu unserem  
ersten Treffen, um über die ersten Beispiele zu diskutieren, und um  
über die von uns vorgeschlagenen Prozesse und die Methoden zu hören.  
Es gibt auch ein Budget, aus dem wir die  Recherchearbeit der  
Präsentationen bezahlen wollen.

Beispiele, Beispiele...

mögliche Fallbeispiele: das free breakfast der Black Panthers; mutual  
aid of Occupy Sandy; das zahle-so-viel-du-willst Restaurant Deewan;  
Einküchenhäuser der frühen Frauenbewegung,  the Community Health  
Centre of San Fransisco Solano; Volksküchen ? in der Krise in  
Griechenland und in den 30er Jahren in Europa; das kollektive  
Landwirtschaftsinitiative Ochsenherz in der Nähe von Wien; die  
Plattform zur gegenseitigen Hilfe beim Wohnen Plataforma de Afectados  
por la Hipoteca in Spanien, das GAS Netzwerk ? eine  
Lebensmittelkooperative aus Italien; Initiativen historischer  
Frauenbewegungen, wie Kindergruppen, Gesundheitsvorsorge; etc.

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