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HERZLICHE EINLADUNG ZU EINER VERANSTALTUNG IM RAHMEN VON MIKROFOTOGRAFISCHES BIBELSTECHEN!
ÜBER DIE WIDERSPENSTIGKEIT VON OBJEKTEN - UND WIE MAN DIE DINGE ZÄHMEN KANN
Ein Gespräch. Karin Haas, Projektmanagement, Ausstellungsproduktion und technik Dinge stellen die unterschiedlichen musealen Verwahrungs- und Rangierapparate vor spezifische und immer wieder herausfordernde Probleme. Was ist mit Dingen, die zu groß, zu komplex, zu vielteilig oder anderweitig sperrig sind um sie ohne Aufhebens von A nach B zu bringen oder in einem einfachen Regal zu lagern? Was ist mit Objekten die den Konservator_innen unter den Händen verotten, verfaulen, zerfallen? Und, wie können sie auf eine Bühne gestellt werden, wenn sie doch so oft nicht wollen? Probleme des Handlings bei der Präsentation in Ausstellungen. (Bitte um kurze unverbindliche Voranmeldung unter [email protected] oder 01 406 89 05/15 bzw. 22) MIKROFOTOGRAFISCHES BIBELSTECHEN Eine Ausstellung als Einblick und Kommentar Laufzeit: 14. November 2012 bis 17. Februar 2013 Die Praxis des Bibelstechens ist eine Exegese- und Weissagungstechnik, bei der die Bibel an einer zufällig gewählten Stelle aufgeschlagen wird; so wählt man blind eine Textstelle und legt diese einer Fragestellung entsprechend aus. Dieses Prinzip einer zufälligen Auswahl und anschließenden Interpretation des Ergebnisses wurde auf die Inventarbücher des Museums umgelegt. Es diente dazu, vierzehn Objekte aus der Schausammlung und vierzehn Fotografien aus der Fotosammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde auszuwählen. Wiederum nach dem Zufallsprinzip wurden diese Fotografien und Objekte zusammengeführt. Zu den dadurch entstandenen Foto-Objekt-Kombinationen haben Autor_innen assoziative Geschichten geschrieben. Für die Ausstellung haben die Objekte die Schausammlung verlassen, wurden dort durch temporäre Stellvertreter ersetzt und in einem Sonderausstellungsraum in Kombination mit den Fotografien und den über Kopfhörer abhörbaren Geschichten präsentiert. Dieses experimentelle Ausstellungsformat holt historische Objekte in die Gegenwart und bietet Möglichkeiten der Deutung musealer Exponate neben der wissenschaftlichen Einordnung an. Es fordert mit seinem freien assoziativen Spiel dazu heraus, an diesen Kombinationen die Geschichten, die jede_r von uns immer mit sich herumträgt, zu entzünden. So soll es zu einer Verlebendigung von Geschichte aus unserer Gegenwart heraus und in sie hinein kommen. Ein Projekt von Herbert Justnik, Kurator des Volkskundemuseums und Matthias Klos, Künstler. Eine Ausstellung im Rahmen von Eyes On Monat der Fotografie Wien Autor_innen: Ann Cotten (Schriftstellerin) Paul Divjak (Polyartist) Tina Glaser (Autorin) Gregor Guth (Schriftsteller) Mathias Illigen (Autor) Mara Mattuschka (Künstlerin) Hanno Millesi (Schriftsteller) Helmut Neundlinger (Autor) Martin Prinz (Schriftsteller) Kathrin Röggla (Schriftstellerin) Nina Schedlmayer (Journalistin) Claudia Slanar (Kritikerin) Andrea van der Straeten (Künstlerin) Monika Wulz (Philosophin) |
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