++++ PRESSEMELDUNG 

+++ Bank Austria Kunstforum

ID: LCG13199 | 08.08.2013 | Kunde: Bank Austria Kunstforum | Ressort:
Kultur Österreich | Presseinformation

Presseinformation:
++ Bank Austria Kunstforum zeigt Jürgen Messensee ab 4. September
2013 – BILD

Ausstellung von 4. September bis 6. Oktober 2013 im
Bank Austria Kunstforum zu sehen.
Bilder zur Meldung unter
http://presse.leisuregroup.at/kunstforum/messensee


Wien (LCG) – Jürgen Messensee, 1936 in Wien geboren,
zählt zu den führenden künstlerischen Protagonisten
seiner Generation und nimmt einen fixen Platz im Kontext der Malerei
und Zeichnung in Österreich ein. Die Ausstellung zeigt
vornehmlich Gemälde und Zeichnungen aus Messensees aktuellem
Schaffen sowie ausgewählte Arbeiten seit den späten
1980er-Jahren. Zu seinen bekanntesten Werkblöcken zählen die
Bilder der Infantinnen in Anlehnung an Diego Vélazquez, die
1993 im Kunsthistorischen Museum im Raum des spanischen Barockmalers
ausgestellt wurden.


Stets ist die Natur Vorbild von Messensees Bildern, vor allem die
menschliche Figur, die der Künstler in eine zeichenhafte Form mit
deutlicher Tendenz zur expressiven Geste auflöst. Trotz der
scheinbaren Spontaneität im Prozess muss ein Zustand
höchster Konzentration und Intuition erreicht werden, um zu in
sich gestärkten Bildfindungen zu gelangen. Messensee distanziert
sich damit von Schnell- und Spontanmalereien. „Vor allem anderen
bedeutet das eine ungeheuerliche Anstrengung, die ich fast mit einem
Trancezustand vergleichen möchte. Man tut alles, damit dieser
Zustand eintritt. Und wenn er eintritt, dann kann auch etwas
geschehen. Geschieht das nicht, dann passiert auch nichts, und das
Ganze bleibt eine geradezu mechanische Angelegenheit. Man muss einen
Zustand erreichen, bei dem die Mitteilung, die man zu machen hat, aus
einem herausspringt wie angeblich die Athene aus dem Kopf des
Zeus“, erklärt Messensee.


Es sind verschlüsselte Naturaneignungen, die sich als
Schwimmerinnen, Katamarane, Münder motivisch manifestieren. Trotz
der abbildenden Dimension von Messensees Bildern, die sich in
figurativen Kürzeln von Kopf, Mund oder Körper zeigt, geht
es niemals um ein rein optisches Erfassen der Wirklichkeit, sondern um
gedankliche Notationen der empfundenen Welt. Die Leinwand wird zum
Notenblatt oder Schriftdokument; keine atmosphärischen Reize, die
malerisch übersetzt werden, sondern mentale Informationen, die
sich seismografisch niederschlagen.


Oft verwendet Messensee Kalenderblätter als Bildunterlage, mit
denen scheinbar ein zeitliches Moment vermittelt wird. Der Raster
fungiert als Koordinatensystem, zwischen dessen Achsen Ideen, Zeichen,
Worte, Ereignisse und Motive notiert werden. Messensee macht seine
Kunst so zur geistigen Notation innerhalb einer zeitlichen Einheit.


In vielen aktuellen Arbeiten kommt zudem der Scanner zum Einsatz, der
die kleine Zeichnung speichert. Mittels des Inkjet-Verfahrens wird nun
das Disegno auf die monumentale Leinwand übertragen. Die Idee
oder Eingebung in Form der Zeichnung wird zum Gemälde
nobilitiert. Dabei geht es dem Künstler um Verschiebungen und
Manipulationen der Wahrnehmung: Was ist real und was ist Fiktion? Was
ist „handgemacht“ und was mithilfe der Neuen Medien
reproduziert? Das Sehen selbst wird so zum Thema.


Die Ausstellung wird von Florian Steininger kuratiert. Die
Pressekonferenz findet am Dienstag, den 3. September 2013, um 10.00
Uhr im Bank Austria Kunstforum statt.

~
Ausstellung: Jürgen
Messensee

Datum:    4. September bis 6. Oktober
2013
Ort:      Bank Austria
Kunstforum
Adresse:  1010 Wien, Freyung 8
Website: 
http://www.bankaustria-kunstforum.at
Facebook:
http://www.facebook.com/kunstforumwien
Lageplan:
http://g.co/maps/k9ffd
~


Das Bildmaterial steht zum honorarfreien Abdruck bei redaktioneller
Verwendung zur Verfügung. Weiteres Bild- und Informationsmaterial
im Pressebereich unserer Website unter http://www.leisure.at zur
Verfügung. (Schluss)


Medien:
PDF:
http://www.leisure.at/pdf?link=www.leisure.at%2F%2F1581&name=Bank-Austria-Kunstforum-zeigt-Juergen-Messensee-ab-4-September-2013--BILD
 .

Bilder: http://presse.leisuregroup.at/kunstforum/messensee .





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