Montag, 21. Oktober, 19.00
Soziale Medien
Präsentation zweier Diplomarbeiten

Viviane Sophie-Drack untersucht in zwei für sich stehenden aber sich  
ergänzenden Abschlussarbeiten Aspekte des Umgangs mit Sozialen Medien.  
Ausgehend von der Kant´schen Frage "was bedeutet Mensch-sein" stellt  
sie die Frage, wie die kontinuierliche Zunahme technischer Hilfsmittel  
wie PC, Internet und Co unser Denken, unsere Verhaltensweisen und  
unsere Beziehungsstrukturen verändert. Unterscheiden sich die  
Überlebensstrategien heute von jenen in archaischen Strukturen? In  
ihrer politikwissenschaftlichen Arbeit werden Soziale Medien als Ort  
für politische Partizipation mittels theoretischer Analyseund  
empirisch untersucht.

Viviane-Sophie Drack, Polikwissenschafterin und Philosophin

Viviane-Sophie Drack: Politische Partizipation durch Soziale Medien.  
Mehr Konflikt oder mehr Demokratie? Diplomarbeit, Institut für  
Politikwissenschaft, Universität Wien 2011
Viviane Sophie Drack: Collecting People - eine archaische  
Zukunftsstrategie. Diplomarbeit, Institut für Philosophie, Universität  
Wien 2012



Mittwoch, 23. Oktober, 19.00
Zur Freiheit der Kunst, Teil 1
Vortrag

Den Begriff der Kunstfreiheit in die Österreichische Verfassung  
einzufügen war zu Beginn der 1980er Jahre wahrscheinlich einer der  
wichtigsten Schritte für ein liberaleres Klima in diesem Land. De  
facto war diese Freiheit längst durch andere Verfassungsbestimmungen  
abgesichert - aber nicht so manifest und uneinge-schränkt. Ist die  
Freiheit der Kunst aber tatsächlich uneingeschränkt?

Erich Félix Mautner, Veranstaltungsmanager



Donnerstag, 24. Oktober, 18.30
Demokratie im Umbruch
Podium

In den Perestroika-Jahren von 1985-1991 entstanden in der Sowjetunion  
zivilgesellschaftliche Gruppierungen, die über Alternativen sowohl zum  
östlichen Staatssozialismus als auch zum westlichen Realkapitalismus  
nachdachten. Die große Anzahl an alternativen demokratischen Ideen  
zeugt davon, dass nicht nur über die unvermeidliche Option des  
Sich-Eingliederns in die kapitalistische Hauptrichtung nachgedacht  
wurde. Vor dem Hintergrund der momentanen Krise der westlichen,  
liberalen Demokratie gewinnen die damals diskutierten demokratischen  
Alternativen erneut an Aktualität.

Hans Asenbaum, Autor, Wien
Boris Kagarlitsky, Politologe und Zeitzeuge, Moskau
Dieter Segert, Politikwissenschaftler, Wien

Hans Asenbaum. Demokratie im Umbruch ? Alternative  
Gesellschaftsentwürfe der russischen Perestroikabewegung. New Academic  
Press, Wien, 2013



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