Montag, 18. November, 19.00
Lust auf Karriere?
feminismen diskutieren

Sabine Göths Studie weist darauf hin, dass Frauen Karriere  
offensichtlich weniger wichtig ist als Männern. Was sind die  
Hintergründe hierfür? Und wer oder was verhindert Führungskarrieren  
von Frauen? Welche Stolpersteine sind auf dem Weg nach oben zu  
überwinden? Liegt es tatsächlich nur an der mangelhaften Vereinbarkeit  
von Familie und Karriere? Neben der Analyse dieser Fragen gilt es aber  
auch, Vorschläge zur Erhöhung der Karriereorientierung kritisch zu  
betrachten.

Sabine Göth, Psychologin und Sozialarbeiterin, Wien
Moderation: Sabine Prokop, VfW

Kooperation mit Verband feministischer Wissenschafterinnen



Dienstag, 19. November 2013, 19.00
Die Deserteure in die Gegenwart holen
Diskussion

Zum Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz gibt es nach langen  
Jahren der politischen Unentschlos-senheit ein Bekenntnis der Wiener  
Stadtregierung, der Wettbewerb dafür ist entschieden, es geht nur noch  
um die Umsetzung des Projekts auf dem Ballhausplatz. Dieses Denkmal  
zum Anlass, wollen wir der Frage nachgehen: wie lässt sich Geschichte  
zeitgemäß vermitteln?

Nora Sternfeld, Curating and Mediating Art, Aalto University/ Helsinki
Magnus Koch, Historiker, wissenschaftlicher Autor, Hamburg
Moderation: Magdalena Rest, Gedenkdienst



Mittwoch, 20. November, 20.00
The Vocabulary of Decoloniality
Buchpräsentation

The book is the outcome of processes of studying, learning and  
de-learning, established in the Post-Conceptual Art Practices class at  
the Academy of Fine Arts in Vienna. What’s at stake here is to reflect  
not only on historical colonialism but also on the ways in which  
capitalism frames the world we inhabit. The notion of decoloniality  
has provided a radical option with which to rethink learning processes  
coming from positions that are not exclusively Western-orientated but  
are instead formed by other political-social contexts and perspectives.

Carolina Agredo, Annalisa Cannito, Miltiadis Gerothanasis, Marina  
Grzinic, Marissa Lôbo, Ivana Marjanovic, editors

Editorial Group for Writing Insurgent Genealogies* (Hg.). Utopia of  
Alliances, Conditions of Impossibilities and the Vocabulary of  
Decoloniality. Löcker Verlag: Wien 2013

Presentation in English and German Language



Donnerstag, 21. November, 19.00
Der letzte Bolschewik
kinokis mikrokino # 202

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zog Chris Marker über das  
Experiment des "real existierenden Sozialismus" Bilanz: Er erzählt  
sowjetische Geschichte anhand der Lebensgeschichte des russischen  
Regisseurs Alexander Medvedkin, der als Filmenthusiast in den frühen  
30er Jahren einen Kino-Zug auf die Schienen gestellt und es 1934 in  
seinem Spielfilm "Das Glück" gewagt hatte, Kritik an den Greueln der  
Kollektivierung anzudeuten. Marker montiert in seinem Filmessay  
russisches Revolutionskino mit Videoaufnahmen aus Moskau des Jahres  
1992.

Der letzte Bolschewik /Le tombeau d'Alexandre (F/GB/FN 1993), Chris  
Marker, 116 Min., dt. Fassung

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