Donnerstag, 23. Jänner, 19.00
Feministische Linguistik
Gespräch

Feministische Linguistik markiert einen Sprachwandel in der Verwendung  
von Personenreferenzformen. Anders als die herkömmliche Linguistik  
versteht sie sich selbst nicht als deskriptive, sondern auch als  
präskriptive Wissenschaft. Als Teil einer politisch-sozialen Bewegung  
kritisiert sie Sprache und Sprachgebrauch anhand von soziologischen  
und politischen Kriterien. Welche Richtlinien und Empfehlungen können  
zu einem geschlechtergerechten Sprachgebrauch gegeben werden?

Andrea Roedig, Journalistin, Kulturessayistin, Wien/Berlin
Richard Schrodt, Germanist, Universität Wien
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