On Tue, 10 Feb 2004 02:06:50 +0000 Paul <paul at all-the-johnsons.co.uk> wrote:
> Hi > > > just to let you know: there is a wide passage about Scribus in an > > article covering Linux' usability in desktop area in my favourite > > (yes, I'm addicted to it) German computer magazine, CT' > > www.heise.de/ct . The article's title is "Herausforderung Alltag" > > and Scribus is mentioned on the page 118. It is very approving of > > Scribus and really worth reading. > > Any chance of an English translation so we can all share in it? > Paul, For now I'm posting this passage in German and hope that somebody of our German native speakers on the list will find time to translate it into English (I also hope, that size of quotation is still allowed by copyright laws). C'T (Magazin f?r Computertechnik) 4/2004, cover story "Report|Linux: Alltagstest. Herausforderung Alltag", page 112 Page 118, chapter "Layout und DTP", author Thomas Kaltschmidt: "Nachdem Adobe und Quark ein Engagement im Linux-Markt aus wirtschaftlichen Gr?nden stets ablehnten, sah es im Bereich Desktop Publishing lange Zeit recht d?rftig aus. Doch seit einiger Zeit bl?st ein Entwickler aus deutschen Landen frischen Wind in die Open-Source-DTP-Szene: Franz Schmid und einen wachsende Zahl von Unterst?tzern widmen sich mit viel Engagement dem Satz- und Layout-Projekt Scribus, eine Art XPress- oder InDesign-Clone. Da Scribus mit Hilfe von Qt entwickelt wird, sind auch Versionen f?r Mac OS X und Windows denkbar: Die Windows-Portierung befindet sich bereits in Arbeit. Oberfl?che und Handhabung sind stark an QuarkXPress & Co. angeleht, erste Layoutversuche gehen daher leicht von der Hand. Inhalt platziert der Anwender in Containern respektive Rahmen f?r Text und Bilder, dazu kommen Werkzeuge f?r Linien, Formen und Bezierpfade. Alle wichtigen Parameter hat man ?ber eine Eigenschaften-Palette im direkten Zugriff. Scribus besitzt bereits im t?glichen Layout ben?tigte Funktionen wie Textverkettungen, Textumfluss, Gruppierungen, CMYK-Farben inklusive Tonwerten, Ebenen, einen Bibliotheksfunktion und ein Werkzeug zum Drehen von Objekten; die Intergration dieser Features m?sste aber besser werden. So lassen sich Gruppierungen bisher nicht drehen und die Verkn?pfung von Textrahmen ist visuell nicht erkennbar. Ein Texteditor wie in InDesign CS erleichtert zwar dank direkt zuweisbarer Stilvorlagen die Textverarbeitung, viele von Profi-DTP-Programmen gewohnte Text-Funktionen wie Tabulatoren oder Suchen und Ersetzen vermissen wir allerdings noch. Immerhin wird Text in jeder Zoomstufe bereits sauber gegl?ttet am Bildschirm angezeigt, wobei das Programm True-Type- und Type-1-Fonts unterst?tzt. W?hrend Scribus bisher nur reine Texte im- und exportiert, handhabt es im Bildbereich unter anderem SVG-, TIFF-, PNG-, JPG-, EPS- und PDF-Dateien. Ganze Seiten k?nnen als SVG, EPS oder PDF (Version 1.4 inkl. Transparenz und interaktiver Elemente wie Lesezeichen und PDF-Forms) exportiert werden. Die Print-Engine unterst?tzt Postscript Lever 2 und 3, bringt dank GhostScript aber auch auf Nicht-PostScript-Druckern ansehnliche Resultate. Highlight: Das Dokumentformat von Scribus basiert auf dem offenen XML-Standard. Mit den langen Featurelisten der Profi-Konkurenz kann sich Scribus zwar bisher nicht messen, f?r kleine Projekte wie Visitenkarten, Newsletter, Sch?lerzeitungen, Info-Zettel und Poster eignet es sich aber allemal." There is a screen shot of Scribus 1.1.4 on the same page, the subtitle says: "DTP mit Scribus 1.1.4: Die Oberfl?che erinnert stark an QuarkXPress." Later on, in the conclusio of the same story, another author writes: "...Die Foto- und Grafikdisziplin zeigt, wie ambitioniert die Linux-Gemeinde ist und wie ernst sie es meint. Noch muss etwas Zeit vergehen, aber schon bald k?nnten Gimp und Digikam der kommerziellen Konkurrenz von Adobe & Co. den Spa? am Geldz?hlen nehmen. Auch Scribus droht den Marktf?hrern, die sich ihre viele Mannjahre schweren DTP-Projekte teuer bezahlen lassen, in Zukunft zu schaffen zu machen. F?r Publishing-Profis ist Linux zwar derzeit noch keine Alternative; den allt?glichen Aufgaben des Privatanwenders haltendie Grafikprogramme aber allemal stand...." br Maciej
