Re: Update von Sarge nach Sid
On 07.05.06 10:11:34, Björn Keil wrote: > Andreas Pakulat schrieb: > >>Backports haben nur bei kritischen live-Systemen Sinn. > >> > >Noe, IMHO ueberall da wo man nicht die Zeit hat sich staendig um die > >Probleme von testing/sid zu kuemmern oder einfach die Bandbreite fehlt > >fuer sowas und trotzdem eine KDE3.5, ein aktueller Kernel oder sonstwas > >"her soll". > > Also... Backports sind eigentlich nicht dazu gedacht sie exzessiv einzusetzen, > sondern nur, wenn man ein System mit dem man grundsätzlich zufrieden ist hat, > aber eben eine Software aktueller braucht. Das Beispiel was mir schon bei > mehreren unternehmen aufgefallen ist und wo ich auch Backports benutzt habe > ist > MySQL 4 auf Woody... Ich sehe keinen Bezug zu deiner obigen Aussage das das nur in kritischen Live-Systemen Sinn macht, aber nungut. Davon abgesehen das woody ja nun schon ne ganze Weile nicht mehr stable ist und Sarge von Haus aus mit MySQL 4.1 daherkommt... > >>Ich benutze eine Menge Software die gar nicht im Paketsystem von Debian > >>vorkommt, aus unterschiedlichen gründen. Und die zu kompilieren und > >>einzusetzen ist mit den relativ alten Bibliotheken teilweise schwer. > >> > > > >Beispiele? Wirklich, nicht um zu meckern, sondern einfach nur > >Interessehalber, gerne auch per PM. > > > hmmm... ohne jetzt die Versionen zu überprüfen... mit wxWidgets hatte ich > schon Probleme. Ja, von wxwidgets hab ich bisher nicht viel gutes gehoehrt ;-) > Und anderen, aber das weiß ich nicht mehr alles. Probleme > kommen immer dann, wenn ich versuche eine aktuelles source-code Paket aus dem > Internet zu integrieren... Probleme die ich nicht mit Gentoo hatte. Klaro hast du die mit Gentoo nicht, da ist die Philosophie auch anders. Allerdings ist mir bisher noch kein Source-Paket unter die Finger gekommen das sich nicht auch unter stable kompilieren liesse (rein von den Abhaengigkeiten her). > >>Wie ich das mache ist mir durchaus bewusst - danach habe ich auch nicht > >>gefragt... wobei es bedingt sinnvoll ist einfach vorrauszusetzen, dass auf > >>meiner derzeitigen Paketquelle automatisch neben stable auch testing bzw. > >>unstable verfügbar ist. > >> > > > >Wieso ist das bedingt sinnvoll? IMHO ist es sehr sinnvoll die stable > >Zeile nicht rauszunehmen sondern fuer das upgrade drin zu lassen. apt > >vertraegt das nicht immer so gut wenn man ihm die Quelle fuer die > >aktuellen Pakete "unter dem Hintern wegzieht". > > > Gemeint habe ich nicht, dass ich die alten Zeilen aus meiner sources.list > löschen will, sondern, dass die neuen Zeilen keine Kopien der alten sein > sollten, weil es nicht gesagt ist, dass jeder Debian-Spiegel die aktuellen > testing Pakete hat. Hmm, ich habe schon lange nicht mehr auf die mirror-Liste geschaut, aber wird dort nicht angegeben wieviele Stunden die meist hinter den Main-Servern hinterher sind? Ansonsten ist das zwar prinzipiell richtig aber bei testing noch nicht so kritisch, IMHO, wenn der benutzte Mirror 12-24h "hinterherhaengt". Du kriegst in stable die fuer dich wichtigen Aenderungen sowieso immer "spaeter"... > >>Sagen wir mal meine Daten sind sicher und zur Not kann ich auch eine > >>Weile mit Windows auskommen wenn was schiefläft. > >> > > > >Naja, die Frage ist ob du mehrere Wochen ohne dein System auskommen > >kannst. Wenns ganz boese kommt kann es naemlichen durchaus 2 Wochen > >dauern bis ein Fehler in testing gefixt ist. > >Davon abgesehen braucht auch das regelmaessige Update seine Zeit... > > > Nicht so viel Zeit wie ich vorher bei Gentoo darauf verwendet habe... weil da > die neue Software zwar immer direkt installiert wird, aber die Konfiguration > nur bereitgestellt wird. Ersetzen, bzw. anpassen muss man sie grundsätzlich > von Hand. Bedeutete jeden Sonntag zwei bis drei Stunden... deswegen bin ich > auch da weg. Du meinst es gab keine vernuenftige Vorkonfiguration? Ja, das ist etwas "aufwaendig"... > * Knoppix CD und Windows CD bereitlegen, falls es mir den Bootmanager > zerhagelt Sollte nicht passieren, schliesslich wird die Konfig weder bei grub noch bei lilo einfach so ueberschrieben. > * Rechner in den Single-User-Mode fahren ---> telinit 1 Oh, na du bist echt uebervorsichtig glaub ich. Aber andersrum: Vorbeugen ist besser als hinten ueberfallen... Andreas -- You have a reputation for being thoroughly reliable and trustworthy. A pity that it's totally undeserved. -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)
Re: Update von Sarge nach Sid
Udo Mueller schrieb: Hallo Björn, * Björn Keil schrieb [06-05-06 21:28]: Tja... eigentlich war genau das aber meine Frage... bevor man blind was versucht ist es doch sinnvoll zu fragen, ob jemand schon Erfahrung damit hat eine Workstation derartig zu aktualisieren. Wenn Du sowas noch nicht gemacht hast - warum dann Dein Post? Aktualisiere nach einem apt-get update erst einmal apt* und dpkg. Erst danach das dist-upgrade versuchen. Aber ob das klar geht, weiss ich auch nicht. Gut, das werde ich so machen, vielen Dank! -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)
Re: Update von Sarge nach Sid
Andreas Pakulat schrieb: Zugegebenermassen haette ich wohl deinen Post etwas genauer lesen sollen, sorry - hatte gestern schon ein paar Bier im Kopf ;-) Naja was soll's. :) War auch blöd Sid und Etch zu verwechseln. Hätte einfach stable und testing sagen sollen. Backports haben nur bei kritischen live-Systemen Sinn. Noe, IMHO ueberall da wo man nicht die Zeit hat sich staendig um die Probleme von testing/sid zu kuemmern oder einfach die Bandbreite fehlt fuer sowas und trotzdem eine KDE3.5, ein aktueller Kernel oder sonstwas "her soll". Also... Backports sind eigentlich nicht dazu gedacht sie exzessiv einzusetzen, sondern nur, wenn man ein System mit dem man grundsätzlich zufrieden ist hat, aber eben eine Software aktueller braucht. Das Beispiel was mir schon bei mehreren unternehmen aufgefallen ist und wo ich auch Backports benutzt habe ist MySQL 4 auf Woody... Ich benutze eine Menge Software die gar nicht im Paketsystem von Debian vorkommt, aus unterschiedlichen gründen. Und die zu kompilieren und einzusetzen ist mit den relativ alten Bibliotheken teilweise schwer. Beispiele? Wirklich, nicht um zu meckern, sondern einfach nur Interessehalber, gerne auch per PM. hmmm... ohne jetzt die Versionen zu überprüfen... mit wxWidgets hatte ich schon Probleme. Und anderen, aber das weiß ich nicht mehr alles. Probleme kommen immer dann, wenn ich versuche eine aktuelles source-code Paket aus dem Internet zu integrieren... Probleme die ich nicht mit Gentoo hatte. Wenn du zuviel Freizeit hast und nicht davor scheust das BTS, manpages und Google nach Problemen "abzugrasen" sei dir gesagt: sarge bzw. stable Zeile kopieren, in der Kopie dann unstable bzw. sid eintragen und aptitude update + aptitude dist-upgrade ausfuehren fuehrt zu einem Unstable-System. Wie ich das mache ist mir durchaus bewusst - danach habe ich auch nicht gefragt... wobei es bedingt sinnvoll ist einfach vorrauszusetzen, dass auf meiner derzeitigen Paketquelle automatisch neben stable auch testing bzw. unstable verfügbar ist. Wieso ist das bedingt sinnvoll? IMHO ist es sehr sinnvoll die stable Zeile nicht rauszunehmen sondern fuer das upgrade drin zu lassen. apt vertraegt das nicht immer so gut wenn man ihm die Quelle fuer die aktuellen Pakete "unter dem Hintern wegzieht". Gemeint habe ich nicht, dass ich die alten Zeilen aus meiner sources.list löschen will, sondern, dass die neuen Zeilen keine Kopien der alten sein sollten, weil es nicht gesagt ist, dass jeder Debian-Spiegel die aktuellen testing Pakete hat. Und nur weil ich gerne aktuelle Software benutze muss ich noch nicht zuviel Freizeit haben. Im Moment vllt. schon, weil eine ziemlich grosse Aenderung in testing ansteht. Dann werde ich mir mal anschauen was das für Änderungen sind und ggf. noch abwarten. Sagen wir mal meine Daten sind sicher und zur Not kann ich auch eine Weile mit Windows auskommen wenn was schiefläft. Naja, die Frage ist ob du mehrere Wochen ohne dein System auskommen kannst. Wenns ganz boese kommt kann es naemlichen durchaus 2 Wochen dauern bis ein Fehler in testing gefixt ist. Davon abgesehen braucht auch das regelmaessige Update seine Zeit... Nicht so viel Zeit wie ich vorher bei Gentoo darauf verwendet habe... weil da die neue Software zwar immer direkt installiert wird, aber die Konfiguration nur bereitgestellt wird. Ersetzen, bzw. anpassen muss man sie grundsätzlich von Hand. Bedeutete jeden Sonntag zwei bis drei Stunden... deswegen bin ich auch da weg. Also, der Plan sieht erst mal so aus: * Die manpages und ggf infopages von apt* noch mal durchlesen und ausdrucken * Mit der Synaptic Paketverwaltung alles überprüfen und versuchen zu löschen was ich nicht unbedingt brauche. Insbesondere KDE loswerden. (ich verwende Gnome, KDE habe ich nur wegen dem manpagebrowser in Konqueror noch nicht wieder gelöscht. btw. Kennt jemand einen guten manpagebrowser für Gnome?) * Sie sources.list anpassen * Schauen wie viel Platz es brauchen wird und die Pakete erst mal runterladen * Knoppix CD und Windows CD bereitlegen, falls es mir den Bootmanager zerhagelt * Rechner in den Single-User-Mode fahren ---> telinit 1 * Pakete installieren -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)
Re: Update von Sarge nach Sid
On 06.05.06 21:28:31, Björn Keil wrote: > Andreas Pakulat schrieb: > >On 06.05.06 18:27:45, Björn Keil wrote: > >>ich wollte mal hören wie ein Update von Sarge nach Sid so läuft. Auf meiner > >>privaten Workstation hätte ich gerne etwas aktuellere Software, deswegen > >>liebäugele ich mit Sid. > >>Aber reicht es einfach die Paketquellen auszutauschen und apt (bzw. der > >>Synaptic Paketverwaltung) zu sagen "Machet nu!", oder führt das zu > >>Problemen, weil die Einstellungen teilweise anders sind und ich evtl. > >>Pakete > >>benutze die in Sid so gar nicht mehr vorkommen? > >> > > > >Wenn du das noch fragen musst solltest du IMHO nicht unstable nehmen. > >Such dir lieber Backports fuer die Software von der du aktuelle > >Versionen brauchst oder installiere diese aus den Quellen. > > > hmm... eigentlich wollte ich nicht nach unstable sondern "zurück" nach > testing... immerhin habe ich sarge auch schon benutzt als es noch testing > war. > Komisch... war Sid nicht schon unstable als sarge testing war? Ist es von > etch > überholt worden? http://www.debian.org/releases > Backports kommen nicht in Frage. Das Problem dabei ist, das es eine Menge > Software gibt die nicht mit veralteten Libraries klarkommt. Veraltet? Kannst du mal Beispiele geben? > Backports haben nur bei kritischen live-Systemen Sinn. Noe, IMHO ueberall da wo man nicht die Zeit hat sich staendig um die Probleme von testing/sid zu kuemmern oder einfach die Bandbreite fehlt fuer sowas und trotzdem eine KDE3.5, ein aktueller Kernel oder sonstwas "her soll". > Ich benutze eine Menge Software die gar nicht im Paketsystem von Debian > vorkommt, aus unterschiedlichen gründen. Und die zu kompilieren und > einzusetzen ist mit den relativ alten Bibliotheken teilweise schwer. Beispiele? Wirklich, nicht um zu meckern, sondern einfach nur Interessehalber, gerne auch per PM. > >Wenn du zuviel Freizeit hast und nicht davor scheust das BTS, manpages > >und Google nach Problemen "abzugrasen" sei dir gesagt: sarge bzw. stable > >Zeile kopieren, in der Kopie dann unstable bzw. sid eintragen und > >aptitude update + aptitude dist-upgrade ausfuehren fuehrt zu einem > >Unstable-System. > > > Wie ich das mache ist mir durchaus bewusst - danach habe ich auch nicht > gefragt... wobei es bedingt sinnvoll ist einfach vorrauszusetzen, dass auf > meiner derzeitigen Paketquelle automatisch neben stable auch testing bzw. > unstable verfügbar ist. Wieso ist das bedingt sinnvoll? IMHO ist es sehr sinnvoll die stable Zeile nicht rauszunehmen sondern fuer das upgrade drin zu lassen. apt vertraegt das nicht immer so gut wenn man ihm die Quelle fuer die aktuellen Pakete "unter dem Hintern wegzieht". > Und nur weil ich gerne aktuelle Software benutze muss > ich noch nicht zuviel Freizeit haben. Im Moment vllt. schon, weil eine ziemlich grosse Aenderung in testing ansteht. > Sagen wir mal meine Daten sind sicher und zur Not kann ich auch eine > Weile mit Windows auskommen wenn was schiefläft. Naja, die Frage ist ob du mehrere Wochen ohne dein System auskommen kannst. Wenns ganz boese kommt kann es naemlichen durchaus 2 Wochen dauern bis ein Fehler in testing gefixt ist. Davon abgesehen braucht auch das regelmaessige Update seine Zeit... > >Inwiefern das Upgrade "glatt" ueber die Buehne geht > >weiss ich nicht, haengt auch davon ab ob eines der bei dir installierten > >Pakete vllt. grade ein "Problem" in unstable hat oder noch nicht auf das > >Upgrade Sarge->Testing angepasst wurde. > > > Tja... eigentlich war genau das aber meine Frage... bevor man blind was > versucht ist es doch sinnvoll zu fragen, ob jemand schon Erfahrung damit hat > eine Workstation derartig zu aktualisieren. Wenn Du sowas noch nicht gemacht > hast - warum dann Dein Post? Falsche Aussage, ich habe sowas schon mehr als 1x gemacht, aber das ist halt schon ne Weile her. Bisher ging das bei mir immer problemlos (zu verschiedenen Zeiten), aber nach der Xorg-Transition bin ich halt nicht sicher _wie_ problemlos das im Moment ist. Insbesondere troepfelt das wohl grad nach testing (die video-Treiber sind schon da, aber ein paar Xorg 7.0 Pakete fehlen wohl noch), von daher... Zugegebenermassen haette ich wohl deinen Post etwas genauer lesen sollen, sorry - hatte gestern schon ein paar Bier im Kopf ;-) Andreas -- You will gain money by an immoral action. -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)
Re: Update von Sarge nach Sid
Björn Keil <[EMAIL PROTECTED]> wrote: > Andreas Pakulat schrieb: >> On 06.05.06 18:27:45, Björn Keil wrote: >>> Aber reicht es einfach die Paketquellen auszutauschen und apt (bzw. >>> der Synaptic Paketverwaltung) zu sagen "Machet nu!", oder führt das >>> zu Problemen, weil die Einstellungen teilweise anders sind und ich >>> evtl. Pakete benutze die in Sid so gar nicht mehr vorkommen? >> Wenn du das noch fragen musst solltest du IMHO nicht unstable nehmen. >> Such dir lieber Backports fuer die Software von der du aktuelle >> Versionen brauchst oder installiere diese aus den Quellen. > hmm... eigentlich wollte ich nicht nach unstable sondern "zurück" nach > testing... immerhin habe ich sarge auch schon benutzt als es noch > testing war. Komisch... war Sid nicht schon unstable als sarge testing > war? Ist es von etch überholt worden? Dunkel ist deiner Worte Sinn. Sid ist immer Sid. Sid bewegt sich nicht. Testing wird irgendwann einmal Etch bzw. ist bereits über diesen Codenamen abfragbar. S° -- Sven Hartge -- professioneller Unix-Geek Meine Gedanken im Netz: http://www.svenhartge.de/ -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)
Re: Update von Sarge nach Sid
Björn Keil <[EMAIL PROTECTED]> wrote: > ich wollte mal hören wie ein Update von Sarge nach Sid so läuft. Auf > meiner privaten Workstation hätte ich gerne etwas aktuellere Software, > deswegen liebäugele ich mit Sid. > Aber reicht es einfach die Paketquellen auszutauschen und apt (bzw. > der Synaptic Paketverwaltung) zu sagen "Machet nu!", oder führt das zu > Problemen, weil die Einstellungen teilweise anders sind und ich evtl. > Pakete benutze die in Sid so gar nicht mehr vorkommen? Das mag für dich jetzt arrogant klingen, aber: Wenn du diese Frage stellen musst, dann ist Sid nichts für dich. Sid ist ständig kaputt, mal mehr, mal weniger. Wenn du Pech hast, dann startet nach einem Update z.B. nicht mal mehr dein X oder dein Gnome zeigt keine Schriften mehr an und wenn es noch dümmer kommt, dann wartest du zwei Wochen auf den Fix für ein Problem. Wer sich hier in solchen Fällen nicht selbst helfen kann, der hat bei Sid nichts zu suchen, weil es ihn mehr frustet als es hilft. Sid sollte nur benutzen, wer weiss, was er macht, wer sich selbst helfen kann und vor allem: Wer Fehler auch ans BTS meldet, damit andere sich a) darüber informieren können und b) der Entwickler das Problem mitbekommt (das vielleicht bei ihm so gar nicht auftritt) und dann beheben kann. S° -- Sven Hartge -- professioneller Unix-Geek Meine Gedanken im Netz: http://www.svenhartge.de/ -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)
Re: Update von Sarge nach Sid
Hallo Björn, * Björn Keil schrieb [06-05-06 21:28]: > Andreas Pakulat schrieb: > > >On 06.05.06 18:27:45, Björn Keil wrote: > > > >>ich wollte mal hören wie ein Update von Sarge nach Sid so läuft. Auf > > > >Wenn du das noch fragen musst solltest du IMHO nicht unstable nehmen. > >Such dir lieber Backports fuer die Software von der du aktuelle > >Versionen brauchst oder installiere diese aus den Quellen. > > > hmm... eigentlich wollte ich nicht nach unstable sondern "zurück" nach > testing... immerhin habe ich sarge auch schon benutzt als es noch > testing war. Komisch... war Sid nicht schon unstable als sarge testing > war? Ist es von etch überholt worden? Sid bleibt sid. Immer, ewig, auf immer. Wenn du testing willst, egal welchen Namen das gerade trägt (etch atm), dann tausche "sarge" in der sources.list gegen "testing". Egal wann ein neues Release gemacht wird, bleibst du bei testing. > Backports kommen nicht in Frage. Das Problem dabei ist, das es eine > Menge Software gibt die nicht mit veralteten Libraries klarkommt. > Backports haben nur bei kritischen live-Systemen Sinn. Nicht wirklich. Will jemand ein auf seinem Desktop ein System, was stabil läuft, mit dem er möglichst wenig Arbeit hat, aber in seinem Mailprogramm $NEUE_TECHNIK haben will, sind Backports ne feine Sache. > Tja... eigentlich war genau das aber meine Frage... bevor man blind was > versucht ist es doch sinnvoll zu fragen, ob jemand schon Erfahrung damit > hat eine Workstation derartig zu aktualisieren. Wenn Du sowas noch nicht > gemacht hast - warum dann Dein Post? Aktualisiere nach einem apt-get update erst einmal apt* und dpkg. Erst danach das dist-upgrade versuchen. Aber ob das klar geht, weiss ich auch nicht. Mit freundlichen Grüßen Udo Müller -- ComputerService Udo Müller Tel.: 0441-36167578 Schöllkrautweg 16 Fax.: 0441-36167579 26131 Oldenburg [EMAIL PROTECTED] Mobil: 0162-4365411 signature.asc Description: Digital signature
Re: Update von Sarge nach Sid
Andreas Pakulat schrieb: On 06.05.06 18:27:45, Björn Keil wrote: ich wollte mal hören wie ein Update von Sarge nach Sid so läuft. Auf meiner privaten Workstation hätte ich gerne etwas aktuellere Software, deswegen liebäugele ich mit Sid. Aber reicht es einfach die Paketquellen auszutauschen und apt (bzw. der Synaptic Paketverwaltung) zu sagen "Machet nu!", oder führt das zu Problemen, weil die Einstellungen teilweise anders sind und ich evtl. Pakete benutze die in Sid so gar nicht mehr vorkommen? Wenn du das noch fragen musst solltest du IMHO nicht unstable nehmen. Such dir lieber Backports fuer die Software von der du aktuelle Versionen brauchst oder installiere diese aus den Quellen. hmm... eigentlich wollte ich nicht nach unstable sondern "zurück" nach testing... immerhin habe ich sarge auch schon benutzt als es noch testing war. Komisch... war Sid nicht schon unstable als sarge testing war? Ist es von etch überholt worden? Backports kommen nicht in Frage. Das Problem dabei ist, das es eine Menge Software gibt die nicht mit veralteten Libraries klarkommt. Backports haben nur bei kritischen live-Systemen Sinn. Ich benutze eine Menge Software die gar nicht im Paketsystem von Debian vorkommt, aus unterschiedlichen gründen. Und die zu kompilieren und einzusetzen ist mit den relativ alten Bibliotheken teilweise schwer. Wenn du zuviel Freizeit hast und nicht davor scheust das BTS, manpages und Google nach Problemen "abzugrasen" sei dir gesagt: sarge bzw. stable Zeile kopieren, in der Kopie dann unstable bzw. sid eintragen und aptitude update + aptitude dist-upgrade ausfuehren fuehrt zu einem Unstable-System. Wie ich das mache ist mir durchaus bewusst - danach habe ich auch nicht gefragt... wobei es bedingt sinnvoll ist einfach vorrauszusetzen, dass auf meiner derzeitigen Paketquelle automatisch neben stable auch testing bzw. unstable verfügbar ist. Und nur weil ich gerne aktuelle Software benutze muss ich noch nicht zuviel Freizeit haben. Sagen wir mal meine Daten sind sicher und zur Not kann ich auch eine Weile mit Windows auskommen wenn was schiefläft. Inwiefern das Upgrade "glatt" ueber die Buehne geht weiss ich nicht, haengt auch davon ab ob eines der bei dir installierten Pakete vllt. grade ein "Problem" in unstable hat oder noch nicht auf das Upgrade Sarge->Testing angepasst wurde. Tja... eigentlich war genau das aber meine Frage... bevor man blind was versucht ist es doch sinnvoll zu fragen, ob jemand schon Erfahrung damit hat eine Workstation derartig zu aktualisieren. Wenn Du sowas noch nicht gemacht hast - warum dann Dein Post? -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)
Re: Update von Sarge nach Sid
On 06.05.06 18:27:45, Björn Keil wrote: > ich wollte mal hören wie ein Update von Sarge nach Sid so läuft. Auf meiner > privaten Workstation hätte ich gerne etwas aktuellere Software, deswegen > liebäugele ich mit Sid. > Aber reicht es einfach die Paketquellen auszutauschen und apt (bzw. der > Synaptic Paketverwaltung) zu sagen "Machet nu!", oder führt das zu Problemen, > weil die Einstellungen teilweise anders sind und ich evtl. Pakete benutze die > in Sid so gar nicht mehr vorkommen? Wenn du das noch fragen musst solltest du IMHO nicht unstable nehmen. Such dir lieber Backports fuer die Software von der du aktuelle Versionen brauchst oder installiere diese aus den Quellen. Wenn du zuviel Freizeit hast und nicht davor scheust das BTS, manpages und Google nach Problemen "abzugrasen" sei dir gesagt: sarge bzw. stable Zeile kopieren, in der Kopie dann unstable bzw. sid eintragen und aptitude update + aptitude dist-upgrade ausfuehren fuehrt zu einem Unstable-System. Inwiefern das Upgrade "glatt" ueber die Buehne geht weiss ich nicht, haengt auch davon ab ob eines der bei dir installierten Pakete vllt. grade ein "Problem" in unstable hat oder noch nicht auf das Upgrade Sarge->Testing angepasst wurde. Andreas -- You will be married within a year, and divorced within two. -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)