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Newsletter | Vergabe der Stipendien der Stiftung Niedersachsen für Medienkunst 
am Haus für Medienkunst 2025



++++++++++++++++++++Please scroll down for English Version++++++++++++++++++++



Die Stipendien der Stiftung Niedersachsen am Haus für Medienkunst 2025 gehen 
an: Noah Berrie, Theresa Reiwer, Kwang-Ju Son



Für den diesjährigen Preis haben wir eine Rekordzahl von 505 Bewerbungen aus 
der ganzen Welt erhalten. Die Jury stand vor der großen Herausforderung, aus 
dieser hohen Zahl von Projektvorschlägen nur drei Stipendienprojekte 
auszuwählen.



Dabei zeigten sich bestimmte Themen und Fragestellungen bemerkbar, die 
zeitgenössische Künstler heute beschäftigen. Dazu gehören die Faszination für 
die zukünftigen Möglichkeiten und die Problematik des Wachstums der künstlichen 
Intelligenz, die emotionale Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Natur im Kontext 
der Umweltkrise, die Darstellung von Heimweh angesichts globaler Mobilität, die 
allgegenwärtige, aber schwer fassbare Präsenz von Propaganda, ein neues 
Interesse an Spiritualität, sowie das Konzept der Entfremdung als eine 
Grundvoraussetzung menschlicher Existenz.



Nach sorgfältiger Abwägung traf die Jury ihre Entscheidung in der Überzeugung, 
dass die Zusammenarbeit für die ausgewählten Projekte ebenso entscheidend und 
verändernd sein würde wie für die Institution selbst.



Das Haus für Medienkunst hat sich im Laufe der Zeit bereits mehrfach neu 
erfunden. So wurde es unter anderem zu einem Museum, einem Mausoleum und einem 
Kubus, der mithilfe demokratischer, digitaler Mittel die Autonomie fördert. In 
diesem Jahr soll es durch das Projekt des jungen US-amerikanisch/britischen 
Künstlers Noah Berrie in ein Klanginstrument verwandelt werden. ANTIPHON ist 
eine groß angelegte Klanginstallation, die den Ausstellungsraum in ein 
lebendiges, resonantes Instrument verwandelt – in ein Werkzeug, durch das die 
Besucher die Bedeutung ihrer persönlichen Anwesenheit, ihre Wirkung 
untereinander und auf den Raum erfahren. Im Kern ist dieses Werk ein 
Zusammenspiel von Architektur, Resonanz und elektromagnetischer Kraft. Das 
Ergebnis ist eine sich ständig verändernde akustische Umgebung, mal ein sanftes 
Rauschen harmonischer Obertöne, mal ein dichtes Feld resonierender Metall- und 
Übertragungsartefakte, das in ständiger Beziehung zu den sich bewegenden 
Körpern des Publikums steht. Die Arbeit funktioniert sowohl als elegantes 
Klangerlebnis als auch als ästhetisches Porträt der Architektur, der 
Institution und ihrer Möglichkeiten. Sie lädt das Publikum ein, nicht nur auf 
den Klang, sondern auch auf die uns umgebenden Architekturen von Resonanz und 
Kontrolle zu hören, indem sie das Haus für Medienkunst als Instrument von 
Signal, Raum und Rückkopplung neu konfiguriert.



Unter den zahlreichen Vorschlägen, die sich mit den politischen und 
philosophischen Dilemmata im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI-Technologien 
befassen, hat die deutsche Künstlerin Theresa Reiwer mit The World Within – The 
World Without einen besonders interessanten Beitrag vorgeschlagen. Das Ergebnis 
wird eine interaktive, mehrkanalige Video- und Gameinstallation sein, die sich 
mit den gesellschaftlichen Erwartungen an den perfekten Körper sowie dessen 
Optimierung und Präsentation auseinandersetzt. Die Jury fand den persönlichen 
und intimen Ansatz besonders ansprechend, da das Projekt auf dem medizinischen 
Zustand eines nahen Familienmitglieds basiert und relevante Fragen aufgreift: 
Erhöht das digitale Double nur den Druck auf unseren physischen Körper oder 
kann es ihn auch entlasten? Gilt dieser Druck nur für Personen, die als 
weiblich wahrgenommen werden, oder auch für cisgeschlechtliche Männer? Was 
bedeutet ein dysfunktionaler Körper in einer Zeit des Hyperkapitalismus? Ist es 
nicht genuin menschlich, nicht perfekt zu funktionieren? Besonders überzeugend 
an Reiwers Vorschlag ist ihre fantasievolle Erkundung der Möglichkeiten der 
künstlichen Intelligenz, um den Zustand ihres Vaters und seine Welt sowohl zu 
erweitern als auch eingehend zu erforschen. In einer Zeit, in der relativ 
oberflächliche Darstellungen der Möglichkeiten und Gefahren der KI 
allgegenwärtig zu sein scheinen, wirkt die Arbeit der Künstlerin innovativ und 
durchdacht.



Die koreanische Filmemacherin Kwang-Ju Son zeichnet mit The Holy City ein 
unerwartetes Bild des organisierten Christentums im modernen Korea. „Das 
koreanische Christentum, ein importierter Glaube, hat historisch gesehen 
Spannungen mit dem Kolonialismus, der Teilung und der Modernisierung 
überstanden. Das Projekt untersucht diese ‚Andersartigkeit‘, insbesondere wie 
das Kreuz, das die moderne Geschichte Koreas verkörpert, wahrgenommen und 
transformiert wird“, so die Künstlerin in der Bewerbung. Das Filmprojekt 
untersucht die politische und wirtschaftliche Ausrichtung des Christentums in 
Südkorea im historischen Kontext, seine aktuelle gesellschaftliche Verankerung 
– oder auch das Fehlen derselben – und positioniert das Kreuz als kulturelles 
und historisches Artefakt, das die Transformationen und Verzerrungen der 
Moderne widerspiegelt. Son untersucht den Einfluss der Religion einerseits als 
Motor für einen ideologischen Zusammenhalt der Gesellschaft und andererseits 
als Ursache für soziale Unterdrückung. Wir finden diese mutige Themenwahl und 
Sons gleichermaßen intelligente wie ambitionierte Form des Filmemachens gerade 
in dieser Zeit sehr spannend.



Die Jury dankt allen Bewerberinnen und Bewerbern, die uns die Ehre erwiesen 
haben, Teil dieses Prozesses zu sein.



Die Jury: Nikolett Eross (OFF-Bienniale Budapest), Annie Fletcher (Irish Museum 
of Modern Art), Edit Molnár (HAUS), Marcel Schwierin (HAUS).





Das Stipendienprogramm



Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen hat das Haus für Medienkunst für 
das Jahr 2025 drei sechsmonatige und mit 12.500 Euro dotierte Arbeitsstipendien 
vergeben. Insgesamt hatten sich 505 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt 
für die Stipendien beworben. Die Stiftung Niedersachsen fördert das 
Stipendienprogramm des Hauses für Medienkunst kontinuierlich seit 2001. Viele 
der in Oldenburg entstandenen Arbeiten wurden nach ihrer Realisierung in 
internationalen Ausstellungen präsentiert und mit Preisen ausgezeichnet. Mit 
ihrer Förderung will die Stiftung Niedersachsen eines der führenden Häuser für 
Medienkunst in Deutschland nachhaltig stärken, seine an Qualität orientierte 
Profilierung unterstützen, um so die Schaffung von Kunst zu ermöglichen und 
internationale Vernetzungen und lokale Anknüpfungspunkte zu schaffen.





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++++++++++++++++++++English Version++++++++++++++++++++



Grants for Media Art of the Stiftung Niedersachsen at the Haus for Media Art 
2025 go to: Noah Berrie, Theresa Reiwer, Kwang-Ju Son



For this year’s prize, we received a record number of 505 applications from all 
over the world, and the jury faced a significant challenge in selecting just 
three final grant recipients from such a high standard of proposed projects.



Of particular note, were certain themes and topics that concern contemporary 
artists today. Namely, a fascination with the future possibilities and 
problematics in the growth of AI technology; an emotional yearning for 
reconnection with nature in the context of environmental crises; the portrayal 
of homesickness in the face of global mobility; the pervasive but elusive 
presence of propaganda; a new interest in spirituality, and the concept of 
alienation as a basic condition of human existence.



After careful consideration, the jury made its decision with the conviction 
that the collaboration would be as decisive and transformative for the selected 
projects as it would be for the institution itself.



Throughout the programme Haus für Medienkunst has already reinvented itself at 
different times into: a museum, a mausoleum and a cube that promotes autonomy 
by democratic digital means, This year it will be transformed into a sound 
instrument by the newly proposed project by the young US/UK artist Noah Berrie. 
ANTIPHON is a large-scale sound installation that transforms the space into a 
living, resonant instrument, to a tool through which visitors experience the 
significance of their own personal presence, their impact on each other and the 
space. At its core this work is an interplay between architecture, resonance, 
and electromagnetic force. The result is a constantly shifting sonic 
environment: at times a soft murmur of harmonic overtones, at others a dense 
field of resonating metal and transmission artifacts which is in constant 
relation to the moving bodies of the audience. Functioning, in effect, as both 
an elegant sonic experience and an aesthetic portrait of the architecture, the 
institution and its possibilities.  The work invites audiences to listen not 
just to sound, but to the architectures of resonance and control that surround 
us, reconfiguring the Haus für Medienkunst as an instrument of signal, space, 
and feedback.



Among the many proposals dealing with the political and philosophical dilemmas 
surrounding the wider use of AI technologies, German artist Theresa Reiwer 
submitted a particularly interesting one titled The World Within – The World 
Without. The final project will be an interactive, multichannel video and game 
installation that explores societal expectations of the perfect body and its 
optimisation and presentation. The jury found the artist's personal and 
intimate approach most appealing, as the project is based on the medical 
condition of a close family member and tackles relevant questions such as: does 
the digital double only increase the pressure on our physical body, or can it 
also assist it and take some of the burden off? Does the pressure only apply to 
those perceived as female, or also to cisgender men? What does a dysfunctional 
body mean in an age of hypercapitalism? Isn't it genuinely human to not work 
perfectly? What is particularly compelling about Reiwer’s proposal is her 
imaginative exploration of AI’s possibilities to both extend and intimately 
explore her father’s condition and his world. The artist’s work seems 
innovative and considered in a time where the relatively superficial enactments 
of AI’s possibilities and its dangers seems to be ubiquitous.



The Korean filmmaker, Kwang-Ju Son: The Holy City is an ambitious filmic 
project that offers an unexpected portrayal of organised Christianity in the 
modern state of Korea. “Korean Christianity, an imported faith, has 
historically navigated tensions with colonialism, division, and modernization. 
The project examines this `otherness,‘ particularly how the cross, embodying 
Korea's modern history, is perceived and transformed”, says the artist in the 
application. While exploring Christianity's political and economic alignments 
in South Korea in a historical context and its current social embeddedness, or 
the lack thereof, the filmic project positions the cross as a cultural and 
historical artifact that reflects the transformations and distortions of 
modernity. Son will examine religion’s impact as a driver of both social 
ideological cohesion on one hand and, conversely, social repression on the 
other. We find this robust choice of subject matter and her intelligent and 
ambitious form of filmmaking very exciting at this time.



The jury would like to thank all the applicants who honored us by engaging with 
this process.



The jury: Nikolett Eross (OFF-Biennial Budapest), Annie Fletcher (Irish Museum 
of Modern Art), Edit Molnár (HAUS), Marcel Schwierin (HAUS).





The grant programme



The Haus für Medienkunst has awarded three six-months work grants for 2025. 505 
artists from all over the world have applied for the grants.The grants of 
12.500 Euro are sponsored by Stiftung Niedersachsen. Stiftung Niedersachsen 
sponsors the grants at Haus für Medienkunst continually since 2001. Many of the 
works developed in Oldenburg have been shown in international exhibitions and 
have been awarded various prizes. With their support Stiftung Niedersachsen 
intends to encourage one of the leading sites for media art in Germany, in its 
highly qualitative profiling to make art creation possible and to create 
international networks as well as local cooperations.





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Haus für Medienkunst

Katharinenstr. 23

D-26121 Oldenburg



t. +49 (0) 441 - 235 3208

f. +49 (0) 441 - 235 2161

http://www.hausmedienkunst.de



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