Newsletter | Vergabe der Stipendien der Stiftung Niedersachsen für Medienkunst 
am Haus für Medienkunst 2026

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 Die Stipendien der Stiftung Niedersachsen am Haus für Medienkunst 2025 gehen 
an: Basir Mahmood, Syaura Qotrunadha, Romana Schmalisch & Robert Schlicht

 Für den diesjährigen Preis gingen insgesamt 359 Bewerbungen aus der ganzen 
Welt ein, die ein sehr hohes Maß an Professionalität aufwiesen. Wir möchten 
allen Künstlerinnen und Künstlern für ihre Bewerbung danken und den damit 
einhergehenden Aufwand würdigen.

 Viele der eingereichten Bewerbungen versuchten, auf eine Welt zu reagieren, 
die sowohl von vergangenen als auch gegenwärtigen Konflikten geprägt ist und 
gleichzeitig zunehmend durch künstliche Intelligenz und algorithmische Kräfte 
gefiltert wird, die unsere Wahrnehmung von Gesellschaft und Umwelt umgestalten. 
Die Auseinandersetzung mit autobiografischen, lokalen und ortsbezogenen 
Geschichten im Rahmen langfristiger, forschungsorientierter Ansätze war 
ebenfalls ein roter Faden in den eingereichten Arbeiten.

 Die von der Jury ausgewählten Stipendiatinnen und Stipendiaten sind: 

 Basir Mahmood

 Basir Mahmood ist ein Künstler, der zwischen Lahore und Amsterdam lebt und mit 
Video, Film und Fotografie arbeitet.

 Basir Mahmood setzt sich mit den Hinterlassenschaften der Geschichten 
auseinander, die nach dem Niedergang der „Lollywood“-Filmindustrie in Lahore, 
Pakistan, zurückgeblieben sind. Er wird eine Mehrkanal-Installation entwickeln, 
in deren Mittelpunkt Filmkostüme stehen, die vom Designer Abbas Dress Master 
entworfen wurden, der über 45 Jahre lang in dieser Branche tätig war. Diese 
Kostüme – einst getragen von Helden, Schurken, Liebenden, Statisten und 
Nebendarstellern – tragen die physische Erinnerung an Figuren, Geschichten und 
Arbeit in sich, die durch Jahrzehnte des Filmemachens geprägt wurden. Die 
Multimedia-Installation betrachtet die Kostüme als aktive Akteure des Werks und 
bildet die Grundlage für einen kollaborativen Schreibprozess mit 
Lollywood-Drehbuchautoren.

 Mahmood schreibt dazu: „Das Projekt hinterfragt, ob Lollywood durch seine 
eigene Ästhetik, seine Arbeitsstrukturen und Erzählweisen sein Ende nicht als 
Verschwinden, sondern als Transformation artikulieren kann, die die sich 
wandelnden sozialen, politischen und kulturellen Bedingungen der Gegenwart 
widerspiegelt.“

 Die Jury war beeindruckt von der Fokussierung auf spezifische Ausschnitte der 
Kulturgeschichte innerhalb der Filmindustrie in Lahore; im weiteren Sinne 
thematisiert das Projekt das Erbe vernachlässigter Räume kultureller Produktion 
und der dort geleisteten Arbeit, die als Ausgangsmaterial für Sozialgeschichten 
neu interpretiert werden.

 Syaura Qotrunadha

 Syaura Qotrunadha ist eine Künstlerin aus Indonesien, die mit historischen und 
digitalen Archiven in verschiedenen Medien arbeitet.

 Qotrunadhas Projekt ist eine ausstellungsbezogene Weiterentwicklung einer 
Reihe von Videoarbeiten, die sich mit dem indonesischen Bildungssystem und 
gesellschaftlichen Überzeugungen auseinandersetzen, die durch die 
Kolonialgeschichte, Landenteignungen und Zukunftsvisionen geprägt sind. Jedes 
Video erzählt eine Geschichte des Widerstands gegen den Kolonialismus und der 
anhaltenden Komplexität der postkolonialen Situation. Dieses ambitionierte 
Projekt, das natürliche Elemente und generationenübergreifend denkt, lässt 
lokales und traditionelles Wissen in die Neugestaltung der Zukunft einfließen.

 Laut der Künstlerin „versucht dieses Projekt, die Geschichte neu zu beleuchten 
und untersucht, wie postkoloniale Nationen zeitgenössische Wissenschaft und 
Technologie anders nutzen können“.

 Die abschließende Präsentation wird als aufwendige Videocollage mit Elementen 
einer skulpturalen Installation entwickelt, die auf eine Erforschung 
zukünftiger Mensch-Technologie-Beziehungen reagiert.

 Romana Schmalisch & Robert Schlicht

 Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit des in Berlin lebenden Künstlerduos 
Romana Schmalisch & Robert Schlicht, die an der Schnittstelle von Film und 
Theorie untersuchen, wie historische Prozesse und gesellschaftliche Strukturen 
im Film dargestellt werden können.

 Anhand des historischen Briefwechsels zwischen studentischen kommunistischen 
Gruppen in Albanien und Westdeutschland in den 1970er Jahren beleuchtet das 
Projekt, wie Gesellschaft und soziale Ideale aus der Distanz imaginär 
konstruiert und dargestellt werden.

 Die geplante Dreikanal-Filminstallation kombiniert Dokumentarmaterial aus dem 
Filmarchiv von Tirana und Amateuraufnahmen von Touristenbesuchen im 
sozialistischen Albanien der 1970er und 80er Jahre sowie Aufnahmen der Villa 
und ehemaligen Residenz des albanischen Staatschefs Enver Hoxha, die bis vor 
kurzem für die Öffentlichkeit gesperrt war und seit dem Fall des 
kommunistischen Regimes ungenutzt blieb. Heute ist die Villa Standort einer 
Künstlerresidenz und von Hochhäusern und anderen städtischen Bauprojekten 
umgeben; sie steht damit als Symbol für sozialen und ideologischen Wandel. Die 
Arbeit reflektiert die Herausforderungen bei der Bildkonstruktion und 
Darstellbarkeit sozialer Transformationen.

 Die Jury: Hajra Haider Karrar (SAVVY Contemporary Berlin), Matt Packer (EVA 
International Ireland), Edit Molnár (HMK), Marcel Schwierin (HMK).

 Das Stipendienprogramm

 Ermöglicht durch die Stiftung Niedersachsen hat das Haus für Medienkunst für 
das Jahr 2026 drei sechsmonatige und mit 12.500 Euro dotierte Arbeitsstipendien 
vergeben. Insgesamt hatten sich 359 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt 
für die Stipendien beworben. Die Stiftung Niedersachsen fördert das 
Stipendienprogramm des Hauses für Medienkunst kontinuierlich seit 2001. Viele 
der in Oldenburg entstandenen Arbeiten wurden nach ihrer Realisierung in 
internationalen Ausstellungen präsentiert und mit Preisen ausgezeichnet. Mit 
ihrer Förderung will die Stiftung Niedersachsen eines der führenden Häuser für 
Medienkunst in Deutschland nachhaltig stärken, seine an Qualität orientierte 
Profilierung unterstützen, um so die Schaffung von Kunst zu ermöglichen und 
internationale Vernetzungen und lokale Anknüpfungspunkte zu schaffen.

 ++++++++++++++++++++English Version++++++++++++++++++++

 Grants for Media Art of the Stiftung Niedersachsen at the Haus for Media Art 
2026 go to: Basir Mahmood, Syaura Qotrunadha, Romana Schmalisch & Robert 
Schlicht

 For this year’s prize, we received a total of 359 applications in total, with 
a very high standard of professionalism overall. We’d like to thank all artists 
for their application and acknowledge the labour entailed in this process.

 Many of the applications sought to respond to a world that is both haunted by 
past and present conflicts, while at the same time increasingly filtered by 
artificial intelligence and algorithmic powers that reconfigure our social and 
environmental perceptions. The revisitation of autobiographical, local and 
place-based stories, through long term, research driven, approaches were also 
common threads of practice.

 This years’ grantees selected and announced by the jury:

 Basir Mahmood

 Basir Mahmood is an artist based between Lahore and Amsterdam, working with 
video, film, and photography.

 Addressing the embodied histories that remain in the aftermath of the 
‘Lollywood’ film industry in Lahore, Pakistan, Basir Mahmood will develop a 
multi-channel installation that centres on film costumes produced by designer, 
Abbas Dress Master, who worked in the industry for over 45 years. These 
costumes – once worn by heroes, villains, lovers, extras, and bystanders – 
carry the physical memory of characters, stories, and labour shaped by decades 
of filmmaking. The multi-media installation sees the costumes as active agents 
in the work, forming the basis of a collaborative writing process with 
Lollywood screenwriters.

 As Mahmood writes: ‘the project asks whether Lollywood, through its own 
aesthetics, labour structures, and modes of storytelling, can articulate its 
ending not as disappearance, but as transformation, reflecting the changing 
social, political, and cultural conditions of the present.’

 The jury were compelled by the focus on the specific vignettes of cultural 
history within the film industry in Lahore, the project more broadly speaks to 
the legacies of discarded spaces of cultural production and its labour; 
reimagined as source material of social histories.

 Syaura Qotrunadha

 Syaura Qotrunadha is an artist from Indonesia working with historical and 
digital archives across various media.

 Qotrunadha’s project is an exhibitionary development of a series of video 
works that explore Indonesia's education system and societal beliefs shaped by 
colonial history, land acquisition, and visions of the future. Each video tells 
a story of resistance to colonialism and the lingering complexities of the 
postcolonial condition. Thinking through natural elements and across 
generations this ambitious project imbues local and traditional knowledge in 
reimagining the future. According to the artist ‘this project tries to 
reexamine history and explores how postcolonial nations can repurpose 
contemporary science and technology.’

 The final presentation will be developed as an elaborate video collage with 
elements of sculptural installation that respond to an exploration of future 
human-technology relationships.

 Romana Schmalisch & Robert Schlicht

 A collaboration between Berlin-based artists Romana Schmalisch and Robert 
Schlicht, working at the interface of film and theory to examine how historical 
processes and societal structures can be represented in film.

 Using the historical correspondence of student-led communist groups between 
Albania and West-Germany in the 1970s, the project looks at how society and 
social ideals are imaginatively constructed and represented at a distance.

 The proposed three-channel film installation will combine documentary 
materials from the Tirana Film Archive and amateur footage from tourist visits 
to Socialist Albania in the 1970s and 80s, as well as views of the villa and 
former residence of Albanian Head of State Enver Hoxha, until recently closed 
off from public view and dormant since the fall of the communist regime. Now 
the site of an artist residency and newly surrounded by skyscrapers and other 
urban developments, the villa comes to represent a cipher of social and 
ideological change. The work reflects on the challenges in the image 
construction and representability of social transformations.

 The jury: Hajra Haider Karrar (SAVVY Contemporary Berlin), Matt Packer (EVA 
International Ireland), Edit Molnár (HMK), Marcel Schwierin (HMK).

 The grant programme

 The Haus for Media Art has awarded three six-months work grants for 2026. 359 
artists from all over the world have applied for the grants. The grants of 
12.500 Euro are sponsored by Stiftung Niedersachsen. Stiftung Niedersachsen 
sponsors the grants at Haus für Medienkunst continually since 2001. Many of the 
works developed in Oldenburg have been shown in international exhibitions and 
have been awarded various prizes. With their support Stiftung Niedersachsen 
intends to encourage one of the leading sites for media art in Germany, in its 
highly qualitative profiling to make art creation possible and to create 
international networks as well as local cooperations. 

 
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 Haus für Medienkunst

 Katharinenstr. 23

 D-26121 Oldenburg

 t. +49 (0) 441 - 235 3208

 f. +49 (0) 441 - 235 2161

 http://www.hausmedienkunst.de

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