Robert Zolg wrote:

> Hallo liebe Linuxer,

[..]

> Macht es Sinn, einen Linux-Server fuer file, print und Internet zu
> installieren fuer 20 Schuelerrechner und an denselben Rechner ueber eine
> zweite Netzwerkkarte die Schulverwaltung zu betreiben (Datensicherheit),

Wenn man den Server als Firewall betreibt, und verzichtet auf das Routing
von einem Netz ins andere, und vor allem ins Internet, in dem man einen
Proxy betreibt, sollte eine gewisse Sicherheit gegeben sein.

> beide Netze koennen ueber eine ISDN Verbindung aufs Internet zugreifen (
> laesst sich der Datenfluss ueber ISDN irgendwie erhoehen?), auf dem

Ich w��te nicht wie, ein ISDN-Kanal gibt nun mal nur max. 64kbit/sec her.
Auf dem Server einen Proxy, z.B. SQUID installieren. Dieser bedient wieder-
holte Zugriffe auf identische Seiten aus seinem Cache, und bringt dadurch eine
Geschwindigkeitssteigerung, ben�tigt aber etwas leistungsf�higere Hardware.

> Schulverwaltungsnetz soll win 95/98 laufen ( die Programme sind da und laufen
> ), im Schuelernetz haette ich gerne beides, windoof und Linux - ( meinen
> Kollegen kann ich Linux nicht beibringen), laeuft die Installation von Linux
> nur auf dem Server und alle Clients holen sich dort die Programme ab?, wie
> laeuft die Windows Installation -hier muss ich doch auf allen Clients windoof
> zumindest teilweise installieren??

Man kann die Clients als festplattenlose Stationen vom Server booten. Das
hat den Vorteil, da� man an den Clients nichts installieren und konfigurieren
braucht, sondern dies nur einmal zentral am Server macht.
Einschalten - Surfen - Ausschalten, und bei einem Absturz gefahrlos Reset
dr�cken d�rfen, ohne gefahrzulaufen, das System neu installieren zu m�ssen,
sollte doch f�r so eine L�sung sprechen. Das funktioniert aber wohl nur mit
Linux und DOS, ob es mit Win95 auch geht, weis ich nicht. Auf jeden Fall
w�rde man auch noch Kosten sparen, f�r Festplatten und Lizenzen.

> Wie sollten die Clients aussehen, wie der Server - Pentium, K6, Ram, Platten?

Wenn der Server, nicht nur als File- und Printserver, sowie als Router ins
Internet
laufen soll, sondern eben auch als Proxy und vielleicht als Arbeitsstation mit
X,
dann ist schon ein wenig Leistung gefragt. Bei uns in der Firma erledigt ein K6
mit
200MHz, 128MB RAM, 4 + 9GB SCSI-Festplatten, 12x-SCSI-CDROM, drei
Netzwerkkarten (1x100Mbit, 2x10Mbit) und einem externen ISDN-Adapter
(Elsa Microlink TL/V34) eben so eine Aufgabe f�r momentan 14 Stationen.
Was die Clients betrifft, kommt es ja drauf an, was laufen soll. Ich denke ein
486er
mit 133 Mhz und 32MB Ram sollte f�r W95, wie auch f�r Linux einigerma�en
geeignet sein. Langsamere lassen sich mit DOS und Win 3.1 aber durchaus auch
noch verwenden.

> Was fuer eine Verkabelung ist zu empfehlen?

Am billigsten, und f�r solche Zwecke ausreichend, d�rfte immer noch eine 10Mbit-

Koaxverkabelung mit BNC-Steckern sein. Nachteilig ist es allenfalls, St�rungen
(Kurzschl�sse, Unterbrechungen) in der Verkabelung zu finden. Hat man mehere
Server, w�rde ich diese aber mit 100Mbit verbinden.

> Kann ich auf dem Server CD Laufwerke betreiben, in denen staendig CD's zum
> nachschlagen (Lexika) fuer alle Clients laufen???

Das h�ngt davon ab, ob die Software einen Zugriff �ber das Netz zul��t. Es gibt

Programme, die direkt auf den CD-Treiber zugreifen, um eine Verwendung �ber
das Netzwerk auszuschlie�en.

> Ich weiss, 100 000 Fragen, aber wer hat vielleicht schon ein aehnliches
> Problem gehabt und kann mir Anregungen geben?
> ...ein Einzelkaempfer sucht Hilfe

Ansonsten w�rde ich das Buch "Linux f�r Internet und Intranet" empfehlen,
da es genau diese Thematik behandelt, und auch leicht verst�ndlich geschrieben
ist. Man kann die Kapitel auch anlesen, und wenn es zu sehr ans Eingemachte
geht, einfach mit dem n�chsten Kapitel weitermachen.

Siehe http://www.suse.de/buecher/3-8266-0432-6.html

Frank


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