----- Original Message -----
From: Gerhard Sittig <[EMAIL PROTECTED]>
Cc: SuSE Mailinglist <[EMAIL PROTECTED]>
Sent: Saturday, February 27, 1999 9:41 PM
Subject: Re: Frage zu X11 - Bild unscharf
>
>On Sat, 27 Feb 1999, Raphael Becker wrote:
>>
>> Die Sch�rfe des Bildes ist nicht durch Grafikkarten-Parameter
>> einstellbar, somit ist auch X nicht in der Lage das auzugleichen.
>
>Zu Teilen schon. Wenn die Grafikkarte, das Kabel oder der
>Monitor am Rand der vorgesehenen Einsatzbreite betrieben werden,
>kann sich das schon so auswirken. Konkret: Verstaerker werden
>mit einem Faktor aus Verstaerkung und Frequenz charakterisiert,
>d.h. mit steigender Frequenz nimmt die Verstaerkung ab.
Das ver�ndert nur den Kontrast, bzw. die Helligkeit. In dem konkret
zugrundeliegenden Fall tippe ich aber auf falsch eingestellte Ab-
schlu�widerst�nde (z.B. 1kOhm statt 75 Ohm). Hier sollte n�mlich
eine sog. Leistungsanpassung stattfinden und nicht Spannungs-
anpassung (Ri = Ra).
>Die Grenzfrequenz eines Verstaerkers wird mit einem Punkt
>festgelegt, an dem die Verstaerkung auf einen gewissen Wert
>gefallen ist. Kann der Verstaerker keine steilen Flanken
Der Wert ist bei 70,7% Signalamplitude festgelegt.
>mehr liefern, werden aus rechteckig eingehenden Signalen nur
>noch Trapeze oder Saegezaehne. Besonders deutlich sollte
>sich das bei dem defaultmaessigen Raster des X-Hintergrundes
>sehen lassen, das bei hoeheren Aufloesungen auch gerne zu
>Moire-Erscheinungen neigt. Der permanente sw/ws-Wechsel ist
Das Moir�e resultiert aus der �berlagerung von Raster und Bildschirmmaske.
>BTW auch die hoechstmoegliche Frequenz beim Bildschirmansteuern
>und ist damit eine besondere Stresssituation fuer die Technik.
>
richtig
>Sehr beliebt sind auch mechanische Umschalter im VGA-Strang,
>bei denen ich bis jetzt IMMER Schattenbilder (seitlich leicht
>verschobene Doppel) hatte.
>
Hier kommen in erster Linie zus�tzliche Kapazit�ten zum Tragen, die
durch l�ngere Kabelwege, mechanische Schalter u.a.m. hervorgerufen
werden. Man nennt dies auch 'Vorgeister' wie beim Fernsehen durch
schlechte Antennenausrichtung.
>
>Gerhard Sittig
>--
Gru�
Martin
--
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