Warnung: komplett OT, aber was macht's bei DEM Subject?
Und lang ist es wieder einmal geworden. BTW: Ich habe eine
neue Mailadresse -- wer also seinen Filter / sein Killfile
updaten moechte ...
On Sat, 27 Feb 1999, Profit wrote:
>
> On Sat, 27 Feb 1999, you wrote:
> [...]
> >Aber was errege ich mich eigentlich? Das explodierte
> >Mailaufkommen und die Gestaltung der Messages machen eine
> >Teilnahme ohnehin derart aufwendig, dass ich dazu in der
> >Freizeit kaum noch die Chance sehe und mich wohl verabschieden
> >werde ...
>
> Jedem sollten die t�glich f�nf bis zehn Messages von Gerhard Sittig aufgefallen
> sein. Ich brauche also nicht zu erw�hnen, dass die Liste dabei ist, einen ihrer
> besten M�nner zu verlieren.
> Weiter so! Dann wird sich bald auch niemand mehr �ber gewisse Sachen aufregen...
Das Problem ist ganz einfach. Ich gehe arbeiten, und das in
einer kleinen Firma mit den sich daraus ergebenden Arbeitszeiten
und Wochenendschichten. Mein Arbeitsweg hat zum Glueck nur
1.5 Stunden taeglich (im Winter ein wenig mehr, wenn Touristen
im Weg stehen auch :). Und mein Rechner telefoniert dreimal
taeglich (04,15,21 Uhr, deshalb die Post so stossweise ...).
Das sieht dann i.a. so aus:
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[ ... ]
fetchmail: 87 messages for USER at pop.gmx.net.
[ ... ]
fetchmail: 100 messages for USER at pop.gmx.net.
[ ... ]
fetchmail: 131 messages for USER at pop.gmx.net.
[ ... ]
fetchmail: 155 messages for USER at pop.gmx.net.
[ ... ]
fetchmail: 196 messages for USER at pop.gmx.net.
[ ... ]
fetchmail: 198 messages for USER at pop.gmx.net.
[ ... ]
fetchmail: 71 messages for USER at pop.gmx.net.
[ ... ]
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Da ist es nicht sonderlich schwer nachzurechnen, warum
mich einzelne Sekunden wegen "Subject: HILFE" oder
dreifache turnarounds wegen "Ich bin neu" - "WAS ist denn
Dein Problem" - "Es druck nicht" - "Zitiere die Logs" -
"DA ist die Beschreibung" - "Mach folgendes ..." oder das
stumpfsinnige Vollquoting aufregen. Das gleiche gilt fuer
aneinandergeklatschte Zeilen mit weit ueber 70 Zeichen Laenge
oder diese Mailfrontends, denen man nicht die zitierten und
die neuen Anteile ansieht. Vielleicht kann man sich mit
sowas arrangieren, aber es bedeutet JEDESMAL Mehraufwand.
Ich glaube nach wie vor nicht, dass das Einfordern von
ordentlich formatierten Messages anmassend ist. Angesichts des
Verhaeltnisses von tausend Lesern zu einzelnen Autoren ist es
IMO sogar sehr viel arroganter zu sagen "Sollen doch die tausend
ruhig die Muehe haben, die ICH mir jetzt nicht machen will."
Fuer den Schreiber ist es eine Kleinigkeit, lesbare Messages
mit halbwegs vollstaendigem Inhalt zu verfassen. Alles andere
ist Verschwendung von Ressourcen ANDERER Leute. Wenn's aus
Unwissenheit passiert, wird man drauf hingewiesen und macht es
das naechste Mal besser. Wenn's aber immer wieder passiert,
muss man sich schon mal fragen lassen was man von Hoeflichkeit
anderen gegenueber haelt. Und wenn man an andere Menschen
herantritt und Hilfe erwartet, darf man ruhig auch selbst
etwas zur Unterstuetzung der Antwortenden tun.
All diese Punkte sind eigentlich Allgemeinplaetze und mit
ein wenig Nachdenken kommt man auch selbst drauf. Wenn man
hier etwas laenger als drei Tage mitliest, begreift man dann
auch irgendwann, woher harsche Reaktionen kommen. Und ich
halte nach wie vor jede der hier oder per PM stattgefundenen
Zurechtweisungen fuer eine Hilfestellung (auf lange Sicht,
d.h. ueber die Nasenspitze hinaus blickend). Ich bin mir
auch sicher, dass es anderen Leuten nicht anders geht als
mir. Ich bin hier bei weitem nicht der einzige, der hilft.
Neben mir gibt es noch viele mit dem gleichen Enthusiasmus und
noch mehr Kompetenz. Ich glaube ja nicht einmal ein extrem
hohes Mailaufkommen zu haben (wer fuer die Arbeit an mehreren
Themen dicht dranbleiben muss, wird noch mehr zu bewaeltigen
haben), es ist halt nur viel fuer die FREIZEIT. Nur sind
nicht alle Teilnehmer hier arbeitslos oder in der Ausbildung
und keiner wird von seinem Broetchengeber dafuer bezahlt, den
unbegruendeten Anspruechen Gedankenloser nachzukommen. Man
hilft hier einander und erwartet dafuer auch Eigeninitiative.
Die vergangene Diskussion uebrigens (falls sich noch
irgendjemand erinnert :) habe ich immer mit solcher Vehemenz
gefuehrt, weil ich die Arbeit fuer die hier Beteiligten
(mich dabei natuerlich eingeschlossen) in einem HANDHABBAREN
Rahmen halten wollte. Zu keiner Zeit ging es um persoenliche
Animositaeten oder privaten Zwist, sondern immer nur darum
dass zur Antwort willige auch die Chance zum Helfen haben
sollten. Wenn meine persoenliche Einschaetzung lautet, dass
die Teilnahme hier zu aufwendig ist, ist die Entscheidung nicht
mehr teilzunehmen KEINE Drohung oder gar Ultimatum. Ich will
damit auch keine Huldigungen oder derlei provozieren sondern
lediglich die Fragenden anregen nochmal drueber nachzudenken,
wie sie an die herantreten, die ihnen helfen sollen.
BTW: Den Vorwurf, ich wuerde mich aufspielen als "Chef der
Liste" und mir anmassen anderen vorzuschreiben, was sie posten
duerfen und was nicht, habe ich nur einmal (als das Thema
"Linux Netzwerk" hiess und die Messages von ganz anderen Dinge
handelten :) hoeren muessen. So richtig nachvollziehen konnte
ich das allerdings nie. Mein Aufruf, mir dazu die Meinung zu
sagen (um abschaetzen zu koennen, ob das eine Einzelmeinung war
oder ob ICH falschliege), hatte drei Messages in die Liste und
zwei per PM zur Folge, die mir alle zustimmten. Merkwuerdig
fand ich, dass es nur so wenige Reaktionen waren. Ich dachte
ich haette entschieden mehr Leuten auf den Schlips getreten.
Also nochmal: Erzaehlt mir, was ich anders machen koennte.
Ich will auf jeden Fall, dass man mit Freude an der Liste
teilnehmen kann, AUCH wenn man selbst fast nie Fragen stellt.
Wenn aber immer nur Arbeit dran haengt und man dabei NICHT das
Gefuehl entwickelt, dass man selbst etwas davon hat (und wenn's
ueberzeugte und zufriedene neue Linux-Anhaenger sind), ist es
einfach nur laestig. Da kann ich dann auch statt Neulinge zu
nerven meine Freizeit fuer andere Dinge nutzen.
Ich empfehle einfach mal http://www.lemis.com/questions.html
zur Lektuere. Das ist zwar eine andere Liste, aber die Probleme
sind die gleichen.
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[ ... ]
In the past, there has been some friction which stems from the
different viewpoints of the two groups. The newcomers accused the
hackers of being arrogant, stuck-up, and unhelpful, while the hackers
accused the newcomers of being stupid, unable to read plain English,
and expecting everything to be handed to them on a silver platter. Of
course, there's an element of truth in both these claims, but for the
most part these viewpoints come from a sense of frustration.
In this document, I'd like to do something to relieve this frustration
and help everybody get better results from FreeBSD-questions. In the
following section, I recommend how to submit a question; after that,
we'll look at how to answer one.
[ ... ]
1. Remember that nobody gets paid for answering a FreeBSD
question. They do it of their own free will. You can influence
this free will positively by submitting a well-formulated
question supplying as much relevant information as possible. You
can influence this free will negatively by submitting an
incomplete, illegible, or rude question. It's perfectly possible
to send a message to FreeBSD-questions and not get an answer
even if you follow these rules. It's much more possible to not
get an answer if you don't. In the rest of this document, we'll
[ ... ]
1. A lot of the points on submitting questions also apply to
answering questions. Read them.
[ ... ]
did it, but try not to be rude. If you find you can't answer
without being rude, don't answer.
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Ich fuer meinen Teil versuche mir gerade den letzten Teil des
Zitats anzutrainieren.
Gerhard Sittig
--
If you don't understand or are scared by any of the above
ask your parents or an adult to help you.
empty subject, richtext, vcard, HTML messages > /dev/null
--
Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an [EMAIL PROTECTED]
schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux