Moin Sabine, 

> > 40%? Evtl. sogar noch bei gleicher Taktrate - bleibt mal auf dem Teppich,
> > Jungs...
> Ein guter Compiler kann schon was rausholen, in einer Assembler-Newsgroup gab 
> ein Benchmark-Thread, da hat jemand ein Beispiel mit einem Intel-Compiler
> kompiliert, das lief etwa 20% schneller als bei mir mitm gcc-Compiler, weil 
> Intel-Compiler etwas besser die Register nutzte.
> Das mit den 40% kann ich mir durchaus vorstellen, wenn der Code grad so hin,
> das die parallele Fliesskommaverarbeitung der PIII genutzt werden kann, aber
> werden eher Spezialfaelle sein, den Kernel wird man sicher nicht 40% schneller
> bekommen.
Das war mein Anliegen - diese 40% kriegt man sicher hin, wenn man ein
Demo-Programm speziell f�r diesen Compiler und den Prozessor schreibt, nur
sind nun mal die meisten Operationen sowohl eines Betriebssystems als
auch eines normalen Anwendungsprogramms letzen Endes Integer-Operationen,
die auch von dieser Multimedia-Streaming-Sonstwas-Technik nicht ein
bi�chen profitieren. 
 
> >
> > Ach ja, auf der Cygnus-Webseite steht nirgends etwas von Kostenlos! Wenn
> > du die verbesserte Compiler-Technik haben willst, darfst du daf�r
> > abdr�cken - in einem "innovative subscription model".
> 
> Hmm, glaub ich aber nicht, der Quellcode wird ja offengelegt, ausserdem 
> verdient  ja Intel sein Geld durch den Verkauf seiner Prozessoren.
Hmmh, also kann das dann in die (nach gcc und egcs) dritte gcc-Variante
einflie�en - auf das uns in Zukunft noch mehr �rger der Art "Programm xy
l�uft  nur auf einem System mit Kernel 4.1.1345, egcs3 4.1.1, libc8 3.1
und qt 4.6.0, aber nur, wenn die installierte gtk+-Version �lter
als 3.1.14 ist" ins Haus steht - ich bin ja jetzt schon entsetzt �ber das
Hin und Her mit libc5/libc6 bzw Kernel 2.0.x/2.2.x gerade an der Schwelle
von Suse 5.3 auf 6.0. 

Diese Problematik ist f�r mich der Hauptkritikpunkt an Linux allgemein
(und eigentlich auch fast der einzige...). 

Nun, wir werden sehen was kommt...
Bis denne...
Sven 

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