On Mon, 22 Mar 1999, joerg wendt wrote:
> 
> Gerhard Sittig wrote:
> > Schonmal "man 5 smb.conf" oder die Samba-Dok Speed.txt
> > versucht?  "socket options = IPTOS_LOWDELAY TCP_NODELAY"
> > probiert?  Oder einfach mal nach den Artikeln gesucht,
> > die hier immer wieder vorbeikommen?
> 
> hallo - nicht boese gemeint - aber 
> 
> 1. ich kann lesen und 2. habe ich schon 
[ ... ]

Ich werde auch nur boese bei offensichtlichem Stumpfsinn oder
Gedankenlosigkeit :>  Gegen Leute mit eigenem Hirn habe ich doch
ueberhaupt nichts ...  Ich konnte mir nur nicht vorstellen,
dass bei einem derartigen Dauerthema wie Samba-Konfiguration
noch keine Loesung in den beiliegenden Doks oder in den Archiven
liegen soll.

Die zweite von mir zitierte Option war nicht in Deinem Zitat
der smb.conf und wird in der Manpage extra fuer den Fall
angepriesen, dass Du bei geringer Netzlast kaum Durchsatz hast
obwohl der Server in der Lage ist mehrere Leute ordentlich
zu bedienen.  Und ich glaube herausgelesen zu haben, dass bei
Dir jemand bremst wenn Du alleine bist.

Mir faellt dann nur noch ein die Festplatte zu entlasten falls
das Netz nicht das Nadeloehr ist.  Die Cache-Groesse (shared
mem size) kann man einstellen (gerne werden 100 MB empfohlen;
oops, ist ja default :) und dann waren da noch read size,
write size, read prediction).

Und ich moechte davon ausgehen duerfen, dass Du nach einer
Aenderung an der smb.conf einen /sbin/init.d/smb restart
machst (die Clients muessen mindestens einen neuen Prozess
als Ansprechpartner nach dem reconnect kriegen, ob ein
trennen/verbinden reicht weiss ich nicht).

> habe ich _nicht_ das problem, das die daten beim schreiben oder 
> lesen (allgemein kopieren) zu langsam uber das netz kommen 
> (bin ca. 10% unter phy. plattengeschwindigkeit) sondern, dass 
> das starten von aplikationen (microstation, msdev-studio, 
> codewright, compileren mit workdir auf server, etc.) unter 
> nt-workstation extrem langsam ist. 

Das klingt, als waeren da viele kleine Dateien beteiligt,
waehrend Du fuer die Durchsatzmessung wenige (eine?) grosse
Dateien nutzt.  Kriegst Du aehnlich geringen Durchsatz beim
testweisen Kopieren ganzer Baeume?  Ist der Verwaltungsaufwand
fuer einzelne Dateien zu gross?  Wie sieht's mit oplocks und
Co aus (die sollen helfen, mein Problem damit ist eher, dass
die zu lange im Cache der Dosen bleiben und ich die nur mit
einem Reboot dort raus kriege, W95 glaubt einfach zu fest an
seinen Cache und ueberdenkt niemals die Aktualitaet der Daten :<
Das muessen die bei Netscape abgeguckt haben).

Und ehe die Frage kommt:  Ich benutze meinen Samba-Server seit
Ende 96 einfach nur, ohne mir je wieder konkrete Gedanken um die
Einstellungen gemacht zu haben.  Mit konkreten Durchsatzraten
kann ich nicht dienen (da muesste ich mir erst die Muehe
machen).  Fuehrt mich nicht in Versuchung, sonst erschrecke
ich mich vielleicht noch und stelle mich an in der Reihe
"Wer optimiert mir mein Netz?" :->  Ich habe BTW extreme
Schwankungen beim Durchsatz gehabt (nach einer Umstellung auf
100MBit mal gespielt).  Zwischen 400 und 3000 (?) KB/s war
innerhalb weniger Minuten so ziemlich alles vertreten und ja,
das Testfile war groesser als der RAM (auf beiden Seiten) und
ich glaubte im Netz allein zu sein (ausser ein paar Automatismen
vielleicht, die evtl Backups ziehen oder Indexe aufbauen oder
weiss der Geier was in den Rechnern so vor sich geht ...).
Ich bin mir ja nicht einmal mehr sicher, mit welchem Dienst
ich die 60 MB Datei hin und her geschubst habe.  Es ist recht
deutlich: Ich habe das Thema nie mit Ernst verfolgt.

> direktes kopieren einer 50 mb-datei
> bei vielen kleinen datei aehnliche ergebnisse

Kopieren fasst den Server nur lesenderweise an?  Hilft es,
die Programme readonly auf den Server zu legen (s.o.
Verwaltungsaufwand)?  Schreibschutz ist fuer Quelltexte
uebrigens auch keine schlechte Idee und kein ernsthaftes
Hindernis.  Von den 3000 Files, die ein einzelnes Projekt
ausmachen, arbeite ich selten an mehr als 20 gleichzeitig.
Und in jedem Fall nehme ich jedes einzelne bewusst in diese
aktuelle Menge auf.


Ist ein wenig laenger geworden, aber "wir werden dem Schwein
schon schlachten, auch wenn ihm quiekt" ...


Gerhard Sittig
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