>Meine frage hat nur indirekt mit LINUX zu tun - es wird mich aber
>hoffentlich niemand steinigen, wenn ich sie trotzdem *hier* stelle.
>
>Ich habe ein verstandnisproblem mit dem/den name-server/n. Ich 
weiss, dass
>ein name-server die funktion hat, aus einem symbolischen bezeichner 
(also
>z.b. thisdomain.com) die entsprechende IP-adresse zu ermitteln.
>
>Wenn ich mich mit einem einzelplatz-pc via ISP ins internet 
einwahle, muss
>ich also die IP-adresse eines name-servers (also den des ISPs) 
angeben.
>
>Ich versuche mich jetzt gerade daran, ein kleines testnetz mit einem
>linux-server (mit S.u.S.E 6.0) als router via t-online mit dem 
internet zu
>verbinden.
>
>1. Muss dazu auf *meinem* server (=gateway) auch ein name-server 
(als
>daemon/prozess) aktiv sein, oder genugt auch lediglich /etc/hosts?

Nein, Du kannst den Nameserver des Providers (hier T-Online) nutzen. 
Dazu muss unter Linux
in der /etc/resolv.conf die Adresse des Nameservers angegeben werden.

>2. *Gibt* es uberhaupt einen solchen name-server (als 
daemon/prozess)? Wenn
>ja, wie kann/muss dieser administriert werden?

Aber sicher - was gibt es unter Linux nicht ;-) installiere den BIND 
aus dem Netzerkpaket.
Die Dokumentation gibt auch gut Hilfestellungen zu Installation.
Du wirst dann noch die Qual der Wahl zwischen BIND4 und BIND8. Etwas 
besser lesbar sind IMHO die
Konfiguratiuonsdateien von BIND4, BIND8 ist natuerlich die neuere 
Version, mit einigen Verbesserungen.

Zur Konfiguration, solange Du nicht unbedingt alles von Hand machen 
willst kann ich nur WEBMIN empfehlen.
Unter http://www.webmin.com/webmin findest Du die aktuelle Version 
0.65, die darunter kann ich nicht empfehlen,
gerade beim Konfigurieren des DNS gibt es da einige Bugs.
Und Webmin konfiguriert nicht nur den Nameserver.
--
Um aus der Liste ausgetragen zu werden, eine Mail an [EMAIL PROTECTED]
schicken, mit dem Text: unsubscribe suse-linux

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