Hallo Karl-Heinz,
die Linux-Distributionen sind leider noch nicht so benutzerfreundlich
wie Win95, es tausend mal mehr Optionen ... wie bei WindowsXY. Mehrere
Abende sind als Linux Neuling gar nichts, rechne mal mit mehreren
dutzend Abenden. Am Anfang mu� massenweise Doku gelesen werden
(man-Pages, /usr/doc/.., /usr/info, ..., /usr/src/Dokumentation/)
Karl-heinz K�nzel wrote:
> Hallo ich sitze hier mit suse 5.3 und versuche, den Internetzugang
> aufzubauen. Also ppp ins Kernel einbinden. Handbuch
> soweit-sogut. Einige Punkte in der Kernelkonfiguration aendern. Ich
> brauch keine PCMCIA, Bandlaufwerk,ATAPI CD ROM usw. Unterstuetzung.
> (Kernel sollte also kleiner werden?!).Dann Kernel�bersetzung. OK. Aber
> das Resultat in /usr/src/linux heisst bei mir nicht vmlinuz (alt:500
> K), sondern *vmlinux (neu:1000 K /WARUM??) und sieht auch unter mc
> (bin am PC mit nc grossgeworden) etwas anders aus. Also mit chmod an
> die Vorgaben von vmlinuz angepasst, umbenannt , vmlinuz -->
> vmlinuz.old, und rueberkopiert.REBOOT, klappt. Glueck gehabt? Frage 1:
> Wo hab ich Fehler gemacht?
>
[......]
Ich wei� nicht wo Du den "*vmlinux" gefunden hast. Der frisch
kompilierte Kernel hei�t zImage und steht irgendwo in /usr/src/...
(suche mit find / -iname zImage). �ber 800 K ist der Kernel eigentlich
nie, denn vorher bricht die Kernelkompilierung ab, weil zu gro�.
Mein Tip: versuche nicht am Anfang alles gleichzeitig zu machen. PPP
l�uft bei jedem Kernel auch ohne Neukomilierung. Es ist zwar einfach
einen Kernel zu kompilieren - wenn eine gewisse H�rde �berwunden ist und
ein ein paar Kleinigkeiten bedacht werden. So sollte der alte lauff�hige
Kernel IMMER bei Lilo ausw�hlbar sein. Dazu mu� vmlinuz.old (z.B. mit
YaST) in den Lilo-boot �bernommen werden. Dazu wiederum mu�t Du Dich
erstmal den ein oder anderen Abend mit Lilo besch�ftigen. Entweder Du
machst das Schritt f�r Schritt mit viel Geduld, oder bleibst bei
WindowsXY oder wartetst noch ein/zwei J�hrchen, bis es so intelligente
Installationsskripten gibt, die alles f�r Dich erledigen wie heute schon
bei BillGates-Software - auch ohne dutzende von abenden sich in Doku
einzulesen.
Ich meine, da� es sich f�r jeden Computer-Liebhaber lohnt, sich
einzulesen. Fr�her oder sp�ter treten n�mlich Probleme auf, die nie mit
auch noch so intelligenten Skripten l�sbar sind. Dann n�mlich mu� die
Maschine verstanden werden, dann n�mlich offenbart sich die St�rke von
Unix, dann n�mlich sind WindowsXY (und ebenso universelle
Linux-Installationsskripten) am Ende.
gru�
Ekkard
--
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