Hallo zusammen, 
danke an alle. Ich sehe einen möglichen Wechsel jetzt noch kritischer. 
Der Einsatzwunsch für InDesign kam übrigens aus dem Marketing - für die
scheint das das richtige Werkzeug zu sein. 

Koma-Layouten kenne ich ühbrigens schon von Quark - und habe mich doch nie
wirklich mit diesem Werkzeug anfreunden können. 
Manuelles Layouten ist sowieso nicht mein Ding, ich bevorzuge schöne
Templates. 
Und im übrigen reizt man in der TD die Layout-Möglichkeiten doch eher selten
aus. 

Als angestellter technischer Redakteur bzw. Gruppenleiter ebendieser haben
wir sowieso ein permanentes Problem:
Am Anfang, als Unwissende, lässt man uns in Ruhe unsere Arbeit tun.
Dokumente schreiben. Durch das Schreiben gewinnen wir aber immer mehr
Expertenwissen - 
wieviele Querschnittsexperten hat eine Firma denn? Die meisten sind doch
Fachidioten. Damit werden wir aber auch immer mehr für andere Tätigkeiten
"missbraucht".
Bereits jetzt kann meine Gruppe nur noch etwa 50% Arbeitszeit für die
eigentliche technische Redaktion aufbringen. Deprimierend irgendwo. 
Jedenfalls habe ich unter diesen Umständen nur noch extrem reduziert Lust,
bewährte Werkzeuge aufzugeben. 

Nochmal danke an alle und mfG

Frank


Frank Roscher
innotec GmbH




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Michael Müller-Hillebrand [mailto:[EMAIL PROTECTED] 
Gesendet: Freitag, 6. Juli 2007 17:56
An: [email protected]
Betreff: Re: [Frame-User-Talk] FrameMaker versus InDesign / Konvertierung

Da war ja heute Nachmittag echt was los...

Die schöneren Layout-Features haben auch einen anderen Preis:
Performance. Ja, auch FrameMaker wird langsam, wenn sich in einem
Dokument viele Tabellen ansammeln, dies ist aber immer noch kein
Vergleich zu InDesign.

Bezüglich XML-Unterstützung (hier kann ID eigentlich nur als
Formatierer, nicht aber als Editor verwendet werden) oder genereller
Eignung für Single-source-Publishing sieht es auch suboptimal aus. Zudem
sollten Sie auch Ihren Übersetzungsdienstleister fragen, wie erfreut er
über InDesign-Dokument wäre bzw. welche Anforderungen dann gelten bzw.
mit wieviel Nachbearbeitungsaufwand Sie rechnen müssen.

Außerdem gilt natürlich immer: Never change a running system!

Schöne Grüße,

- Michael Müller-Hillebrand

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Talk mailing list
[email protected]
http://lists.framemaker.de/mailman/listinfo/talk

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