(Sorry f�r die sp�te Antwort. Ich hab ein paar Tage krank flachgelegen...)

* Bjoern Pfeiffer ([EMAIL PROTECTED]) wrote/schrieb:

> wrapmargin setzt doch den Abstand vom rechten Bildschirmrand,
> auch -  wenn der gerade mal maximiert ist!? Ich glaube, ich fahre
> da mit "set textwidth=65" besser.  

Oh, klasse. Schon geklaut. :-)

> Mein Entrag in .muttrc lautet jetzt also: set editor="vi -c 'set
> wrap lbr showbreak=--> textwidth=65' -c '/^$'"

Warum benutzt Du da lbr und showbreak zusammen mit wrap und textwidth? Wenn
ich die Anleitung richtig verstehe, tun die doch v�llig gegens�tzliche
Dinge.

> > Mein Projektleiter auf der Bank ersetzt bis zum n�chsten
> > Leerzeichen mit "cE", ich habe mir "ct " angew�hnt. 
> ct tut bei mir gar nichts, ich mache immer (c)hange (w)ord.

Man beachte das Leerzeichen. "ct ". "cw" nimmt ja leider nur Buchstaben und
keine Satzzeichen mit.

> > Ich verwende beim �ndern der Einr�ckungsebene (es soll
> > klassische vi's geben, die das nicht automatisch erkennen) "^D"
> > und "^T" im Einf�gemodus, er dr�ckt auf Escape und r�ckt mit
> > "<<" und ">>". 
> ^T macht bei mir schon wieder keinen Effekt - ^ ist doch der
> Zeilenanfang?

Ne, sollte "Ctrl-T" und "Ctrl-L" hei�en.

> > Ich hab doch die ganze Zeit gesagt: VI ist ein total
> > benutzerfreundlicher Editor, der einer D�monisierungskampagne
> > zum Opfer gefallen ist. :-)
> Jap.  Das Beste an Linux ist immer noch die bash. TAB und die
> Pfeiltasten rauf/runter fand ich von Anfang an einfach genial.

Naja, wo Du schon damit anf�ngst: Warum nicht gleich "set -o vi"? 

> Und dann, im KDE der SuSE 6.2, das krasse Gegenteil von solchem
> Luxus. Und leider hat sich daran ja nicht viel ge�ndert.  
> 
> GUI != Komfort

GUI? 21"-Monitor mit 12 xterms!

> Nimm mal einen blutigen Anf�nger im Umgang mit PCs und setz ihn
> vor eine Windows/KDE -Kiste  -- da mu�t er  dann erst mal lernen,
> die Maus zu bedienen (das ja ist wirklich nicht einfach, zu
> Anfang) und sich irgendwie in dem zurechtzufinden, was ihm da vor
> die Nase gesetzt wird. 
> 
> Setz ihn vor eine shell, die du mit ein paar hilfreichen aliasen
> und scripten versehen hast, zeig ihm/ihr die Magie der Tabulator
> Taste und der Pfeiltasten, und er/sie wird in kurzer Zeit sehr
> viel weiter kommen. 
> 
> Ich finde es jedenfalls sehr viel intuitiver/direkter an einem
> prompt "mail" einzugeben, oder "sendmail", "fetchmail", usw, als
> ein Icon mit einem gro�en N drauf zu klicken und zu warten, was
> passiert.

Es kommt aber vielleicht auch drauf an, was der einzelne in der Lage ist,
daraus zu machen. Ich w�rde nicht gerade behaupten, da� das GUI im
allgemeinen der Verbreitung des Computers hinderlich war. Microsoft hat nur
leider mit dem "Startmen�" eine Abstraktion eingef�hrt, der jetzt alle 
anderen (auch die Linux-Desktops) blind nacheifern. 

Das kann man zum Beispiel Apple zugute halten: Es gibt keinen Apple-User, 
der nicht wei�, was Verzeichnisse und Dateien sind, aber 70% der Leute, die 
noch nie was anderes als Windows gesehen haben, wissen �berhaupt nicht, da� 
hinter "Programme" und "Eigene Dateien" ein Dateisystem steckt.

> Wer zum Teufel braucht z.B. sowas wie kedit? 

Na, Leute, die sich noch nicht an das Leben au�erhalb der Matrix gew�hnt
haben. Hast Du mal den exzellenten Text "The Microsoft Matrix" gelesen?

http://chrisworth.com/oddments/the_microsoft_matrix.html

Die ersten paar Abs�tze mit der franz�sischen Innenpolitik sind etwas
langatmig, aber dann wirds interessant.

> Falls also noch jemand Urlaub braucht vom GUI-Overkill:
> echo "exec wmaker" > ~/.xinitrc

Ich erfreue mein Auge grade an Helix Gnome, sorry. ;-)

-martin

P.S.: Falls ich wirres Zeug geschrieben habe: Ich bin noch etwas
geschw�cht. :-(

-- 
The day Microsoft makes something that doesn't suck,
is probably the day they start making vacuum cleaners.
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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