Diese Meldung aus dem heise online-Newsticker wurde Ihnen von "Denny Schierz <[EMAIL PROTECTED]>" gesandt. Wir weisen darauf hin, dass die Absenderangabe nicht verifiziert ist. Sollten Sie Zweifel an der Authentizit�t des Absenders haben, ignorieren Sie diese E-Mail bitte. -------------------------------------------------------------------- Ich wei� nicht, aber irgendwie erinnert mich das an einen Joke von Mittermeier, wo die Jehovas Zeugen an der T�r klingeln :-D
cu denny ps. Das soll nicht hei�en, das diese Sekte Microsoft gleichgestellt ist, um eventuellen Klagen gleich vorzubeugen ;-) -------------------------------------------------------------------- Verschlossene T�ren f�r Bill Gates in Indien Indien wird f�r Microsoft anscheinend immer mehr ein hart umk�mpftes Pflaster. W�hrend seines Besuches[1] dort wurde Bill Gates unmissverst�ndlich deutlich gemacht, dass Linux den Vorzug bekommt, berichtet die India Times. Digvijay Singh, Premierminister des Bundesstaates Madhya Pradesh, soll dies dem Gr�nder des weltgr��ten Softwareunternehmens in New Delhi pers�nlich mitgeteilt haben. "F�r uns geht es nicht um eine Abw�gung zwischen Linux oder Microsoft. Wir haben vielmehr die Wahl zwischen einer freien Software und einem Monopol", verdeutlicht Singh in der Zeitung seinen Standpunkt. "Wenn wir Informationen an die �ffentlichkeit geben, sollte dies nicht mittels propriet�rer Software geschehen." Der Bundesstaat Madhya Pradesh, dessen Hauptstadt Bhopal vor 18 Jahren durch einen Chemieunfall[2] traurige Ber�hmtheit erlangte, macht heutzutage durch ehrgeizige IT-Projekte von sich reden: Das E-Government-Vorhaben Gyandoot e-governance[3], das mittlerweile 26 der 45 Bezirke abdeckt, erhielt vor zwei Jahren den Stockholm Challenge Award. Mit dem Headstart-Programm will die Regierung den Einsatz von Computern an Schulen forcieren. F�r Headstart kommen in der ersten Phase Microsoft-Produkte zum Einsatz, doch im n�chsten Schritt soll Linux verwendet werden. F�r den Koordinator des Schulprojekts ist der Kostenfaktor bei der Wahl des freien Betriebssystems ausschlaggebend. Au�erdem neigten schlie�lich auch eine Reihe anderer Staaten wie zum Beispiel Deutschland[4] zum Einsatz von Open Source in der Verwaltung. Dennoch zeige der Einsatz von Microsoft-Software im Headstart-Programm, dass es keine grunds�tzlichen Ressentiments gegen Microsoft gebe. F�r Bill Gates, der in den kommenden drei Jahren 400 Millionen US-Dollar in Indien investieren will, wohl kaum tr�stlich, zumal auch der indische Minister f�r Informationstechnologie ein Anh�nger des Open-Source-Prinzips[5] ist. (anw[6]/c't) URL dieses Artikels: http://www.heise.de/newsticker/data/anw-20.11.02-002/ Links in diesem Artikel: [1] http://www.heise.de/newsticker/data/pmz-13.11.02-000/ [2] http://www.krisennavigator.de/rifa4-d.htm [3] http://gyandoot.nic.in/ [4] http://www.heise.de/newsticker/data/odi-28.02.02-000/ [5] http://www.heise.de/newsticker/data/anw-10.10.02-002/ [6] mailto:[EMAIL PROTECTED] -------------------------------------------------------------------- Copyright 2002 by Verlag Heinz Heise ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

