Hi,

als ich Linux auf dem Laptop zu nutzen angefangen habe, habe ich immer
den Kernel selbst kompailiert. Das machte ich weil damals kam 2.6 raus
und manche Patches, die ich benotigte, waren nicht drin (SWsusp2,
acpi...). Hatte nie Probleme mit der Stabilität. Oft aber musste ich
den Kernal wieder backen, um diesen oder jenen Treiber einzubinden.
Irgendwann um die 2.6.15, habe ich dann Debian Stock von Testing
instaliert. Seit dem nutze ich immer die Kernels von Testing und hatte
nie Probleme. Irgendwelche Geschwindigkeitnachteile habe ich auch
nicht bemerkt. Alles was ich brauche ist jetzt drin.
Pro:
Hast eine "stabile" Maschine, und bastellst mit dem Hardware nicht
viel (Server Einsatz). Leidest an der RAM Mangel. Brauchst etwas
besonderes(susp2 ist noch nicht in den Kernel eingebunden...) oder
hast irgendwas exotisches. Möchtest den "Geek" Faktor erhöhen:).
Kontra:
Kann passieren das du oftmals wieder backen musst...irgendwann hast du
die Schnautze voll. Wenn du aber aufpasst und schaltest nur die
unnotige Features aus und bildest alle Treiber als Module. Dann kannst
du das vielleicht bisschen vermeiden:).

Gruss Kemal

On 8/3/06, Bernhard Guillon <[EMAIL PROTECTED]> wrote:
Christian Felsing wrote:
>  Bei mir läuft das unter Debian Sarge mit einem selbstgebackenen
> Kernel 2.6.17.7.
>
Da mich das mein Linux Pate wohl auch bald fragen wird - was sind die
Vor- und Nachteile eines selbstgebackenen Kernels, wenn man nicht gerade
etwas spezielles benötigt?

Was auch noch gut wäre ist eine Auflistung von wichtigen und eher
unwichtigen Features.
Da ich meine Kernel nur selbst baue, wenn ich etwas spezielles benötige,
kenne ich mich damit leider nicht so sonderlich gut aus.

Tausend Dank!
Bernahrd


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