Christian Felsing wrote:
Es stehen also folgende Varianten zur Diskussion:

Zwei getrennte Termine
Vorteil: Nur ein Raum notwendig
         - Kein Zeitdruck in beiden Veranstaltungen
         - Bei Nutzung des 'großen' Raums Flohmarkt möglich
Nachteil: Zwei Anfahrten

Am selben Tag, wobei das Seminar z.B. gegen 15 Uhr beginnt
Vorteil: Nur ein Raum notwendig
Nachteil: Evtl. Zeitdruck bei der Installation [Evtl. ist lustig. :-) ]
          - Wenig Zeit für Seminar.

Am selben Tag, in getrennten Räumen als Parallelveranstaltung
Vorteil: Nur eine Anfahrt
Nachteil: Bei Installation evtl. Teilnahme an bestimmten Seminaren nicht
möglich
          - Durch 'rein/raus' viel Unruhe im Seminarverlauf.
          - Alle wollen ihre Installation um 7:30 Uhr ;-)

Die Entkopplung ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man das Chaos beim
letzen Male betrachtet.

Ich denke in diesem Zusammenhang sollte man auch mal die zu installierenden Softwarepakete (z.B. OpenOffice, iptables, etc.) und die Agenda für das Seminar besprechen. Hier sollten sich zumindest Parallelen aufzeigen.

Die Installationsparty sollte nicht nur als 'Nebenprodukt' 'ne
vernünftige Basis für den WS ergeben, sondern auch das Thema
Installation (was und warum) Beleuchten.
Zumindest bei mir gab's in den Anfangszeiten keine Installation die so
wirklich lange auf dem PC drauf war. Das legt sich zwar mit der Zeit
(oder verlegt sich auf den Zweitrechner) aber über mehr Know-How hätte
ich mich damals schon gefreut.
Die Installation sollte dem Teilnehmer auch ein paar Basics für die
Administration mitgeben, wie z.B. Paketinstallation, Userverwaltung und
Einrichtung Internet. Bei einer Veranstaltung an der FH FFM wurden auch
schon Fragen gestellt, wie z.B. "Zentrale Verwaltung der User wie bei
Windows ADS". Ist auch sehr einfach möglich, nämlich mit PAM-LDAP über
ldaps Protokoll. So etwas wie Gruppenrichtlinien gibt es unter Linux
zwar nicht, aber bisher hatte ich den Eindruck, dass man bei Linux das
auch nicht braucht. Die wichtigsten Dinge werden via LDAP übergeben und
wenn lokal Dateien auf den Workstations zu ändern sind, dann kann das
ein Skript mit SSH erledigen.

Im Verlaufe der Installation sollten die benötigten User angelegt und dann im Rahmen des Seminars die Userverwaltung im Detail besprochen werden. Günstig wäre natürlich wenn das Seminar sich an bestehende Literatur anlehnt oder entsprechende Dokumente/Präsentationen im Verlaufe des Seminars verteilt werden.

Für einen Anfängerworkshop sollte aber erstmal genügen, dass das
überhaupt geht.


Phuuu..., ich dachte schon wir müssen jetzt doch den Win ADS Server aufsetzen. ;-)

Gruß,
Klaus
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