Ich richte mich nun danach, wie empfohlen, die "Anforderungen" zu ändern. Eine gute Lösung ist das allerdings nicht.

Selbstverständlich will/muß ein ein Nutzer (Redaktuer) heute eigentlich Dateinamen ohne solch strikte Restriktionen nutzen können.

In meinem Fall pflegen die User Dokumente via TYPO3 und FTP. Während beim Upload in der TYPO3-Umgebung Dateien automatisch umbenannt werden, ist beim Upload via FTP anders und diverse Sonderzeichen und Leerzeichen sind möglich. Hier beißt es sich dann und es ist den Leuten nicht mehr nahezubringen warum Dateinamen angepasst werden müssen, denn beim Rest der EDV wo die Dokumente genutzt werden, gibt es diese Probleme ohnehin nicht in der Form. Der hier angemerkte "kleinste gemeinsame Nenner", nach dem man sich richten muß, ist in meinem Beispiel also erstmal TYPO3! Und der Aufwand und Ärger der durch nötiges Umbenennen von Dateien entsteht, ist bei den Nutzern groß genug das dies für andauernde Kritik am System sorgt. Die User werden sich definitiv absolut nicht an Vorgaben halten und es wird zwangsläufig darauf hinauslaufen das das über kurz oder lang ein Ersatz zu TYPO3 zum Einsatz kommen wird, wenn keine Möglichkeit besteht das hier komfortabler gearbeitet werden kann.

Der eigentlich erwartete "gemeinsame Nenner" ist für User heutzutage eher etwas das mindestens eine Bequemlichkeit aufweist wie z.b. von iOS-Appz, Dropbox, Windows, OSX usw. gewohnt - Da arbeitet man mit, so soll es mindestens auch woanders sein.

Und da ich davon ausgehe, das ich nich der Einzige bin der mit so einer Situation konfrontiert ist, frage ich hier nochmals: Was für sinnvolle Möglichkeiten/Lösungen gibt es, um hier entgegenkommen zu können? Es muß sie ja geben - mindestens für die nahe Zukunft. Soll nicht z.B. in den neuen TYPO3-Versionen auch Cloudspeicher wie DropBox angebunden werden können? Auch hier würden sich ja vermutlich wieder Konflikte ergeben.


MfG



Am 20.12.13 14:44, schrieb Peter Linzenkirchner:
Hallo Gert

Im internationalen Bereich gilt oft der kleinste gemeinsame Nenner. Denk mal an 
Domänen mit Umlauten…

Nun, es gibt sie. Insofern verstehe ich das eigentlich als Argument in meine 
Richtung.

Das ist der Kasus Knacktus, alle Linux Versionen sollen/müssen
weltweit funktionieren.

und da ist eine nationale Sicht sehr engstirnig.

Linux-Systeme können Unicode und auch Unicode-Dateinamen, es gibt Umlautdomains 
und Unicode-URLs. Funktioniert also. Wir dürfen Unicode-Dateinamen eigentlich 
nur deshalb nicht verwenden, weil einige häufig genutzte Tools damit nicht 
umgehen können. Was das mit Engstirnigkeit zu tun haben soll, erschließt sich 
mir nicht.

Welcher Amerikaner kann deutsche Umlaute aufrufen oder welcher
Kanadier kann schwedische Zeichen eintippen, von Finnland, Russland,
Südamerika oder Afrika wollen wir gar nicht reden.

Ich habe eine höhere Meinung von der durchschnittlichen Intelligenz der 
Menschen. Das geht sogar auf Tablets ziemlich einfach. Und wer Arabisch lesen 
kann, kann es sicher auch eingeben.

und darum ist es so sinnvoll : "Der kleinste gemeinsame Nenner"
und das ist und bleibt nun mal "ascii"

Das höre ich seit 20 Jahren. Aber während das System zu Zeiten der 
8-Bit-Prozessoren stimmig war (Erweiterter ASCI-Zeichensatz = 8 Bit bzw. ein 
Prozessorzyklus), gilt das heute nicht mehr. Heute ist es in erster Linie 
Tradition.

Wie sagte der Bär im Djungelbuch: Geh weg, die machen nur Ärger.

Du meinst das hier:

http://www.youtube.com/watch?v=73ctpnWJhyI

Aber ist das jetzt Selbstironie, oder weiß du nicht, wie es danach weiter geht?

http://www.youtube.com/watch?v=Ta1mzaqOp4Q

Sorry, aber Baghira hat Recht, nicht Balu :-)

Gruß
Peter

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