VAART-bericht van: <[email protected]> Rechenbeispiel über Wirksamkeit einer Abwrackaktion.
Wir nehmen mal an, dass die momentane Situation vor allen Dingen die Schiffe über 500 Tonnen betrifft. Von diesen Schiffen gibt es im Rheinstromgebiet etwa 6000 mit einer durchschnittlichen Tragfähigkeit von 2000 Tonnen haben. Von diesen Schiffen sind 20% oder 1200 Schiffe zu viel, weil die Mengen in gleichem Mass zurück gegangen sind. Wenn wir eine Lösung finden, diese 20% Schiffsraum zu einem Durchschnittspreis von 300 Euro aus dem Markt zu bekommen durch Verschrottung, benötigen wir 720.000.000 Euro. Selbst wenn dieser Satz von 300 Euro je Ladetonne nicht ausreichen würde, würde das System stehen. Die verbleibenden 80% der Schiffe übernehmen diese Last von 150.000 Euro je Schiff. Wenn die EU diese Summe vorfinanziert, können wir den Betrag in 5 Jahresraten von 30.000 Euro zurück bezahlen. Wir alle wissen, dass wir den Betrag von 30.000 Euro heute mit einem 3000 Tonnenschiff allein in einem Monat verlieren. So ist das Projekt ein Perpetuum Mobile, es trägt sich nicht nur von allein, es bringt auch noch Gewinn. Natürlich sind da noch viele Fragen dahinter. Von den Abwrackern, der Ausstiegswilligen, denjenigen, die ihr Schiff aufgeben wollen (oder ohne diese Maßnahme aufgeben müssen), sind noch viele, die weiter arbeiten müssen und wollen. Es wäre einfach zu sagen, dann sollen die doch als Personal auf die verbleibenden Schiffe gehen. Damit würde der Anteil der sprachunkundigen in der Schifffahrt wieder etwas verringert werden, Bestrebungen das Rheinpatent mit einem Jahr Ausbildung zu verleihen, weil man nicht genug Opfertypen für die neuen Chinaschiffe hat, könnten wieder in der Schublade verschwinden. Manche der Abwracker, die ihr Schiff schon weitgehend entschuldet haben, könnten in die gesunden Unternehmen einsteigen und so Steuerzahlungen wegen Buchgewinn vermeiden und diese Unternehmungen finanziell gesunder darstellen. Raum genug für Überlegungen in jeder Richtung, wenn der Grundgedanke bleibt, 20 % der Schiffe müssen weg. Möglich wäre es auch, einen Gedanken aus den 90ziger Jahren aufzugreifen. Bei den Schiffen nur den Laderaum zu verschrotten, Vor- und Achterschiff zusammenfügen und dem Schiffer so seine geliebte Heimat zu lassen. Hierbei müsste nur sichergestellt werden, dass solche Schiffe nie mehr zurückgebaut werden können. Eine Regelung, dass nur noch ein Schiffsattest für ein Frachtschiff oder ein Schubboot ausgestellt wird für ein vollständig neues Schiff, würde hier ausreichend greifen. Statt Gedanken über niemals funktionierende Zusammenarbeitsverbände sollte vielmehr in Richtung Abwrackung gedacht werden. Immerhin war die letzte Aktion der Grundstein für fast ein Jahrzehnt wirtschaftlichen Aufstiegs mit einer Modernisierung und Wertsteigerung der Flotte wie nie zuvor. Abwrackwürdige Schiffe? Die gibt es noch genug. Jedes Schiff das in den nächsten Jahren eine neue Maschine bräuchte, jedes Schiff das in der nächsten Zeit einen neuen Boden braucht, jedes Schiff das mehr als 30% des momentanen Wertes investieren muss, ist abwrackwürdig. Sentimentalität darf keinen Platz haben wenn es um das Überleben eines ganzen Gewerbes geht. Oder glaubt jemand, dass diese Krise so einfach vorbei geht. Das schlimme an 2,60 Ara Krotzenburg ist doch nicht, dass da ein Schiffer Geld zulegt beim Fahren, bei Berücksichtigung der wichtigsten Kosten. Das katastrophale ist doch, dass die Verladerschaft in ganz Europa erkennt, welches kaufmännische Niveau die Marktführer in der Partikulierschaft haben. Das sind doch die Leute, die nach einem Gewinn im Lotto so lange fahren, bis das Geld alle ist. Aber in der Not werden wir alle so, die Devise lautet doch nur noch, Verluste die durch den Kapitaldienst entstehen zu mindern durch etwas Deckungsbeitrag nach Gasöl, Versicherung und einen kleinen Teil der Lohnkosten. Man sollte sich ehrlicherweise bewusst werden, dass es nie der Schiffer war, der für eine auskömmliche Fracht gesorgt hat. Es kam immer von außen. Es war immer der Verlader über den Befrachter, der wenn er kein Schiff bekam, eben etwas zulegte bis zu den bekannten Spitzenfrachten im letzten Jahr. Zugegeben, der eine Schiffer hat die Not der Verladerschaft besser und früher erkannt und für sich mehr raus geholt. Aber in der Tendenz kam es immer von aussen. So wie Kleinwasserperioden immer für ein besseres Geschäft gesorgt haben, so wird auch die Kapazitätsreduzierung durch Abwrackung Kleinwasser erzeugen, sprich Schiffsraumreduzierung. Kleinwasser geht weg durch etwas Regen und das Geschäft ist wieder da wo es war. Bei einer Kapazitätsreduzierung durch Abwrackung bleibt das kleine Wasser. Jetzt gibt es auch noch due Gutmenschen unter uns, die sorgen sich wenn bei reduziertem Schiffsraum noch Kleinwasser dazu kommt, dann bekommt der Verlader kein Schiff. Doch doch, er bekommt für die wichtigen Transporte immer ein Schiff, auch im Winter wenn die Kanäle zugfroren sind, wenn durch Hochwasser alles gesperrt ist, ging das Leben immer weiter. Der Verlader muss dann eben tief in die Tasche greifen. Wenn nun die Tonne Getreide von Metz nach Köln zu den Mühlen statt für 4 Euro für 20 Euro gefahren würde, wäre das 1 Kg-Brot am andern Tag tatsächlich um 1,6 Cent teurer. Die Reservekapazität soll der zahlen, dem sie nützt, dem, der sie will. Kostenlos können wir dafür nicht stehen. Beste Grüße Hans-Peter Duhr > VAART-bericht van: "Henk Eerkes" <[email protected]> > > Ik denk dat je alleen gedwongen tegen de kant komt als je niet meer aan je > verplichtingen kunt voldoen en dat mensen met grote,nieuwe schepen die > ongezond hoog gefinancierd zijn daar toch het eerst last van zullen hebben. > Verder snap ik niet waarom er zonodig weer een nieuwe coöperatie opgericht > zou moeten worden. > Wordt dan gewoon lid van de PTC of de NPRC of SABON ofzo dan kun je in ieder > geval een beetje controleren of je belazerd wordt of niet.Je hebt dan als je > wilt inzage in de boeken en mocht er wat aan de spreekwoordelijke strijkstok > blijven hangen dan is dat in ieder geval ook een beetje je eigen strijkstok > en zie je daar d.m.v. een winstuitkering ook weer wat van terug. > Verder vind ik dat er wel erg veel en snel gepiept wordt hier. Had er dan > werkelijk iemand de illusie dat we nu voor altijd hoogconjunctuur zouden > houden? Dat is in de geschiedenis noog > nooit gebeurd en er was dan ook geen enkele reden om te denken dat er niet > weer eens een recessie zou komen het enige onverwachte is wat mij betreft de > snelheid waarmee dit is gegaan. > groeten, > Henk > >> Nu iets om over na te denken wie gaat er het eerst tegen de kant >> - >> de ondernemer met veel hypotheek of de ondernemer met weinig hypotheek >> - >> ik denk de ondernemer met weinig hypotheek het eerst tegen de kant komt te >> - >> liggen omdat dit voor de bank minder geld kost dan als je de schepen met >> veel >> - >> hypotheek dit kost voor de bank minder geld en je haalt scheepsruimte uit > de >> markt >> - >> dit geeft meer ruimte voor de schepen met veel hypotheek dus meer > inkomsten >> voor de bank >> - >> daarom denk ik dat we met de kleine oude schepen een front moeten vormen >> - >> om dit tegen te gaan volgens mij is een coöperatie met een vrijwillige >> toerbeurt >> - >> geen slecht idee maar we krijgen heel weinig reacties van collega?s die > met >> ons willen >> - >> meedenken dat vind ik heel jammer maar het is niet anders de meeste > denken >> ik >> - >> heb geen probleem of ik heb weinig hypotheek de bank laad mij wel varen ? >> - >> goede gedachte ? de toekomst zal het leren ik denk dat je met een passieve > >> houding >> - >> niks gaat bereiken we moeten iets doen en proberen om betere vrachtprijzen > >> af te >> - >> kunnen dwingen nu varen we voor veel te weinig geld en dat is voor niemand > >> die >> - >> een schip heeft leuk . >> - >> daarom hoop ik dat er nog meer collega?s met ons willen meedenken >> - >> Roel Koopmans ms SANTIAGO [email protected] > > * Wat doet de markt? 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