VAART-bericht van: "Moselschiff" <[email protected]>
Beste Harm, Sie haben recht, es sind nicht die neuen Schiffe, die weg müssen, es sind die alten, die leider nie rechtzeitig gesloopt werden. Die neuen Schiffe sind wirtschaftlicher zu betreiben als die alten. Wegen der Überkapazität sind die neuen Schiffe zwar das Problem von heute, aber auch die Chance von morgen, um gegen die anderen Verkehrsträger zu konkurrieren. Wenn wir heute eine neue Sloopaction fordern, wird diese in allen EU-Binnenschiffahrtsländer stattfinden. Auch alle Eu-Schifffahrtsländer müssen sie bezahlen. Was wird denn passieren, die Länder wie Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Slowenien, Tschechien und Polen werden die auf unserm Markt aufgekauften Schiffer verschrotten und haben nun auf einmal Geld in der Hand, um bei uns die Schiffe mit Baujahr zwischen 1960 und 1980 aufzukaufen. Die Schiffe von vor 1960 verschrotten wir selbst und der Markt funktioniert wieder. Jeder macht einen Schritt nach oben. Aber im Prinzip kommen wir nur um eine kalte Sanierung herum. In dem Markt wie er jetzt ist, verdient doch niemand mehr das Geld um die notwendigen Anpassungen für die Zukunft zu finanzieren. Jeder geht langsam für sich fait. Wollen wir das denn????? Natürlich muß um die Zukunft abzusichern die Oud voor Nieuw Regeling wieder eingesetzt werden. Auf diese Art wird dann wenigstens in der Zukunft die Balance gehalten. Wer soll dann die Sloopaction bezahlen?? Alle die ein Interesse daran haben. Was wird passieren, wenn nicht passiert? Also auch die Banken. Denn so wenig wie heute das Geld für die Tilgung und Rente für die Kredite der neuen Schiffe verdient wird, so wenig wird es im nächsten Jahr verdient. Also haben wir schon einen. 200 Millionen also von den niederländischen Banken 150 Millionen von den belgischen Banken 50 Millionen von den deutschen Banken. Wer würde auch gewinnen, wenn unsere Frachten wieder auf dem Niveau 80 wären von 100, anstatt heute 55. Die europäischen Bahnen. Denn die haben durch die Preisführerschaft der Binnenschifffahrt auch Mindereinnahmen in Millionenhöhe. Also 300 Millionen von den europäischen Bahnen, da haben wir schon 700 Millionen zusammen. Weitere 300 Millionen stellen die EU-Schiffahrtsländer bei entsprechend ihrer Binnenschifffahrtstonnage. Dieses Geld zahlt das Gewerbe in den nächsten 15 Jahren zurück durch einen jährlichen Abwrackbeitrag. Ein weiterer Pakt muß die Verladerschaft leisten. Wenn Schiffsraum knapp werden sollte, muß in beiderseitigem Interesse dir Lade- und Löschzeit entschiedend verkürzt werden, um Situationen wie 2007 und 2008 zu vermeiden. Die Tonnenfracht für Krotzenburg auf über 20 Euro steigen zu lassen bei Schiffsraummangel ist natürlich auch nicht gesund. Beste Grüße Hans-Peter Duhr > VAART-bericht van: Harm Bathoorn <[email protected]> > > On Sunday 28 February 2010 14:09:04 Reina en Johan van Weel wrote: >> Hoewel ik mij dat moeilijk voor kan stellen is het een mogelijkheid. >> > Begrijp me niet verkeerd. > > Ik bedoelde dit niet als complot-theorie maar wel als reaiteit. > > De nieuwe schepen zijn te duur en te goed om weg te slopen.......dat = > gaat > gebeuren in het oudere segment daar net onder. > > -- > Geluk, > HarM * Hoe denk je over het Crisisberaad? www.vaart.nl/peiling * Het adres voor reacties en nieuwe berichten: [email protected] * Afmelden op: [email protected] met tekst: unsubscribe VAART-L
