Am 15.04.2010 23:41, schrieb Michail Jungierek:
> Am 15.04.2010 21:07, schrieb Nadine Stark:
>    
>> Wir sagen beide das gleiche nur verlinken auf eine andere Seite. Was
>> möchtest du mir mitteilen?
>>
>>      
> Sie möchte dir erstens mitteilen, dass die Geschäftsordnungen in ihrer
> aktuellen Fasssung, wie sie am 24. März 2010 beschlossen wurden, bereits
> veröffentlicht wurden und auch den Mitgliedern in den nächsten Tagen
> zugehen. Und sie möchte dir zweitens mitteilen, dass der Vorstand
> selbstverständlich seiner Pflicht nach Satzung §8 Abs. 1 nachkommt und
> diese durch die Mitgliederversammlung genehmigen lässt.
>
> Anhand des Besschlußdatums sollte sich auch deine Frage, wann die
> aktuelle GO der MV zur Genehmigung vorgelegt wurde, selbst beantworten.
>
> Gruß
>
> Michail
>
>    

Hi Michail,

vielen Dank nochmals für deine Erläuterungen. Die Vorlage der GO wurde 
ja schon angekündigt. Es ging bei meiner Frage um zB die 
Reisekostenordnung, die offensichtlich schon mehrere Jahre in Kraft ist. 
Wann wurde die denn beschlossen in ihren alten und neuen Fassungen?

Wie gesagt, ich kann für die Mitgliederversammlung nicht alleine 
sprechen, logisch. Dort werden sicherlich nicht alle, oder vielleicht 
auch niemand meiner Ansicht sein. Dennoch kann ich für eine transparente 
Mitgliederverwaltung und Mitgliederbeteiligung am Entscheidungsprozess 
des Vorstandes nur werben. Eine Beschlusssammlung und frühzeitige 
Information der Mitglieder entlastet auch eure Arbeit und läßt euch 
sicherlich mehr Anerkennung zukommen für den Teil der Arbeit, der 
womöglich gut läuft, den nur zur Zeit kaum einer sieht.

Neue Mitglieder können über eine Beschlussammlung hinreichend über den 
Stand des Vereins informiert werden, laufende Mitglieder können sich 
über die geltenden Regeln informieren.

Vielen Dank für die Übertragung der Vereinsordnungen in den Meta-Bereich 
Anfang April diesen Jahres. Das war eindeutig ein schritt in die 
richtige Richtung. Dennoch vermute ich, dass vor allem die 196 
Mitglieder ohne Wikipedia-Account (die unter 3 Jährigen mal sicherlich 
ausgenommen) kaum von diesen GO's Kenntnis erlangt haben, es sei denn 
sie sind auch auf dieser Mailingliste, oder durchstöbern sonstige 
Kommunikationswege des Vereins.

Daher ist es, neben dem satzungsgemäßen und pflichtgemäßen Zusenden der 
Geschäftsordnungen zur Mitgliederversammlung an alle aktiven Miglieder 
und Fördermitglieder, aus meiner Sicht unabdingbar diese angefangene 
Transparenz auch frühzeitig kund zu tun. ggf. erfährt ein Mitglied erst 
zur Ladungsmäßigen Frist, welche GO's (nur mal ein Beispiel) oder 
Satzungsänderungen anstehen. Satzungsmäßig, wohl keine Frage. Dennoch 
macht ihr es euch unnötig schwer, erst kurzfristig zu informieren. So 
ist zB der Haushaltsplan für 2010, der von der MV ja nun via 
Entlastungsbeschluss gefasst werden soll, bereits seit Nov (korrigiert 
mich, wenn ich mich irre) in der Welt. Wieder sind nur große 
Clusterungen bei den geplanten Ausgaben vorgenommen worden.

Legt, als Vorschlag, der sicherlich nicht hier besprochen werden muss, 
aber ggf. auf der MV, die Kostenkalkulationen für eure Projekte vor 
(natürlich unter den datenschutzrechtlichen Beachtungen gegenüber den 
Mitarbeitern, also zB anonymisiert). Auch die Kosten für die einzelnen 
technischen Anschaffungen wären im Rahmen einer Rechenschaftslegung 
interessant. Eine frühzeitige Berichterstattung (beispielsweise einige 
Monate im Voraus, oder laufend zu den Projekten,Status der 
Projektplanungen in einem Vereinswiki etc.) helfen doch auch den 
Mitgliedern euch als ehrenamtliche Helfer zu unterstützen.

Wie sollen Mitglieder eure Arbeit als Vorstand bewerten, wenn niemand 
genau weiß, welche Position ein Vorstandsmitglied vertreten hat? Wer war 
für Transparenz, wer für Abschottung (ja, das sind alles Fragen die  nur 
einer MV gegenüber zwingend zu beantworten sind). Wer hat welches 
Projekt gefördert, wie erfolgreich. Welche Probleme gab es bei der 
Umsetzung? Wo kann ein einzelnen Vereinsmitglied ggf. unterstützen? Wer 
hat sich bei der erfolgreichen Einstellung des Geschäftsführers 
beteiligt, wer nicht? Wer hat die Bewerbung/Ausschreibung der 
Geschäftsführer stelle über Wochen und Monate hinaus verzögert ggf. um 
eigene Interessen zu wahren?

Wie oft haben wir hier regelmäßig die Transparenzdebatte auf der 
Mailingliste losgetreten, allein im vergangenen Jahr?
Die Debatte wurde im Sommer/Spätsommer beendet mit der Aussage, Harald 
würde sich um das testen verschiedener Lösungen einer 
Kommunikationsplattform kümmern. Hat er sicherlich auch, allein das 
Ergebnis wurde nicht transparent gemacht, und auch keine 
Kommunikationsplattform (bis auf den Vorstandschat,oder war das sein 
Ergebnis?) eingeführt.

Immer wieder teilen euch Mitglieder auf dieser Mailingliste in 
unterschiedlichsten Tonhöhen und lautstärken mit, sie wollen sich gerne 
mehr beteiligen, sie wollen euch bei der Arbeit unterstützen... Allein 
es dringt nur ein kleiner Kreis mit seinen Worten durch.
Ihr musst nicht jede Arbeit allein machen. Beteiligt die 
Vereinsmitglieder, unter denen sich eine Vielzahl williger Unterstützer 
eurer Ideen befinden breit und umfassend an den Vorbereitungen, 
Ausführungen und Umsetzungen eurer Beschlüsse, dann liegt die Arbeit auf 
vielen Schultern.

Wenn ihr schon Ressorts gebildet habt wäre auch ein Bericht aus jedem 
Ressort angemessen, in dem der Ressort führende Vorstand mitteilt, was 
er/sie so in Sachen Ressort erreicht hat und wo es in Zukunft hingehen 
soll. Das erleichtert doch auch den Mitgliedern die Wahl auf der MV und 
vor allem die Entlastng. Ferner kann ich erneut nur die Anregung geben, 
sich im Jahr nicht nur auf eine MV zu beschränken (und die dann gg. 2 
Tage laufen zu lassen), sondern wenigstens 2 Mal im Jahr die Grundfesten 
des Verein zu besprechen. Mal ehrlich. Es gibt doch keinen zwingenden 
Grund bereits im Wege des Haushaltsplanes 2010 bereits den Kompass 2020 
umzusetzen und noch keine Genehmigung der MV eingeholt zu haben. Auf 
dieser Liste und im Ergebnis der AG Verantortungsstruktur taucht immer 
wieder der Begriff Haftung des Vorstandes auf und der Wunsch diese 
möglichst einzudämmen. Ein verständlicher, nachvollziehbarer und 
Unterstützenswerter Wunsch. Aus meiner Sicht kann man das nur erreichen, 
wenn man sich genehmigen läßt, bevor man in den haftungsrelevanten 
Bereich wandert. Damit macht ihr euch rechtlich (haftungsrechtlich) das 
Leben nur selbst schwerer als es sein muss.

Wunderbaren Tag,
Nadine aka Abena


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