Hallo!

Am 2014-08-02 um 12:39 schrieb Hans Kraus:
Hi,

um alle Mißverständnisse auszuräumen:
ich möchte Bubbles auf einem (neu zu kaufenden) TP-Link wr740n
installieren.
Ok, das geht: ftp://oe1xrw.ozw.wien.funkfeuer.at/0xFF-Bubbles/2014-RC1/naked.Bubble/r109-2013-10-25/
Pass bitte auf die richtige Hardwarerevision auf!
Von der Herstellerfirmware aus machst Du ein Upgrade via Webiunterface unter Verwendung des "factory"-Images.
Ist der Router bereits auf OpenWRT, reicht "sysupgrade".
Der soll nur als Übergang zwischen Mesh-Netz (OLSR) und
LAN (statisch geroutet) dienen (wie von Adi Kriegisch im Thread 'Fragen
zur Erstkonfiguration' vorgeschlagen) und hat das WLan abgedreht. Und
das möchte ich mal als erstes angehen. Deshalb auch die Frage:
D.h. dahinter ist ein Außenrouter ohne OLSR als Bridge...
Ok das ist machbar. Überlege trotzdem, ob nicht OLSR am Router selbst die bessere Lösung wäre. Du sparst ein Gerät ein.

Wo finde ich jetzt Infos, was ich genau wie auf den wr740n installieren
und dann wie konfigurieren muß? Bubbles habe ich komplett runter
geladen.
Wiki.funkfeuer.at
alternativ
wiki.openwrt.org

Bubbles ist ein für Funkfeuer Wien vorkonfiguriertes OpenWRT (mit kleinen Extras), daher kannst Du jede aktuelle OpenWRT-Anleitung nützen. Die Geräteübersichten und etwaige Probleme sind dort auch eher bekannt.

Am Dach möchte ich eine NanoBridge o.ä. installieren (lassen),
Beratung, was das Beste ist, hole ich mir im Metalab. Ebenso, ob ich
jetzt einen Mast brauche und wenn ja, wie hoch, etc.
Schwierig, was in Deinem Fall das beste Gerät ist.
Die Distanzen sprechen schon einmal für eine Bauart, wie bei der Nanobridge (Schüssel) oder auch bei einigen Nanobeams (aktuellerer Chipsatz, siehe mein voriges Mail - auch wegen Short-GI-20 und Überlegungen zu dessen Eignung.)

[Kurzfassung, da ich anscheinend das Mail nicht an die Liste geschickt habe:
Das Short Guard Interval ist die (verkürzte) Wartezeit zwischen einzelnen Zeichen (nicht Paketen) im Funknetz. Sowohl für 20 als auch für 40 MHz gibt es so ein verkürztes Interval. Nicht alle Router (Chipsätze) unterstützen es. Short-GI-20 und Short-GI-40 erhöhen im Nahfeld den Datendurchsatz bis zu 10-12%. Mit der Entfernung steigt aber das Risiko für Fehlübertragungen. Daher ist laut Theorie für Weitstreckenfunklinks auf das längere Intervall zurückzugreifen. Anscheinend beherrschen aber die neuen UBNT-Router im Gegensatz zu früheren Modellen auch SGI20; Könnte das den besseren Durchsatz erklären, den einige von uns beobachten?]

Alex Biringer, Markus Kittenberger, Josef Semler und andere haben oft ein Gerät auf Lager. Kontaktiere sie und mach gegebenenfalls besser einen Vor-Ort-Termin aus. Bei Deiner Sicht-Śituation mit Giebeldach und Bäumen in der Fresnelzone kann zwar ein Link zustande kommen, aber vermutlich wird dieser gerade bei Wind, Schnee, Regen oft ausfallen. Für den Brenner benötigst Du Ausrüstung auf 2,4GHz, Modul hat gegebenenfalls auf 5GHz etwas, ist aber etwas "überbucht".

Wenn Du die GPS-Koordinaten oder die Adresse nocheinmal schickst, kann man vielleicht Alternativen finden.

Verstehe ich das dann richtig, daß ich bezüglich Erweiterung durch
mehrere Links, zB. nach Osten, damit dann flexibel bleibe?
Grundsätzlich ja. Du solltest aber einen stabilen primären Link anstreben und einen sekundären Link als Backup nehmen, der ruhig auch etwas schlechter sein darf. Wenn Du zwei instabile Links hast, wirst Du nicht viel Freude daran haben, denn die Erkennung der Linkqualität und das Update der Routingtabellen brauchen eben auch ihre Zeit.

LG., Hans

LG
Erich



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Wien mailing list
[email protected]
https://lists.funkfeuer.at/mailman/listinfo/wien


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