Hallo Peter!
Am 2017-03-03 um 20:05 schrieb Peter Gruber:
Ich würde gern ausrechnen, wie viel dB eine 15cm dicke, massive Holzwand 
(-decke) kostet, und zwar für 2GHZ und 5GHZ.
[...]
Auf diesem Niveau kann ich nicht mitreden, aber Holz „arbeitet“. Es nimmt Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab. Siehe auch http://www.holzfragen.de/seiten/schwinden_quellen.html - da gibt es auch ein paar Formeln zum Quellen. Und letztlich ist es das Wasser, das bei 2,4GHz die Dämpfung (bei Vorhandensein) oder die Reflexion (bei Fehlen) bewirkt. Das ist jetzt alles sehr schwammig formuliert, aber so stelle ich mir das eben vor.

Vielleicht ist ein Zimmermann oder ein Materialforscher auf der Liste, der da mehr weiß?
Hintergrund: soll man in einem dreistöckigen Haus mit massiven Holzdecken eher 
einen “ordentlichen” Router in der Mitte aufstellen, oder kann man das eh 
vergessen und sollte verkabeln und pro Stockwerk einen “billigen” Router 
verwenden.
An bei noch Erfahrungswerte und Tips:

Unter zwei Routern werden drei Stockwerke erfahrungsgemäß nur schwer abzudecken sein. Im zweistöckigen Altbau (Ziegel mit Holztramdecke) braucht es etwa einen Router pro Geschoß. Es sind hier etwa die altbekannten TL-WR1043NDv2 (also 3x3:3 MiMo) mit denen das optimal klappt. Bei weniger gibt es „blinde (Fl)Ecken“ (etwa am Dachboden, just, wenn man gerade an der Funkfeuer-Antenne justieren will... ;-). Die genannten 2,4GHz- Geräte gibt es mittlerweile halbwegs billig und man kann sie notfalls mit einem 5GHz-Wlan-USB-Stick erweitern, sofern man LEDE oder OpenWRT nutzt. Ohne Nutzung des USB-Anschlusses kann man sie auf eigene Gefahr auch mit POE-Injektor und -Splitter betreiben. Bei einem Router pro Stockwerk kannst Du auf billigere Dual-Band-Geräte mit internen Antennen zurückgreifen. Bei den Einstellungen würde ich dann einen fixen, nicht überlappenden Kanal pro Stock wählen.

Zum Austesten der optimalen Aufstellorte Deiner Router kannst Du Dir vielleicht mit DLAN - aka Powerline, aka Homeplug AV - am besten in der neueren 1200er Variante behelfen - auch da ist MiMo u.z. über die Stromleitung im Einsatz, womit Du einen voraussichtlich durchschnittlichen Datendurchsatz stabil erreichen kannst. Zum Testen des WLANs wird es reichen. Am besten Du borgst Dir das aus, wenn es geht, denn auf Dauer würde ich persönlich sowieso das geschirmte, qualitativ stabil bleibende Ethernet-Kabel bevorzugen und die neueren Adapter sind noch nicht wirklich billig zu haben.

Aber schau Dir auch noch die anderen Rückmeldungen, die Du sicher bekommen wirst, durch. Da gibt es sicher noch mehr Erfahrungswerte und wahrscheinlich weitaus bessere Geräteempfehlungen.

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SG
Erich

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