Hallo liebe Frisbeespieler,

nachdem über die Wurfpost nun einige Mails bezüglich dem vakanten Kassenwart im DFV-Vorstand gehen, möchte ich mich dazu äußern.

Ich bin kein Politiker und werde vielleicht nicht politisch korrekt meine Meinung darstellen. Vielleicht könnt Ihr deshalb von Mails mit beleidigendem Inhalt absehen oder diese mir persönlich schreiben.

Ja, es ist schwer, jemanden für die ehrenamtliche Arbeit zu finden und davon reden die Mails von JB und Manfred. Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass sich der Vorstand schon über einige Jahre aus denselben Leuten zusammensetzt. Dies geschieht nicht, weil wir in unsere Ämter verliebt sind und nicht loslassen wollen. Als ich vor fast 18 Jahren in den Vorstand gewählt wurde, hatte ich nicht vor auf ewig an der Entwicklung des Frisbeesports in verantwortlicher Position zu stehen. Für mich war damals und noch heute wichtig, den schönen Sport in Deutschland bekannter zu machen und vielen das tolle Spiel im Ultimate, die super Würfe als Golfer und die bewundernswerte Akrobatik der Freestyler näher zu bringen. Ob mir das gelungen ist, sollen andere beurteilen. Aber als wir 2011 den Fairplay Preis des Deutschen Sports als gesamter Verband erhalten haben, sah ich mich nur als Vertreter von Euch ALLEN und ein wenig näher am Ziel.

Wir brauchen die Mitarbeit von allen und auf den ersten Aufruf aus dem Vorstand haben wir schon eine positive Rückmeldung erhalten. Danke, es macht die Arbeit leichter.

Trotzdem ist es jedesmal fürchterlich erniedrigend, wenn unqualifizierte Mails über die Wurfpost zum Thema DFV-Vorstand und Arbeit des Verbandes geschrieben werden. Wir brauchen nicht mit unserer Meinung hinter dem Berg halten, doch wir sollten beachten, dass viele Freiwillige, Ehrenamtliche und Engagierte den Sport unterstützen und voranbringen. Diese werden mit solchen Mails verärgert und demotiviert.

Wenn Ihr andere Ziele habt, als der DFV sie vertritt und nicht hinter den Satzungszielen steht (z.B. Mitglied im DOSB und Anerkennung des Frisbeesports in unserem Land und in anderen Ländern), dann kommt konstruktiv auf die Verbandsarbeit zu und versucht mitzuarbeiten. Das hilft dem Frisbeesport.

Nur über Mails zu kommunizieren ist schwer, deshalb lade ich Euch zur nächsten Mitgliederversammlung Mitte März ein. Dort können wir unsere Gedanken besser austauschen, uns verstehen und gemeinsame Ziele bereden. Ich werde mich gern wieder für die Mitarbeit im Verband zur Verfügung stellen, denn von den jungen bis zu den älteren Sportlern wird die Unterstützung der weniger aktiven Sportler gebraucht, damit sie ungestört und frei von organisatorischer Verantwortung Spitzenleistungen oder einfach nur Frisbee-Spielen können. In diesem Sinn freue ich mich auf jede helfende Hand und jeden tollen Wurf von Euch ALLEN.

Grüße

Volker Schlechter
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Dr. Volker Schlechter
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