Heya,
eine Sache vorweg: Ich schreibe _diese_ Mail ohne die Diskussion über die
Diskusson gelesen zu haben, damit ich unverfälscht meine ersten Eindrücke
dazu aufzeigen kann. Sollte sich nach dem Lesen der gesamten Diskussion
etwas geändert haben melde ich mich natürlich erneut.
die Berliner JuPis (die unglaublich cool sind)
+1
Aber zum Thema:
Die erste Impression meiner liberalen Seite ist überraschend für eine
Diskussion mit der NPD. Nach drei Sekunden ist die Idee sehr schnell
verworfen, denn Liberalismus und Gleichberechtigung mögen schöne ehrbare
Werte sein, jedoch ist es zweifelhaft iwiefern man mit der Haltung mit
extremistisch orientierten Parteien/Menschen reden kann.
Das Politcafe in Berlin ist eine gute Sache - so sagte man mir - nur mit
Rechtsextremisten und diese Eigenschaft kann man machen NPD Mitgliedern
zurordnen, über Rechtsextremismus zu reden ist wie mir Linksextremisten
über Linksextremismus oder mit der Contentmafia über ACTA zu reden,
nämlich sehr sehr schlecht. Ein Problem könnte entstehen, sofern die NPD
die einzige Partei/Organisation ist die an der Runde teilnimmt, denn so
bietet man ihn ein mächtiges Forum ohne viel Gegenwind.
Der Demokratieaspekt ist auch wichtig, da die NPD eine politische Partei
ist. Wichtig für mich ist auch, dass die Schüler das selbst fordern.
Gerade als Piraten sollten wir darüber nachdenken, ob man nicht alle
Meinungen hören muss.
Kurzum: A Priori bin ich grundlegend dafür an der Diskussion teilzunehmen,
a posteriori strikt dagegen.
Ich würde erfragen wer außer den Rechten an der Diskussion teilnimmt und
es dann entscheiden.
Gruß
Alex
PS: Als Schulleiter käme mir die NPD nicht ins Haus
Am 13.02.2012, 22:09 Uhr, schrieb Sören Siegismund-Poschmann
<[email protected]>:
Ohai,
die Berliner JuPis (die unglaublich cool sind) haben erneut eine
Einladung zum Thema Rechtsextremismus an einer Schule über das
Politikcafe. Die Schule die es veranstaltet möchte zu diesem Thema
auch die NPD einladen.
Das angekündigte Politikcafe zum Thema Rechtsextremismus verspricht
eine spannende Veranstaltung zu werden. Spannend nicht zuletzt
dadurch, dass die organisierenden Schüler gerne neben den bekannten
Parteien auch einen Vertreter der Freiheit oder der NPD einladen
wollen. Ziel hierbei soll es nicht sein, dessen Meinung besonders
herauszuheben, wäre der Vertreter doch klar in der Unterzahl. Zu
einer demokratischen Diskussion gehört aber auch dazu, dass alle zu
Wort kommen - besonders dann, wenn die Schüler dies explizit
verlangen. Ich bitte in diesem Zusammenhang um ein kurzes
Stimmungsbild von euch persönlich und bezüglich eurer Verbände.
Die Jusos aus Berlin haben angekündigt an einer derartigen
Veranstaltungen nicht teilzunehmen. Wie stehen wir dazu?
Gruß,
Sören
--
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