Ich sehe das wie Paul, aus den genannten Gründen (insb. pädagogische
Ausrichtung des Jugendstrafrechts). Ein "Warnschussarrest" führt dazu,
womöglich noch bestehende positiv wirkende Routinen (Familie, Schule,
Arbeit, Hobbies) zu unterbrechen, und folgt einer Art Schocktherapie.

Bewährungsauflagen und Maßnahmen wie soziale Arbeit sind für die
Jugendlichen ebenfalls unangenehm, aber bauen wenigstens neue Routinen
auf, anstatt sie zu zerstören. Wenn es beim Jugendstrafrecht darum gehen
soll, Jugendlichen Perspektiven zu schaffen, ist der Warnarrest absolut
kontraproduktiv.

Julia
-- 
    /"\    Junge Piraten aktive Mailingliste
    \ /    Globale Themen der Jungen Piraten
     X
    / \    http://lists.junge-piraten.de/listinfo/aktive

Antwort per Email an