Ohai, liebe JuPi's,
Wir haben uns am 31. August einige Gedanken zu dem Vorschlag gemacht, die 
BMV-Ausschreibung mit der Camp-Ausschreibung (verpflichtend*) zu verbinden. Wir 
sehen als Vorteil der verbundenen Ausschreibung die   Kostenersparnis, die wohl 
auch der Hauptgrund sein dürfte, weshalb der   Vorstand die Ausschreibungen 
verbinden möchte. Allerdings stellt diese   verbundene Ausschreibung für 
Bewerber schon eine erheblich höhere   Belastung dar, da nicht nur zwei 
Veranstaltungen miteinander verknüpft   werden müssen, sondern diese 
Veranstaltungen auch mit einem höheren   Arbeits- und Organisationsaufwand 
verbunden sind. 

Die   Initiative potenzieller Bewerber ist damit von vorn herein schon   
gemindert, sodass sich weitaus weniger Freiwillige um diese   Aussschreibung 
bewerben werden. Der Aufwand erhöht auch das Risiko und   erschwert die 
Abschätzung eines hinreichenden Budgets, sodass die   Absicht, Kosten 
einzusparen, schnell durch die Umstände unterlaufen   werden kann. Für den 
Teilnehmer ergibt sich durch die zusammengelegte   Veranstaltung kein 
Einspareffekt, da eine erweiterte Veranstaltung   höhere Teilnahmekosten 
verursacht. Diese höheren Teilnahmekosten können   nicht von allen erbracht 
werden, die teilnehmen möchten.

Die   zeitlichen und örtlichen Möglichkeiten für die Veranstaltung eines   
Camps, an dem Mitglieder bundesweit teilnehmen können, sind starkt   begrenzt. 
Für das Jahr 2013 stehen hier nur die Osterzeit, eine Woche   der Sommerferien 
und die Weihnachtszeit zur Verfügung. Erfahrungsgemäß   werden die Oster- und 
Weihnachtsfeiertage im Kreis der Familie und   Verwandten verbracht; die 
Veranstaltung zur Weihnachtszeit mit der   größten Zugkraft für unsere primäre 
Zielgruppe ist der "Chaos   Communications Congress". 
Wenn   Camp und BMV zu einer Veranstaltung zusammengelegt werden, verringert   
sich die Chance für ein einzelnes Mitglied, sich politisch zu   beteiligen, 
wenn es an einer Veranstaltung nicht teilnehmen kann. Eine BMV erhält jedoch 
mehr Legitimität, je mehr Menschen teilnehmen.   Gleichzeitig verringern sich 
die Chancen für die Bewerber, für das   stark limitierte Zeitfenster einen 
Veranstaltungsort zu finden, da   Campingplätze zu Sommer- und Osterferien 
stark frequentiert sind. Auch   wenn ein Veranstaltungsort gefunden werden 
kann, der nicht alljährlich   durch Freizeitvereine belegt wird, müsste die 
Ausschreibung für solch   eine Veranstaltung bis zu einem jahr im Voraus 
veröffentlicht werden.   Die verfügbaren Veranstaltungsorte für ein Camp, 
welches auch eine BMV   umfasst, kann nach unserer gemeinsamen Erfahrung in 
Vechta, Ortenberg-Lißberg und bei Berlin nur eine ungenügende Verkehrsanbindung 
vorweisen.

Wir  können einer verbundenen Ausschreibung von Camp und  
Bundesmitgliederversammlung kaum positive Aspekte für die Mitglieder  
abgewinnen und würden uns wünschen, dass der Bundesvorstand von diesem  
Vorhaben absieht.

Gruß,
Sören
Dave
Fritz
Philipp
-- 
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