Am 01.09.2012 23:35, schrieb lutoma:
> Sspssp schrieb:
>> Ohai, liebe JuPi's,
>> Wir haben uns am 31. August einige Gedanken zu dem Vorschlag gemacht, die 
>> BMV-Ausschreibung mit der Camp-Ausschreibung (verpflichtend*) zu verbinden. 
>> Wir sehen als Vorteil der verbundenen Ausschreibung die   Kostenersparnis, 
>> die wohl auch der Hauptgrund sein dürfte, weshalb der   Vorstand die 
>> Ausschreibungen verbinden möchte. Allerdings stellt diese   verbundene 
>> Ausschreibung für Bewerber schon eine erheblich höhere   Belastung dar, da 
>> nicht nur zwei Veranstaltungen miteinander verknüpft   werden müssen, 
>> sondern diese Veranstaltungen auch mit einem höheren   Arbeits- und 
>> Organisationsaufwand verbunden sind.
> 
> Da die Organisation von sowohl Camps als auch BMVs bisher quasi 
> ausschlieslich durch den Vorstand passierte ist das primär unser "Problem". 
> Ausserdem macht es noch mehr Aufwand, Camp und BMV geatrennt zu haben, weil 
> dann einiges doppelt organisiert werden muss.
Ok, dann werdet ihr euch ja um die Orga für die Bewerbung von Berlin
kümmern </troll>

Es ist für die Leute die sich ausschreiben mehr Arbeit (sie müssen einen
Camp-Platz (Jugendherberge usw.) finden die Frei ist (Hat jemand
erfahrung damit, wie früh man sich für Termine im Januar / März kümmern
muss?)

> 
>> Die   Initiative potenzieller Bewerber ist damit von vorn herein schon   
>> gemindert, sodass sich weitaus weniger Freiwillige um diese   Aussschreibung 
>> bewerben werden. Der Aufwand erhöht auch das Risiko und   erschwert die 
>> Abschätzung eines hinreichenden Budgets, sodass die   Absicht, Kosten 
>> einzusparen, schnell durch die Umstände unterlaufen   werden kann. Für den 
>> Teilnehmer ergibt sich durch die zusammengelegte   Veranstaltung kein 
>> Einspareffekt, da eine erweiterte Veranstaltung   höhere Teilnahmekosten 
>> verursacht. Diese höheren Teilnahmekosten können   nicht von allen erbracht 
>> werden, die teilnehmen möchten.
> 
> Wir hatten auch bisher meist nur einen oder zwei Bewerber für solche Dinge - 
> reicht ja auch. Wenn wir nicht rechtzeitig einen Ort für ein Camp finden 
> können wir ausserdem immernoch fix einen BMV-Raum mieten, da findet sich 
> immer auch kurzfristiger etwas.
Naja aber es gibt ja schon einen unterschied zwischen BMV und Camp
bewerbung. Wie z.B. die wahl des Ortes:


* Zentral bzw. gut erreichpar mit öffentlichen Verkehrsmitteln (grade
für die Leute, die ja nur ein Wochenende kommen)
* Camp Möglichkeiten ($Platz bzw. übernachtungsmöglichkeit)
* Zu den Zeiten frei wo $alle Ferien haben (Ich habe die befürchtung,
dass hier schon $viele Plätze belegt sein werden da in den Ferien
natürlich $viele Urlaubsdinge gemacht werden, hat damit jemand erfahrung?)
> 
> Inwiefern eine kombinierte Veranstaltung höhere Teilnahmekosten bringt, musst 
> du mir noch erklären. Dass sich nicht alle die Teilnahme an unseren Camps 
> leisten können ist und wird natürlich immer ein Problem sein, was sich aber 
> nicht durch den Umstand ändert, dass gleichzeitig eine BMV ist. Und die 
> Teilnahme an nur der BMV wird natürlich kostenlos sein, alles andere lässt 
> sich vermutlich auch garnicht in Einklang mit dem Vereinsrecht bringen. Mit 
> etwas Glück können die BMV-Teilnehmer vielleicht sogar die eine Nacht 
> kostenlos übernachten - Damit wäre die Teilnahme sogar noch billiger als 
> sonst.

Die Teilnahme an der $ganzen Veranstalltung ist teuerer. Das Camp kostet
75 Euro iirc und dazu kommt noch $Geld was man so ausgibt. Ich kann mir
vorstellen, dass dieses nicht unbedingt von allen so ausgegeben werden kann.

Die sozieale Bindung die durch das Camp entsteht und dadurch auch
erziehlt werden soll. Kann zu Menschen die nur zur BMV kommen nicht in
der weise wargenommen werden. Bei zwei getrennten veranstalltungen hat
man aber zwei mal die entstehung von Bindungen.

Ich glaube auch, dass es einen unterschied macht, ob ich BMV-Dinge auf
einem Stammtisch oder auf dem Camp bespreche. Bei dem Camp, habe ich
eine höhere Anzahl der Interessierten und auch der, die darüber
Abstimmen. So kann der, der nur am Wochenende kommt seine Ideen zwar auf
dem Stammtisch einer kleiner Gruppe vorstellen aber nicht im vorfelt den
Camp und damit BMV-Besuchern.


> 
>> Die   zeitlichen und örtlichen Möglichkeiten für die Veranstaltung eines   
>> Camps, an dem Mitglieder bundesweit teilnehmen können, sind starkt   
>> begrenzt. Für das Jahr 2013 stehen hier nur die Osterzeit, eine Woche   der 
>> Sommerferien und die Weihnachtszeit zur Verfügung. Erfahrungsgemäß   werden 
>> die Oster- und Weihnachtsfeiertage im Kreis der Familie und   Verwandten 
>> verbracht; die Veranstaltung zur Weihnachtszeit mit der   größten Zugkraft 
>> für unsere primäre Zielgruppe ist der "Chaos   Communications Congress".
> 
> Das ist wohl wahr. Termine sind aber immer für  irgendwen ungünstig, ich 
> konnte zu letzten Camp auch nicht.

Und diese Jahr hätte man für die BMV zwei Termine. Einmal diereckt nach
Neujahr und einmal diereckt vor Ostern.

Ich habe erfahrungen gemacht, dass am 01.01 bei einigen Jupis evt. das
interesse durch die gegend zu Fahren für ein Camp nicht ganz so groß
sein wird. Silvester feier ich mit Freunden, nicht sicher ob es den
Leuten danach möglich ist zum Camp zu fahren ;)

Der andere Termin ist diereckt vor Ostern. (Soll die BMV hier am
Wochenende oder in der Woche stattfinden?). Es soll vorkommen, das
Ostern für Familienbesuche und Feste genutzt wird. Grade Familienbesuche
zu geografisch entfahrnten Verwandeten kommen vor. Grade für $jüngere
Menschen, die nicht selbst entscheiden können ob sie zu den JuPis oder
zu der Familie wollen ist diese ein Problem. Aber auch bei älteren
Menschen soll es vorkommen, dass diese gerne Zeit mit ihrer Familie
verbringen.

> 
>> Wenn   Camp und BMV zu einer Veranstaltung zusammengelegt werden, verringert 
>>   sich die Chance für ein einzelnes Mitglied, sich politisch zu   
>> beteiligen, wenn es an einer Veranstaltung nicht teilnehmen kann. Eine BMV 
>> erhält jedoch mehr Legitimität, je mehr Menschen teilnehmen.   Gleichzeitig 
>> verringern sich die Chancen für die Bewerber, für das   stark limitierte 
>> Zeitfenster einen Veranstaltungsort zu finden, da   Campingplätze zu Sommer- 
>> und Osterferien stark frequentiert sind. Auch   wenn ein Veranstaltungsort 
>> gefunden werden kann, der nicht alljährlich   durch Freizeitvereine belegt 
>> wird, müsste die Ausschreibung für solch   eine Veranstaltung bis zu einem 
>> jahr im Voraus veröffentlicht werden.   Die verfügbaren Veranstaltungsorte 
>> für ein Camp, welches auch eine BMV   umfasst, kann nach unserer gemeinsamen 
>> Erfahrung in Vechta, Ortenberg-Lißberg und bei Berlin nur eine ungenügende 
>> Verkehrsanbindung vorweisen.
> 
> Wie gesagt, irgendwer kann natürlich immer micht zu BMVs. Das ist 
> bedauerlich, lässt sich aber nicht ändern. Ob da ein Camp davor ist ändert 
> daran nichts.

Nein, aber wenn ich zwei Veranstalltungen pro Jahr habe (BMV und Camp)
habe ich zwei möglichkeiten zu den JuPis zu fahren. Wenn wir dieses auf
eine Begrenze und diese (wie oben beschrieben) zwangsläufig für einige
nicht möglich sind ist dieses nicht gegeben.

> Was die Campingplatzsache angeht: Erstens gibt es sowas auch anderswo als in 
> Vechta und Ortenberg, zweitens suchen wir dieses mal ja überhaupt keinen 
> Campingplatz, sonderm irgendeine Jugendherberge o.ä. Die sind meistens auch 
> ziemlich gut zu erreichen.

Natürlich geht es auch anderswo als in Vechta und Ortenberg, aber auf
diese können wir aus eigener erfahrung zurückgreifen. Evt. kennt ja
jemand eine Studie zu der erreichbarkeit von Camps oder möchte eine
erstellen ;)

Bei Jugendherbergen sieht das vermutlich besser aus. Aber auf jeden fall
sollte darauf (wie bei der BMV ja bis jetzt auch immer) geachtet werden.

Falls sich irgendwo ein Buchstabe ganz oft wiederholt, bin ich auf der
Tastatur eingeschlafen. Rechtschreibfehler sind teil des Produktes und
können nicht umgetauscht werden.

Gruß,
Sören

> Grüße, Lukas
> 


-- 
    /"\    Junge Piraten aktive Mailingliste
    \ /    Globale Themen der Jungen Piraten
     X
    / \    https://ucp.junge-piraten.de/

Antwort per Email an