"Markus Schaaf" <[EMAIL PROTECTED]> writes:

> Florian Weimer schrieb:
>
>>> Des "deutschen Internets"?
>>
>>Was st�rt Dich an dem Begriff? Da� sich die Grenzen nicht maschinell
>>ermitteln lassen und der Begriff ein wenig schwammig ist?
>
> Es ist ein Unwort, weil "Internet" auch sowas wie "international"
> impliziert.

"Internet" ist eine Verk�rzung von "Internetworking" und beschreibt
den Zusammenschlu� von (anfangs radikal verschiedenen) Netzen zu einem
ab einer gewissen Protokollebene vergleichsweise homogenen Ganzen.

F�r uns wirkt das Internet haupts�chlich international, da sehr
viele Angebote stark durch einen sich momentan doch noch erheblich
unterscheidenden Kulturkreis beeinflu�t sind. Jemand, der in diesem
anderen Kulturkreis aufgewachsen ist, sieht das ein bi�chen anders.

> Die Teilnetze des Internets sind selbst kein Internet mehr.

Diese M�glichkeit besteht durchaus. Es gibt immer noch private
Internets mit eigener Adre�allokation.

> Auch l��t sich eine Partitionierung des physikalischen Netzes nicht
> nach Nationen vornehmen.

Hey, nat�rlich geht das (vom generellen Globalisierungsproblem
abgesehen). Die Unternehmen wissen schlie�lich auch, welche Leitungen
ihnen geh�ren und wo sie vergraben sind (hoffe ich mal ;-).

> Es gibt auch keinen deutschen "�ther". Ich kann hier (in Dtd.) mit
> relativ preiswerter Technik amerikanisches Fernsehen usw. empfangen.

Das f�nden sicherlich ein paar US-Amerikaner ganz interessant, die
sich dar�ber beklagenm da� sie ihr eigenes Fernsehprogramm nur sehr
eingeschr�nkt emfpangen k�nnen (in den USA).

(Trotzdem braucht es Knoten und Endger�te.)

> Au�erdem ist mir dieses Parzellendenken zuwider. Vielleicht reagiere
> ich da etwas �bereifrig.

Bez�glich der Rechtsordnung scheint mir die Orientierung an der
eigenen Parzelle durchaus vern�nftig zu sein.

Antwort per Email an