Andreas Jellinghaus ([EMAIL PROTECTED]) - Tue, May 13, 2003 at 12:54:16PM +0200: > Andererseits setzt das eine funktionierende Justiz > vorraus, und das Spam verboten ist. Kann man den Absender > nicht belagen, so hilft das nicht. Kann der Absender > zugeben Spam zu senden weil er das darf, dann hilft es > auch nicht. Und wo immer diese zwei Voraussetzungen geben > sind hat man doch eh wenig Probleme mit Spam.
Warum ist Spam nicht verboten? Wenn Du eines Tages Deinen kompletten Tag damit zubringst aus Deiner Mailbox Spam von richtigen Mails auszusortieren, dann ist auch nichts passiert - oder? Und ein Problem hat auch keiner damit, weil die drei Sekunden fuer meinen spam um ihn kurz zu sichten und zu loeschen hast Du ja sicher allemal... und den von all den anderen, die genauso denken...? Spam ist ein Problem - ein echtes Problem. Die, die die Gesetze aber machen muessen, haben das Problem noch nicht erkannt, weil sie entweder sich vom Internet fern halten (vielleicht eine ganz weise Entscheidung) oder noch nicht lang genug und intensiv genug damit gearbeitet haben. Und anderen zuhoeren und ein Gesetz gegen etwas zu machen, was man selbst als interessant/tollen Service und absolut harmlos - vielleicht sogar wuenschenswert? - empfindet, ist natuerlich mehr als schwierig. (ist doch schon interessant, was da so alles angeboten wird, im Internet) Und ich rede hier noch nicht mal von (Nicht)Existenz von Logfiles oder anderen Fingerabdruecken, die den eigentlichen Urheber eines Spams identifizieren koennten. Sondern nur erst mal darum, dass es immernoch (und leider an den wichtigen Stellen) Leute gibt, die das Problem noch nicht erkennen. neko -- Simone Demmel [EMAIL PROTECTED]
