On Thu, 9 Feb 2006 17:25:12 +0100 Al Bogner <[EMAIL PROTECTED]> wrote:
> Will now check root file system. > fsck 1.39-WIP (31-Dec-2005) > [/sbin/fsck.xfs (1) -- /] fsck.xfs -a /dev/hdc3 > Done checking root file system. Sehe ich das richtig: du benutzt xfs als root-Dateisystem? Als ich mich vor ein/zwei Jahren zu Dateisystemen informiert habe, hieß es immer: xfs ist toll und schnell bei großen Dateien aber für viele kleine Dateien ist es einfach nur lahm. Letztere wirst du aber vermehrt in "/" finden, ebenso in "/usr". Ich weiß jetzt nicht, ob sich da bei xfs in den letzten Jahren entscheidend was getan hat, wenn nicht könnte das aber eine der Problemursachen sein. Es sei denn natürlich, deine Suse verwendet hier ebenfalls XFS. Für kleine Dateien sollte wohl Reiser der Hit sein, ext2/3 seie aber auch nicht schlecht. Da es für letzteres seit Ewigkeiten Unterstützung und erprobte Tools gibt, ziehe ich dieses für "/" eindeutig vor. Hat die Kiste genug Ram oder fängt sie schon beim booten zu swappen an? Letzteres: "Speicherfresser" finden und eliminieren (sofern nicht benötigt). Thema Swap: Ich sehe, du hast (mind.) zwei Festplatten verbaut. Dann kannst du auf beiden Swappartitionen anlegen und diesen die gleiche Priorität zuweisen. Resultat: bessere Swap-Performance (ähnlich Raid0). Was da im einzelnen für Prozesse in deinen Logs aufgelistet sind, kommentiere ich bewusst nicht. Du wirst selbst beim booten sehen können, wo "er länger hängt". Außerdem wirst du selbst am ehesten wissen, welche der ganzen Dienste du brauchst und welche nicht. Diejenigen, die du eh nicht benötigst, nehmen auf jeden Fall zuviel Zeit weg ;-) Und wenn ein init-Skript schreibt, dass es einen Dienst aus irgendwelchen Gründen NICHT startet, dann kann man sich auch fragen, ob das Skript überhaupt gestartet werden muss. Ansonsten habe ich von der Existenz parallelisierter init-Skripte gehört/gelesen. Keine Ahnung ob es das in Debian gibt, ob es stabil ist oder ob es was bringt. Gruß, Christian Bodenstedt

