Hi Edgar, ich presche mal voraus ...
Am Mittwoch, den 29.09.2010, 19:17 +0200 schrieb Edgar Kuchelmeister: > Hallo Flo, > > > Ich wage daher zu behaupten, dass das, was gerade passiert, der Wille > > der Community *IST*, und nicht eine Gruppe Abtrünniger, die es die > > Presse dieser Tage auch formuliert. > > Wen bezeichnest du denn nun als Community? > Auch wenn ich den Schritt zur Foundation gut finde, über meine Meinung > bin ich nicht gefragt worden, sondern durch die Ereignisse eher überrascht. > Das soll keine Kritik sein. > Aber die Frage stellt sich schon: Wer gehört zur Community? Erst wenn > diese Frage eindeutig beantwortet ist, kann man klären ob die Community > damit einverstanden war ;-) Aus meiner Sicht sind die Community alle die, welche am Wohlergehen des Projekts (also wiederum an der Community) interessiert sind und aktiv zum Erreichen dieses Zustands dazu beitragen. Also potenziell alle, also Freiwillige und auch an OpenOffice.org beteiligte Unternehmen. Also Du, alle hier ... Betrachtet man besonders die Geschehnisse der letzten Zeit, dann wurde die Zusammenarbeit aller Beteiligten zunehmend schwerer. Beispiel: Wir kennen die Wünsche der Anwender nach besserer Stabilität oder der Verbesserung von speziellen Funktionen ... wer soll diese Wünsche / dieses Feedback geeignet aufnehmen? Unser Projekt hat derzeit eine Struktur, die es sehr schwer macht, die Last der Umsetzung geeignet zu verteilen. Daraus resultiert eine bestimmte Unzufriedenheit ... auch wenn der Aussage etwas hinkt: Wenn eine Gruppe von Personen über Jahre eine wertvoll Verbesserung wünscht und das Projekt nicht reagiert, dann ist das ein Strukturproblem. Kein Softwareproblem. Es wurden auch Änderungen im Produkt realisiert, die von einem Großteil der Rest-Community und der Anwender als als ungünstig eingestuft wurden ... warum? Wenn wir daran etwas ändern wollen, dann ist es erforderlich die Struktur des Projekts in einer Weise zu verändern, sodass eine bessere Zusammenarbeit entstehen kann und Entscheidungen transparenter werden. Und das - so interpretiere ich die Aussagen der letzten Jahre - ist der Wunsch aller hier. Um mal André zu zitieren "der Community *IST*" ;-) Wir denken, dass unser Ansatz (oder Vorstoß, ein wenig Überraschung war leider kaum zu vermeiden) "Foundation" der richtige ist. Euch diese Struktur also überzeugen kann ... einige von uns - also André oder ich - sind von der Idee einer Foundation recht angetan ;-) Ich hoffe diese Erläuterungen helfen ein wenig ... das Genialste wäre, wenn jeder mal kurz in sich geht und sich fragt, welches Potenzial eine Foundation-Struktur für uns haben kann. Liebe Grüße, Christoph --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
