Christian Lohmaier schrieb:
>
>> Fakt ist: Unser Hauptsponsor ist und war ein privatwirtschaftliches,
>> nichtgemeinnütziges Unternehmen. Zweck eines solchen Unternehmens ist
>> die Erzielung von Gewinn. Es ist daher nicht nur schädlich, sondern auch
>> dumm, Oracle immer wieder als geldgeil und machtbesessen zu diffamieren
>> (wie geschehen).
> 
> Mit diesen Vorwürfen sprichst Du den falschen an.

Stimmt sicher, habe Dich allerdings auch nicht wirklich persönlich gemeint.


>> Eure verbalen Kraftakte können nicht verbrämen, dass Ihr insoweit
>> derzeit noch mit leeren Händen dasteht.
> 
> Nein, da täuscht Du Dich.

Ok, dann lege einmal dar, was Ihr Oracle konkret zu bieten habt.
> 
>> Ein Interesse von Oracle kann nur dann geweckt werden, wenn LibreOffice
>> als sinnvolle Ergänzung zu OpenOffice.org in einem Gesamtkonzept
> 
> Nein. Es war nie als Ergänzung gedacht.

Wenn sich zwei Office-Suiten nicht sinnvoll ergänzen (einen
entsprechenden Vorschlag habe ich gemacht). konkurrieren sie mit
einander, mit allen Folgen die sich daraus ergeben.

Dann wird es zwei Projekte geben und auch zwei Communities, wobei
"Doppelmitgliedschaften" möglich sind, aber sicher nicht an exponierter
Stelle.

Dann ist LibreOffice ein Fork.

Wenn Ihr das so wollt, dann ist das, wie Christian gesagt hat, Euer
gutes Recht. Dann würde es aber auch den Regeln des Anstandes
entsprechen, OpenOffice.org nicht durch ein Beharren auf die Besetzung
von Posten zu blockieren. Letzteres empfände zumindest ich als
unlauteren Wettbewerb.

Wie geagt, es gibt eine andere Lösung, aber die müsst Ihr ersteinmal wollen.

>> dargestellt wird, welches es Oracle erlaubt, seine Interessen nachhaltig
>> zu verfolgen (also "seinen Schnitt zu machen").
> 
> Ja, bullshit, laber, laber.
> Sorry, aber wenn es Oracle ernst damit wäre, dann würde Oracle
> entsprechende Forderungen an die Foundation/das vorübergehende
> Steering-Committee richten, dann würde Oracle zumindest grundsätzliche
> Bereitschaft für die Idee einer Foundation deutlich machen.
> 

Warum sollte Oracle Forderungen an einen Konkureenten richten. Warum
sollte Oracle die Bereitschaft erklären, bei einem Konkurrenten mitzumachen.

Die Gründer der Foundation haben durch die gleichzeitige
Veröffentlichung einer anderen Office-Suite eine Situation geschaffen,
die nicht auf einfache Weise unter Erhalt der Einheit der Community zu
klären ist.

Du selbst erklärst, es sei nie gedacht gewesen, dass sich die beiden
Office-Suiten sinnvoll ergänzen  Das glaube ich Dir (kann ich mit meinen
bisherigen Postings auch belegen). Nur hat genau _das_ die jetzige
Situation geschaffen.

Ist es da wirklich zu viel verlangt, eine Antwort auf die Frage zu
erwachten, ob Ihr nicht im Interesse der Einheit der Community eventuell
zu einem Umdenken bereit seid.

Wenn diese Bereitschaft erklärt würde, würde eine ganz neue Situation
geschaffen werden. Dann erst wären nämlich sinnvolle Gespräche möglich.

Auch an Dich daher die Bitte: Prüfe ernsthaft einmal den dargelegten
Lösungsvorschlag.

Gruß
Michael

.


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